News Frankreich Trab, 04.03.2025
(hen) Zum siebten Mal in Folge wurde Bazire der erfolgreichste Trainer im Wintermeeting. Allerdings hat sich diesmal der Vorname geändert, weil Jean-Michel sich vor dem Meeting dazu entschlossen hat, die Nachfolge an seinen Sohn Nicolas weiterzugeben. Natürlich ist Jean-Michel weiter eng mit dem Erfolg verbunden, der in den letzten Monaten zu 57 Siegen und einer Gewinnsumme von 2.582.560 Euro geführt hat.Ihren persönlichen Rekord im Wintermeeting konnte das Team Bazire aber nicht angreifen. Im außergewöhnlichen Winter 2019/20 wurden 83 Sieger gestellt und 3.731.180 Euro eingenommen. Dafür hat der Erfolgsstall eine ähnliche Bilanz wie im Vorjahr erzielen können, als man mit 61 Treffern und 2.499.520 Euro abgeschlossen hat. "Es war ein sehr gutes Meeting", sagte Jean-Michel Bazire. "Fast jedes Pferd, das in diesem Winter gelaufen ist, hat sein Rennen gewonnen." Nicolas Bazire ergänzt: "Auch wenn wir zu Beginn des Treffens mit Fulton, Ganay De Banville und Jushua Tree drei sehr gute Pferde für den Rest des Winters verloren haben, war das Meeting in der Tat sehr gut. Wir versuchen immer, in diesem Zeitraum große Zahlen zu erreichen, und das ist es, was wir in diesem Jahr wieder geschafft haben."
Wie im letzten Jahr stehen Thierry Duvaldestin und Laurent-Claude Abrivard auf dem Podium. Der Trainer von Just Love You und Maitre Jacques hat mehr Renngewinne gesammelt, aber der Trainer des Amerique-Siegers ein wenig mehr Erfolge gefeiert (39).
Neben dem großartigen von Mathieu Mottier, muss auch der Erfolg der jungen Trainer wie von Thomas Levesque und Alexis Grimault hervorgehoben werden.
Die Zucht von Jean-Philippe Dubois, die daran gewöhnt ist, an der Spitze der verschiedenen Rankings unter den Züchtern zu stehen, und hat beim abgelaufenen Meeting die führende Position zurückgewonnen. Im vergangenen Winter wurde der Sohn von Jean-Pierre Dubois noch vom Ecurie Chaunion überholt. Jetzt stand er mit 26 Erfolgen wieder deutlich an der Spitze der Wertung.
Auf der Besitzerseite belegen die Ställe der Präsidenten von LeTrot, Jean-Pierre Barjon (751.800 Euro), und der seines Vizepräsidenten, Joel Seche (740.440 Euro), die ersten beiden Plätze. Mit weit weniger Startern konnte sich aber auch der Ecurie Vautors unter der Leitung von Rene Guzzille, vor allem Dank der Erfolge von Joumba De Guez, über Einnahmen von 737.980 Euro freuen. Damit reichte es knapp hinter den beiden Präsidenten für das Podium.
Ausländer eroberten Paris
Besonders die vielen Erfolge der ausländische Pferde sind ebenso aufgefallen. Mit 67 Siegen (darunter 9 Grupperennen) wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Die bisherige Bestmarke stammt mit 60 Erfolgen aus dem Winter 2021/22. Besonders hervorzuheben sind dabei Frank Gio, East Asia und Working Class Hero. Alle drei haben es auch nach Gewinnsumme unter die Top 20 der Pferde des Winters geschafft.
Unter den ausländischen Trainern war Erik Bondo die Nummer Eins. Im letzten Winter hat er es "nur" auf 8 Erfolge gebracht. Das Bondo im Meeting mit mehr Ambitionen antreten wird, hat er schon in den Monaten zuvor gezeigt. Und tatsächlich reichte es für 15 Erfolge aus 154 Rennen. Als Neunter platzierte er sich damit vor bekannten Namen wie Jean-Michel Baudouin, Franck Leblanc und Philippe Allaire.