Am Montag traf sich das Komitee von France Galop auf der Rennbahn in Paris-Longchamp. Präsident Guillaume de Saint-Seine hielt eine Rede, in der er darauf hinwies, dass drastische Maßnahmen vor der nächsten Sitzung im Juni angekündigt werden müssten und dass voraussichtlich im Mai ein Sonderausschuss einberufen werde. Ohne nähere Angaben zu machen, teilte er mit, dass ein umfangreiches Projekt zur Einsparungsverfolgung läuft, mit dem Ziel, die Dotationen aufrechtzuerhalten.
Alle fragten sich: Welche Konsequenzen ergeben sich für den Haushalt 2025? Muss eine Pariser Rennbahn wieder geschlossen werden? Welche Auswirkungen hat dies auf die Rennbahnen in der Provinz? Auch die Interventionen des Duos Richard Viel und Emmanuelle Malecaze-Doublet von Seiten der PMU, konnten die Zuhörer nicht beruhigen. Der sehr ehrgeizige Haushalt 2025 von 845 Millionen Euro, muss schon nach wenigen Wochen nach unten korrigiert werden. So war es auch im Juli 2024 für das vorangegangene Haushaltsjahr. Seitens der PMU wurde nicht mit einem so schwierigen Start in das Jahr gerechnet (- 6% Umsatz). Um zu versuchen die Pferdewetten wieder zu beleben, erwägt die PMU eine erneute Erhöhung der Auszahlungsprozente. Das ist natürlich gut für die Wetter, aber kurzfristig auch gleichbedeutend mit einem Rentabilitätsverlust.