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Finaltag mit drei Klassikern

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News Frankreich Trab, 28.02.2025

(hen) In den drei Gruppe I-Rennen mögen einige große Namen fehlen. Insgesamt ist in allen Rennen aber so viel Klasse zusammengekommen, dass dieser Samstag zum absoluten Pfichttermin wird.

Den Reigen der Klassiker eröffnet der Prix De Selction (15.15h), der laut Ausschreibung über 2.200 Meter führt und den 4jährigen einen Vorsprung von 25 Metern gewährt. Der Star dieser Partie ist ohne Zweifel Keep Going, der im letzten Jahr zwei Criterien gewonnen hat. Mitte September hat der Hengst mit seinem heutigen Steuermann Eric Raffin das Criterium der 4jährigen außen herum gewonnen. Im Dezember holte er den zweiten Gruppe I-Sieg im Criterium Continental mit seinem Trainer Mathieu Mottier. Dieser Erfolg brachte ihn in den Prix D´Amerique, wo er unplatziert endete. Der Trainer hat sich gegen den 5jährigen entschieden und steuert mit London wahrscheinlich die größte Gefahr im ersten Band. Die Stute hat beim letzten Start in einem Semi-Klassiker die zweite Startreihe gegen sich gehabt und endete als Fünfte sehr ordentllich. Dazu war sie noch mit leichtem Beschlag unterwegs, wobei sie nun von jeglichem Gewicht befreit wird.

Der in diesem Winter ungeschlagene Jabalpur sieht jetzt ein ganz anderes Niveau. Aus dem Formstall von Alain Chavatte gibt es grünes Licht für den Start, auch wenn man sich im Vorfeld nicht ganz sicher war, ob man diesen großen Schritt gehen soll. Immer wieder gilt Ksar als erweiterter Sieganwärter. Aber der Hengst braucht es wohl zu passend, um ganz vorne zu landen. Für eine gute Platzierung in der Königswette kann es aber immer reichen.

Mit gleich vier Startern ist der Stall Guarato vertreten. Für den Sieg drängt sich erst einmal keiner des Quartetts auf. Dennoch sieht Adrien, der Sohn des Trainers, in seiner Analyse Möglichkeiten.

Lewis River: "Er ist ein Top-Pferd! Wir lieben ihn und er verspricht, einer der nächsten Cracks des Stalles zu werden. Er wird auf seiner Distanz sein und es ist ein Rennen, dass wir seit anderthalb Monaten vorbereiten. Er hat gerade als Vierter gut in einem Gruppe II mit einer guten Zeit abgeschnitten (10,5/2.100m). Er kann gut starten, um in der Führung eine Rolle zu spielen."

Light My Fire: "Er ist zuletzt einfach sehr gut gelaufen und ist wirklich gut. Aber über diese Distanz muss er richtig beginnen. Er hat eine Chance auf einen Platz."

Lotta Bourbon: "Sie war zuletzt krank, kommt aber besser zurück."

Kristal Josselyn: "Wir haben den Winter mit ihm verpasst. Er ist in der Arbeit gut drauf und zeigt Kampfgeist. Er kann eine Überraschung schaffen." 


Zum Rennen

 

Ein Rennen später kommt es um 15.50h im Prix Henri Desmontils zur Neuauflage des Duells zwischen Ina Du Rib und Ideale Du Chene. Die beiden Stuten standen zuletzt im Prix De L´Ille-De-France ein wenig über den Gegnern und kämpften in Rekordzeit in 09,6, beziehungsweise 09,8, nur zu zweit um den Sieg. Zwei entscheidende Fakten ändern sich in diesem Rennen allerdings. Der Weg wird mit 2.850 Meter deutlich länger und die Championesse aus dem Stall von Joel Hallais ist dieses Mal vorne leicht beschlagen und behält hinten ihre Eisen.

Granvillaise Bleue machte sich als Vierte im Prix De Cornulier wieder einen Namen und wurde kurz danach von ihrem Besitzer auf der Auktion für 600.000 Euro zurückgekauft. Trainer Pierre Levesque hat den letzten Start kurz vor der Starterangabe abgesagt, weil er die Stute nicht in der passenden Form vorgefunden hat. Mittlerweile sollte sie sich wieder von der Anstrengung erholt haben und ist genau wie Hirondelle Du Rib eine Anwärterin für das Podium.


Zum Rennen

 

 

Nach zwei überzeugenden Siegen scheint Kyt Kat mal wieder ein Formtief überwunden zu haben. Allerdings wird er im Prix Des Centaures um 17.35h unter anderem mit Kalif Landia einen harten Gegner haben. Der Hengst aus dem Stall von Alexis Grimault hat Mitte Dezember den Prix Jag De Bellouet (GR I) gewonnen und sich seitdem aus den Trabreiten rausgehalten.

June wird man nicht nur wegen der unglaublichen Form ihres Jockeys Mathieu Mottier für eine vordere Platzierung vormerken dürfen. Jeegha Pride wurde seit letztem Sommer nicht mehr unter dem Sattel gesehen und gibt ein interessantes Comeback im Reiten. Die Verfassung dürfte gut genug sein, denn auf der Piste hat die Duvaldestin-Farbe zuletzt den Prix Helen Johansson gewonnen. Dieser Erfolg wurde dann aber noch am grünen Tisch wegen einer Behinderung zurecht aberkannt. Vorneweg scheinen Lovely Cheneviere und Lucky Sibey auch nach dem Trainerwechsel einen schweren Stand zu haben. 


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