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Autor | Beitrag |
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Samstag 15 März 13:04 Uhr | |
Da wir schon bei dem Rennen sind, empfehle das Replay wegen der 704 Loucas De Tournai!! Vom Laufvermögen 50m besser als alle anderen in dem Rennen! |
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Samstag 15 März 13:40 Uhr | |
"Pari Mutuel Urbain" - Nummer 13 in Marseille Ein Jahr nach der Eröffnung der ersten Filiale von "Pari Mutuel Urbain" in Bordeaux war die Generaldirektorin der PMU, Emmanuelle Malecaze-Doublet, am Freitag in Begleitung mehrerer Direktoren anwesend, um das Band der 13. Verkaufsstelle dieser Art zu durchtrennen, die nur wenige Meter Luftlinie vom alten Hafen entfernt ist. Diese neue Annahmestelle, die in einem zweistöckigen Gebäude mit einer Fläche von 140m2 im Stadtzentrum eingerichtet wurde, ist ideal gelegen. Das trägt laut dem Eigentümer der Räumlichkeiten, Alex Terzian, auch dazu bei, nach und nach neue Kunden zu gewinnen. Rückblick: Vor einem Jahr, im März 2024, hat die PMU ihr neues "Les Paris Mutuels Urbains" auf den Markt gebracht. "Les Paris Mutuels Urbains" soll die Verbindung zum Sport und Geselligkeit im Herzen der Stadtzentren wiederherstellen und ein hochwertiges Kundenerlebnis mit einer Restaurantkarte anbieten, die dem französischen Bistro huldigt. "Les Paris Mutuels Urbains" ermöglichen es, das Beste aus der PMU und einer Lokalität anzubieten. "Les Paris Mutuels Urbains" ist aber mehr als ein Konzept, dass die Essenz der traditionellen französischen Bistros feiert. Die PMU selbst ist eine sinnbildliche Marke, die seit 1930 im täglichen Leben der Franzosen verwurzelt ist, und dabei sowohl in ländlichen Gebieten, als auch in Städten präsent ist. Mit dem immer noch recht neuen Konzept greift die PMU die urbane Identität wieder auf. Es soll auch eine Mischung der authentischen Atmosphäre der französischen Bistros sein, und gleichzeitig an den zeitgenössischen Geschmack angepasst sein. Bisher kann sich die PMU über den Erfolg der "Les Paris Mutuels Urbains" freuen. In den zuvor umgebauten Annahmestellen wurden die Umsätze um 30% bis 70% erhöht hat. Die neueste Filiale dieser Art ist das "Le Longchamp" in Marseille. Zu den 140m2 und der innerstädtischen Lage kommt noch eine einzigartige und unverwechselbare Fassade dazu, dass dem Bistro eine starke Sichtbarkeit verleiht. Die Lokalität wurde Axel Terzian anvertraut, einem seit April 2015 vertrauenswürdigen PMU-Partner. Seine fundierten Kenntnisse über die Erwartungen der Wetter und die einzigartige Dynamik dieses Viertels, machten ihn zu einem idealen Kandidaten, um dieses einzigartige und ehrgeizige Projekt zu leiten. Um dieses Projekt effektiv zu unterstützen, übernahm die PMU einen Teil der Möblierung und richtete ein umfassendes Kommunikationsprogramm ein, um die neue Lokalität besser in das Leben der Nachbarschaft zu integrieren und es ihr zu ermöglichen, deren Aktivitäten im Bezug auf den Pferdesport zu entwickeln. Dazu hat PMU eine ikonische und raffinierte Visualität entwickelt, die ihre historische Identität mit einer modernisierten französischen Bistro-Ästhetik verbindet. Diese neuen PMU-Räumlichkeiten bieten eine freundliche Atmosphäre, die Zeitlosigkeit und Komfort dank eleganter Möbel und warmen Farben kombiniert. Im Interesse von Nachhaltigkeit und Authentizität hat die PMU edle und ökologische Materialien ausgewählt und sich auf französische Hersteller konzentriert. Das Design dieses neuen Konzepts wurde vollständig von den PMU-Teams entworfen und achtet sorgfältig auf jedes Detail. Ziel ist es, ein einzigartiges Erlebnis zu bieten, dass in der Lage ist, eine vielfältige städtische Kundschaft zu verführen, egal ob sie sich schon für Pferderennen begeisterten oder nicht. Die Möbel, Dekorations- und Werbeelemente wurden speziell von der PMU ausgewählt und das gastronomische Angebot wird in enger Zusammenarbeit mit dem Partner gestaltet. Das alles soll eine Synergie zwischen verschiedenen Welten und Arten von Kunden schaffen. Dieser Ansatz ermöglicht es, das bestmögliche Erlebnis des Spektakels der Rennen zu bieten und gleichzeitig die einzigartige Atmosphäre jeder Lokalität zu bewahren. Die PMU plant, im Rahmen dieses Konzepts schrittweise bis zu 150 neue Verkaufsstellen ausschließlich in den Innenstädten und Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern zu errichten. Diese Initiative, die das traditionelle PMU-Netzwerk ergänzt, zielt darauf ab, die Aktivität wiederzubeleben und die soziale Verbindung in diesen städtischen Gebieten zu stärken. Das Konzept wurde entwickelt, um sich an verschiedene Arten von Verkaufsstellen anzupassen und die spezifischen Erwartungen der städtischen Kundschaft zu erfüllen. Neben den "Flagship-Stores" verfolgt die PMU eine Wachstumsstrategie, die darauf abzielt, die Pferderennen wieder in das tägliche Leben der Franzosen zu integrieren. Zu diesem Zweck investiert PMU stark in die Modernisierung seines Netzwerks, einer Ausbreitung im ganzen Land, die Verbesserung des Kundenerlebnisses und der Zufriedenheit der Partner. Mit diesem Ansatz erreichte die PMU bis Ende 2024 eine Rekordzahl von 14.200 Annahmestellen. Emmanuelle Malecaze-Doublet, CEO der PMU, sagte während der Neueröffnung: "Ich freue mich sehr, dieses "Paris Mutuel Urbain" in Marseille zu eröffnen, dass ein außergewöhnliches Schaufenster für die Modernisierung des Netzwerks und der Stolz aller PMU-Mitarbeiter ist! Ich weiß, dass es bereits seine Kunden gefunden hat und ich habe keinen Zweifel daran, dass dieser einzigartige Ort sehr schnell einen prominenten Platz in den Herzen der Menschen in Marseille einnehmen wird! Diese Initiative zeigt unser Engagement für Wachstum, Neukundenrekrutierung und Innovation im Herzen der Städte. Wir streben danach, die soziale Bindung, ein charakteristisches Element unserer Identität zu stärken und uns gleichzeitig an die städtischen Entwicklungen anzupassen. In jeder Stadt, in der wir uns niederlassen, sind wir dazu bestimmt, ein wesentlicher Bestandteil ihrer Attraktivität zu werden." --------- Start der neuen Peitschenregelung rückt näher Ab dem 01. April findet die neue Regelung zum Einsatz der Peitsche in Traberfrankreich Anwendung. Ab diesem Tag darf die Peitsche ausschließlich dazu verwendet werden, dem Pferd ein Signal zu geben oder das Pferd in einer Situation zu steuern, in der die Sicherheit von Personen und Pferden gefährdet ist. In beiden Fällen wird nur eine Bewegung des Handgelenks toleriert. Jede Bewegung des Ellenbogens oder der Schulter ist verboten. Im Attele muss der Fahrer immer die Leinen in beiden Händen halten, außer er zieht ein autorisiertes Zubehör. Die Peitsche muss in der Achse des Pferdes, vertikal oder auf der Schulter geführt werden. Im Trabreiten wird die Peitsche mit der Spitze nach unten gehalten. Die Jockeys dürfen ihre Pferde mehrmals im Rennen mit einem Bewegung in Richtung Flanke auffordern. Jede nicht erlaubte Verwendung der Peitsche während des Rennens wird vom ersten Gebrauch an sanktioniert (Geld und Fahrverbot). In diesem YouTube-VIDEO wird die neue Peitschenführung erklärt. --------- Direktor Cagnes-Sur-Mer: "Das Wetter frustrierte uns" Das Wintermeeting in Cagnes-Sur-Mer, dass am 14. Dezember begann, endete am vergangenen Sonntag mit dem 29. und letzten Renntag. Ein zufriedenstellendes sportliches Niveau steht auf der einen Seite. Auch die Durchschnittszahl der Starter pro Rennen konnte leicht erhöht werden. Aber auf der anderen und wichtigsten Seite, die der Umsätze, kann der Direktor der Rennbahn nur schlechte Nachrichten vermelden. 24H Au Trot unterhielt sich mit Thomas Roucayrol. 24H: "Wie bilanzieren Sie dieses Wintermeeting 2024/25?" TR: "Die sportliche Bilanz ist positiv. Die Aktiven haben die Arbeit, die wir geleistet haben sowohl in den Ställen, als auch auf den Pisten, anerkannt. Ich möchte auch unseren Teams gratulieren, die sehr engagiert sind. Insgesamt ist das Feedback der Aktiven gut. Wir sind also zufrieden damit, ihre Erwartungen erfüllt zu haben. Der Schatten resultiert aus den Umsätzen der Premium-Veranstaltungen (landesweite Übertragung), die sich in die aktuelle Zeit einfügen, auch wenn wir mit einigen positiven Zeichen Hoffnung haben können. Wie zum Beispiel die Umsätze der PMH-Veranstaltungen (ohne landesweite Übertragung) im Zusammenhang mit dem in diesem Winter beobachteten Rückgang der Besucherzahlen." 24H: "Wie sind die Zahlen für die Premium-Ausgaben?" TR: "Am 28. Februar hatten wir für das gesamte Meeting insgesamt 291,3 Millionen Euro Umsatz. Damit ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4% gesunken. Es ist weniger ernst als der nationale Trend, aber wir sind offensichtlich nicht damit zufrieden. In meinen Augen ist es immer sehr kompliziert, die Premium-Zahlen von einem Jahr zum nächsten zu vergleichen. Es genügt schon, wenn man nicht am selben Tag oder genau zur selben Uhrzeit veranstaltet, dass starke Variationen entstehen. Deshalb empfehle ich auf nationaler Ebene einen ganzen Renntag zu betrachten und dann was die Variation ergibt. Im Trab würden wir nach den ersten Ergebnissen, und damit ohne März, rund 108 Millionen Euro an Einsätzen haben, ein deutlicher Rückgang von 18%, während das Hindernismeeting nicht schlecht abschneidet (-2,3%) und die Flachrennen ein Minus von 6% erzielten. Die regionale "Quarte+" ist nicht unbedingt eine Wette, über die viel gesprochen wird, aber sie ist wichtig für die Rennbahnen, weil die Rendite für sie beträchtlich ist. Bis Ende Februar erwirtschafteten diese Rennen 1,3 Millionen Euro, und damit ein Plus von 2%. Wenn wir dieses positive Ergebnis weiter vorantreiben, denken und hoffen wir, dass dieses "Wett-Produkt" in der Region beliebter wird. Das ist ein Grund zur Hoffnung." 24H: "Wie ist die Entwicklung der Besucherzahlen?" TR: "Während unseres gesamten Wintermeetings hatten wir 35.492 Zuschauer. Ein Rückgang von 4,5%. Für die Trabveranstaltungen erreicht der Rückgang 12% mit 14.903 Zuschauern. Das Treffen am vergangenen Sonntag hatte die schlimmstmöglichen Wetterbedingungen, so dass wir nur 2.255 Besucher verzeichneten, was wahrscheinlich die schlechteste Teilnahme dieses Renntages ist, mit Ausnahme des Zeitraums rund um Covid. Es kamen alle Umstände zusammen, die die Menschen abhielt auf die Rennbahn zu kommen. Der Regen und starke Windböen. Es war frustrierend. Wenn es Dinge gibt, die man ändern kann, nachdem man einen Fehler gemacht hat, handelt man rechtzeitig. Beim Wetter geht dies nicht. Wir waren also frustriert, dass wir ein solches Wetter für den Höhepunkt unseres Meetings hatten." 24H: "Wie wirkt sich das auf die Umsätze auf der Rennbahn aus?" TR: "Am gesamten Renntag wurden 2,7 Millionen Euro umgesetzt. Ein Rückgang von 7%. Allein bei den Trabveranstaltungen haben wir ein Minus von etwas mehr als einer Million Euro, ein Rückgang von 8,5%, während die Besucherzahlen um 12% zurückgegangen sind. Dies bestätigt den Eindruck, dass unsere Stammgäste weiterhin kommen und wetten, aber diejenigen, die wir auf andere Weise auf die Rennbahn gelockt haben und die normalerweise weniger wetten, sind nicht zurückgekehrt. Das ist die Erklärung, die am logischsten erscheint. Der Besucherschwund steht mit dem Umsatzrückgang auf der Bahn im Zusammenhang. Das gilt auch für andere Bahnen. Aber wenn die Zuschauerzahl steigt, gilt dies nie im gleichen Verhältnis für die Umsätze, weil der durchschnittliche Einsatz eines Neulings auf der Rennbahn recht niedrig ist, was logisch ist." 24H: "Bei den Trabern sind die Einsätze also stark zurückgegangen, während Sie gleichzeitig die Kurve des Durchschnitts der Starter pro Rennen umkehren konnten." TR: "In den 227 Trabrennen hatten wir 2.797 Starter, durchschnittlich 12,32 Starter pro Rennen, ein Plus von 0,64%. Unter diesem Gesichtspunkt sind die Ergebnisse des Meetings wirklich sehr ordentlich. Das ist die positive Seite dieses Winters. Die Teilnahme der Aktiven war sehr gut. Wir organisierten viel für sie. Wir wollen ihnen die günstigsten Arbeitsbedingungen bieten, angefangen bei den besten Trainingsbedingungen, mit der Besonderheit, die wir haben, nämlich dass die Rennpiste auch die Trainingspiste ist. Aber es muss in erster Linie eine Rennstrecke bleiben. Wir versuchen, es den Aktiven so einfach wie möglich zu machen. Wir wissen, dass es nicht einfach ist, drei Monate lang Personal unterzubringen, auch wenn sie an der französischen Riviera sind. Mehrere Faktoren können diesen Anstieg erklären, wie die Qualität der Piste, die sich verbessert hat, wie das Programm, dass den Erwartungen der Profis und der Pferde, die sie mitbrachten, erfüllt hat. Es ist wie ein Puzzle, bei dem jedes Stück an seinem Platz sein muss, damit das Ganze fertig ist. Wir versuchen, jedes Stück an die richtige Stelle zu bringen." Der Erfolg von Romain Derieux Man kennt die Verbundenheit und vor allem den Erfolg von Romain Derieux in Cagnes-sur-Mer seit vielen Jahren. So gewann er auf der Rennbahn an der französischen Riviera im Sommer 2023 sein 1.000 Rennen als Fahrer und feierte ein Jahr später seinen 1.000 Erfolg als Trainer an der Riviera. In diesem Winter war der Profi aus der Île-de-France noch erfolgreicher, auch wenn er gerne einige Erfolge gegen ein besseres Ergebnis im Grand Criterium De Vitesse eingetauscht hätte. Mit 34 Siegen dominiert er nicht nur die Fahrerwertung, sondern ist noch dazu sehr effizient mit einer Siegquote von 35%! Er dominierte auch die Trainerwertung nach Anzahl der Siege (29), findet aber nach Gewinnsumme in Person von Nicolas Ensch (555.260 Euro) einen Bezwinger. Allerdings hatte der lokal ansässige Ensch auch doppelt so viele Starter. Classement Fahrer (nach Siegen) Romain Derieux - 34 Siege - 22 Plätze David Bekaert - 22 Siege - 30 Plätze Christophe Martens - 20 Siege - 29 Plätze --- Classement Trainer (nach Gewinnsumme) Nicolas Ensch - 16 Siege - 555.260 Euro Romain Derieux - 29 Siege - 464.975 Euro Romuald Mourice - 13 Siege - 274.810 Euro --- Classement Trainer (nach Siegen) Romain Derieux - 29 Siege Nicolas Ensch - 16 Siege Romuald Mourice - 13 Siege --- Classement Besitzer (nach Siegen) Mauricette De Sousa - 13 Siege Ecurie Sylvain Roubaud - 6 Siege Ecurie Du Vieux Chene - 6 Siege |
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Samstag 15 März 19:49 Uhr | |
Wäre es ein Galopprennen würde ich ein Like dafür vergeben |
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Samstag 15 März 22:18 Uhr | |
Ich ab mir das siebte Rennen nun auch angeschaut. Lanti stimm ich zu. Aber wie gesagt, in Relation zu den anderen. Bei Derbywoche muss ich sagen, dass ich mir auch eine Überprüfung gewünscht hätte. Die Bildqualität, wahrscheinlich aufgrund des diffusen Flutlichts ,lässt aus dieser Kameraposition , keine wirkliche Einschätzung zu. |
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Donnerstag 20 März 15:00 Uhr | |
Vincennes ist zurück - "Etrier 3/4/5" startet Am Freitag kehrt Vincennes nach einer kurzen Pause nach dem Wintermeeting zurück. Und mit dem Start der Monte-Serie "Etrier 3/4/5" gibt es gleich wieder zwei Gruppe II-Monte im hochwertigen Programm. Die Serie ist für 3-, 4- und 5jährige Satteltraber reserviert, die am 22. Juni, dem Tag des "Journee Des Champions", ihre Finals austragen. Die Serie wurde 2023 eingeführt und besteht bis Ende Mai aus Qualifikationsrennen, bei denen die Bestplatzierten einen sicheren Startplatz im jeweiligen Finale bekommen. Außerhalb von Vincennes, nimmt auch Caen mit zwei Qualifikationsrennen teil. Am Freitag starten erst einmal die 3jährigen in die Rennserie, bevor die 4- und 5jährigen im April auf die Jagd nach dem begehrten Podestplatz gehen. Im Prix Ali Hawas (18.23h) sind ein Dutzend Stuten unter Order. Dabei sind besonders zwei Debütantinnen unter dem Sattel interessant. Misty Green ist schon früh in der Karriere mit Talent und einem großen Speed aufgefallen. Sie kann als Gewinnreichste auch noch auf die Gunst der Fähigkeiten von Eric Raffin zählen. Nicht weniger gut begleitet, wird Masina De Tillard. Bei ihrem ersten Start im Trabreiten wird sie von Mathieu Mottier geritten. Bei beiden Stuten wird auch ein Blick auf den Toto hilfreich sein, um die Chancen besser einschätzen zu können. Mina Dry hat schon den Vorteil der Erfahrung unter dem Sattel gesammelt und konnte bei ihren drei Lebensstarts zweimal als Zweite, und zuletzt sogar siegreich gegen Malice Caillerie abschneiden, die wieder zu den Gegnerinnen zählt. Neben einigen Optionen, sollte auch Malice Speed auf dem Wettschein auftauchen. Um 19.33h sind es die 3jährigen Hengste, die sich mit einem Podestplatz frühzeitig für das Finale qualifizieren können. Unter den lediglich sieben genannten Pferden, wird Meteore De Simm die klare Favoritenrolle einnehmen. Schon bei seinem Monte-Debüt am 01. Februar hat der Boccador De Simm-Sohn einen großen Eindruck hinterlassen. Zwei Wochen später ließ sich Trainer und Reiter Mathieu Mottier viel Zeit um aus der dritten Position die Gegner Mitte des Einlaufs mehr als leicht in den Griff zu bekommen. Dabei machte er in 15,0 nicht einmal die Hand auf. Die an dem Tag Zweit- und Drittplatzierten Mhum Flying und Mindelo gehören wieder zu den Kontrahenten. --------- Jean Michel Bazire: "Lord Du Gers wartete auf dieses Rennen" Regelmäßig gibt Jean Michel Bazire im Paris Turf einen Ausblick auf kommende Fahrten und Starter des Familienstalles. 21. März "Am Freitag werde ich in Vincennes Gamin Des Isles fahren. Nach einer siegreichen Rückkehr, war er in Laval Vierter. Wir erwarten eine gute Leistung." 22. März "Destiny Di Poggio hatte gerade ein gutes Comeback und wurde in Enghien Dritte. Am Samstag entdeckt sie ein tolles Engagement. Es ist ein gutes Rennen, bevor sie für ein paar Monate in den Urlaub geht. Sie hätte ihr Comeback-Rennen gewinnen sollen und wir können davon ausgehen, dass sie ihr Bestes geben wird. Lord Du Gers wurde seit Januar nicht mehr gesehen, da er keine interessanten Rennen auf seinem Programm hatte. Er wartete auf dieses Rennen. Das Pferd ist im Moment in Höchstform. Es hat viel an Flexibilität gewonnen und scheint mir perfekt zu sein, aber es gibt viele Dinge, die nicht einfach zu planen sind. Lionheart, der zurückkehren wird, und Killiam Fromentro werden rote Emojis haben und in ihren jeweiligen Events nichts mit dem Endkmpf zu tun haben." 23. März "Wir hatten am Sonntag in Fougeres mehrere neue Dreijährige gemeldet, die aber erst im April endgültig starten werden. Auf der anderen Seite wird Invictus One dabei sein. Das Pferd ist seit etwa zwei Wochen wieder im Stall. Es wird ein Comeback geben, aber er ist in der Lage, einen Platz einzunehmen." 25. März "Jackman wird in Maure-De-Bretagne auf der Piste sein. Er ist kein Star, aber er ist ein Pferd, dass Tempo und ein wenig Klasse hat. Bei den Plätzen muss man mit ihm rechnen, denke ich." --------- Inexess Bleu gegen viel Qualität Auch wenn es mit zwölf Startern im Prix Du Bois De Vincennes am kommenden Samstag in Vincennes nicht zur Quinte gereicht hat, ist das Gruppe III das Hauptereignnis des Tages. In Sachen Qualität muss das Rennen ohnehin keine Abstriche machen. Allen voran ist es Inexess Bleu, der aktuell wohl der stärkste Wallach ist. In das Wintermeeting startete die Gallier-Farbe mit einem dritten Platz. Danach hat der Vittel De Brevol-Sohn seine nächsten fünf Auftritte in starker Manier für sich entschieden. Er trifft aber auf Könner wie It's A Dollarmaker, Gaspar D'Angis, Face Time und Fakir De Mahey. Allein ein Blick in Siegerliste der letzten fünf Jahre zeigt, wieviel Klasse dieses Rennen schon gesehen hat und was man am Samstag erwarten kann. In den letzten Jahren waren die Sieger Emeraude de Bais, Hussard Du Landret, Ampia Mede SM, Ce Bello Romain und Cleangame. |
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Samstag 22 März 01:06 Uhr | |
Die Mottier-Show geht weiter Spätestens seit Beginn des letzten Wintermeetings, hat nicht nur jeder in Frankreich verstanden, dass Mathieu Mottier im Trabreiten eine absolute Macht darstellt. Erst am Donnerstag hat der Führende der Monte-Statistik drei Trabreiten in Caen gewonnen. Und am Freitagabend in Vincennes holte sich Mottier noch beide Halbklassiker für die 3jährigen in dieser Disziplin. Ihr Name ist eine Art historisches Symbol für die französischen Trabrennen. Masina gehörte in den 60er-Jahren zu den besten Stuten ihrer Zeit und gewann zweimal den Prix D´Amerique. Nun tauchte dieser Name wieder sehr prominent in den Grupperennen auf. Und zwar in Kombinationen mit der sehr populär gewordenen "De Tillard"-Zucht. MASINA DE TILLARD siegte am Freitagabend in Vincennes bei ihrem ersten Auftritt im Trabreiten gleich auf der zweithöchsten Ebene. Nach einem guten Start lag die Face Time Bourbon-Tochter immer an vierter, fünfter Position und wurde von Mathieu Mottier 800 Meter vor dem Ziel an die Seite der führenden Manitas De Truchon geschickt. Schon aus dem letzten Bogen heraus, konnte man die besseren Reserven der Stute aus dem Stall Duvaldestin erkennen. An der Einlaufecke machte Mottier kurz die Hand auf, womit sich die 3jährige sofort auf einige Längen lösen konnte. Dieser Vorteil wurde leicht in 14,5/2.700 Meter verteidigt. Trainer Thierry Duvaldestin erklärte kurz nach dem Erfolg den ersten Auftritt im Trabreiten am Mikrofon von Equidia: "Wir sind wirklich ins Ungewisse gegangen. Aber Mathieu (Mottier) ist ein großartiger Jockey. Er bewies es einmal mehr und weiß, wie man sie im Trab hält. Allerdings ist die Stute solide und hat sich in der zweiten Spur entwickeln können. Sie war bereit, nachdem sie im Criterium Des Jeunes gut gelaufen ist. Dank ihrer Klasse im Sulky, konnten wir die Chance nutzen und haben sie gut genutzt. Das Ziel wurde erreicht, sie ist eine Gruppe II-Siegerin. Es ist geschafft." Dazu ergänzte der siegreiche Jockey Mathieu Mottier: "Es war einfach. Sie musste sich an die Spezialität anpassen, aber die Klasse im Geschirr sprach für sie." Damit hat sich die Stute bereits für den Prix D´Essai (GR I) am 22. Juni qualifiziert, welches als Finale der Rennserie für 3jährige Montecracks ausgetragen wird.
Dort wird Masina De Tillard dann sicherlich auch auf METEOR DE SIMM treffen, dabei aber auf Mathieu Mottier verzichten müssen. Denn Mottier hat mit dem 3jährigen aus seinem eigenen Stall auch die Hengstabteilung für sich entscheiden können. Wobei "entscheiden" ein zu weiches Wort ist. Der Boccador De Simm-Sohn dominierte die Partie aus der Deckung nach Belieben. Mottier hielt sich auf dem ersten Kilometer in dem kleinen Feld erst einmal zurück. Als er 1.100 Meter vor dem Ziel an die dritte Stelle vorrückte, übernahm im selben Moment Mhum Flying das Kommando. Im Sattel des Führenden drehte sich Victor Saussaye immer nach dem Hauptgegner und heißen Favoriten um. Der Versuch im letzten Bogen die Fahrt zu verschärfen, brachte nur kurz einen Vorteil von drei bis vier Längen auf Meteor De Simm, der sich inzwischen nach einer leichten Ermahnung an die zweite Stelle vorgearbeitet hat. Kurz nach Erreichen des Einlaufs war das Duell, was nicht wirklich eines war, sofort entschieden. In 15,5/2.700 Meter musste der 3jährige nicht annähernd alle Karten aufdecken und darf schon jetzt als der große Favorit für den Prix D´Essai gelten. "Er machte es gut, obwohl er ein wenig kühl war. Es wäre besser, wenn er unterwegs mehr im Spiel wäre", kommentierte Mottier den zweiten Erfolg im zweiten Semi-Klassiker des Abends. Der Erfolg war auch wieder ein Sieg des Duos Trainer Mottier und Besitzer Jose Davet. Davet ist auch der Eigentümer von Keep Going, der als einer der Aufsteiger der vergangenen Saison ist. Der Besitzer erinnerte sich an den einstigen Kauf auf der Rouge Terres-Auktion: "Mathieu hat ihn mir während der Auktion empfohlen. Seine Ankunft machte den Unterschied, denn am Gipfel des Anstiegs mussten wir auf den Führenden Boden gut machen." --------- Sebastien Hardy: "Man sollte nicht naiv sein" Die neue Verordnung über die Verwendung der Peitsche tritt am 01. April in Kraft. Allerorts sorgt diese neue Regelung für Diskussionen. Daran beteiligt sich auch Sebastien Hardy, der Fahrer und Jockeys auf nationaler Ebene vertritt. Er teilte seine Sicht der Dinge mit dem Paris Turf. "Nach mehreren Gesprächen mit und im Namen der Fahrer und Jockeys, möchte ich unsere Unzufriedenheit und Uneinigkeit mit den neuen Regeln zur Verwendung der Peitsche zum Ausdruck bringen. Das Hauptziel dieser neuen Verordnung war es, die Verwendung von Peitschen mit einem Schwung zu verbieten. Die Fahrer daran zu hindern, ihre Hände über ihre Schultern zu heben, war die beste Lösung, wie wir denken. Die Tatsache, dass Sie nicht mehr das Recht haben, ihren Ellbogen zu heben, ist zu drastisch. Die Mehrheit der Fahrer sieht das ebenfalls so. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern organisiert Frankreich Rennen auf allen Arten von Pisten und auf allen Distanzen. Wir präsentieren die Pferde auf die gleiche Weise, mit dem gleichen Geschirr, aber auf einem Kurs von 1.609 Metern auf Sand, sowie auf 3.000 Metern auf dem Rasen. Die Verwendung der Peitsche kann daher nach diesen Parametern variieren. Ich bin der Erste, der einen Profi bestrafen will, der mit einem Pferd zu hart umgeht, indem er mit Schwung die Peitsche benutzt. Aber wenn es um das Tierschutzargument geht, sollte man nicht naiv sein. Wenn die Peitsche im Rennen nicht mehr auf die gleiche Weise verwendet werden kann, wird es am Morgen im Training anders sein. Das wissen wir alle. Und wenn zwei Pferde um den Sieg kämpfen werden, wie werden die Wetter reagieren, wenn sie sehen, dass sich ihre Fahrer auf ihren Sulkys nicht bewegen, um ihre Chancen so gut wie möglich zu verteidigen? Es ist nie zu spät, eine Verordnung zu ändern. Wenn nichts getan wird, könnten Profis in Erwägung ziehen, andere Maßnahmen zu ergreifen. Als ersten Schritt scheint es die beste Lösung, die in den ersten zwei Wochen vorgesehenen Strafen und Bußgelder nicht zu verhängen." |
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Samstag 22 März 23:13 Uhr | |
Matthieu Abrivard: "Jamin De Brion mit Ambitionen" In regelmäßigen Abständen gibt Matthieu Abriavrd als Konsultant des Paris Turf´seine Einschätzungen auf kommende Starter ab und blickt ebenso auf die letzte Woche zurück. Der Sonntag in der Provinz "Am Sonntag werde ich eine Tour nach Durtal machen. Im ersten Rennen werde ich im Sulky von Kouros D'Ela (101) sitzen. Barfuß bei seiner Rückkehr, muss er in der Lage sein, sich zu platzieren, mit seinen guten Referenzen auf dem Rasen. Kind Of Music (205) ist ein leicht heikles Thema. Sein Fehler in Bordeaux war meine Schuld. Er hat viel Ausstrahlung und die Piste in Durtal müsste zu ihm passen. Er hat so viel Qualität, aber er braucht Zeit. Lady Saltor (314) gibt ihr Comeback und muss die Distanz können. Das Engagement ist gut. Sie wird einen Platz anstreben. Meine beste Chance wird sicherlich Lady De La Vallee (403) sein. Die Stute hatte ihr Debüt in Meslay-Du-Maine verpasst, wo sie einen Fehler machte. Sie hat Leichtigkeit und genug Arbeit hinter sich. Das ist eine erste Chance! Schließlich ist I Love Latal (512) ein wirklich gutes Pferd. Er liebt diese Art von Rechtskursen, wo er seine Rennen immer gut beendet. Seine Verfassung ist gut. Er ist konkurrenzfähig." Montag "frei", Dienstag Enghien "Ich werde am Montag nicht am Ablauf sein, aber höchstwahrscheinlich am Dienstag nach Enghien fahren. Mein Agent sagte mir, dass ich Kirio De Reux fahren würde, der zwei schöne Platzierungen in Le Croise-Laroche geholt hat. Was den Rest angeht, weiß ich es noch nicht." Mittwoch in Salon-De-Provence "Mittwoch geht es Richtung Süden nach Salon-De-Provence für die Grand National Du Trot-Bühne. Im ersten Band ist JAMIN DE BRION gut postiert und wird sich mit Ambitionen präsentieren. Er erholte sich gut von seinem Erfolg in Agen und die Pause von etwas mehr als zwei Wochen zwischen den beiden Rennen ist perfekt. Ich kenne die Bahn in Salon-De-Provence gut, wo ich vor drei Jahren mit Duel du Gers den Grand Prix gewonnen habe. Mein Pferd sollte die Piste mögen. In jedem Fall ist er in seiner Karriere fast unbesiegt auf dem Rechtskurs. Die Opposition ist gut, aber er hat eine sehr gute Chance sich zu verteidigen. Harold Sautonne hat ein Engagement für eine andere Veranstaltung, aber es gibt gute Gegner unter den Genannten. Für andere Trainer sollte ich Eunis Du Patural und Kennedy France fahren, die zwei Pferde mit Form sind und sich gut für den Rechtskurs eignen." Grand Defi De Salon "Ich sah, dass die Veranstalter in Salon-De-Provence anlässlich des Renntages rund um den GNT am kommenden Mittwoch eine Fahrerprämie, den "Grand Defi De Salon" ausgelobt haben. Der Fahrer, der drei oder mehr Rennen gewinnt, gewinnt 10.000 Euro. Es ist eine großartige Initiative, die Pariser Fahrer ermutigt, die Reise auf sich zu nehmen." Iguski Sautonne in Bereitschaft "Iguski Sautonne ist nun unter der Verantwortung von Charly Mary, weil er zu Hause deckt. Er wäre an diesem Samstag in Vincennes im Prix Jean Cabrol sehr gut untergebracht gewesen, aber wir haben es vorgezogen, dieses Rennen zu überspringen, weil ich ihn in letzter Zeit zu sehr angespannt vorgefunden habe. Der GNT in Salon-De-Provence war ebenfalls eine Option, aber er müsste die Distanz schaffen und eine lange Reise auf sich nehmen. Also wird er dort auch nicht starten. Er hat die ganze Saison vor sich und ich werde mir Zeit nehmen, um sein Programm zu erstellen. Im Moment ist er im Gestüt, bleibt aber in Bereitschaft." Rückblick letztes Wochenende - Hoffnung Macinaggio "Letztes Wochenende habe ich eine Reise in den Norden gemacht, zwischen Reims am Samstag und Amiens am Sonntag. Wir haben Plätze belegt und Love To Run hat gut gewonnen. Dann hatte ich Anfang dieser Woche ein Fahrverbot. Also habe ich in diesen Tagen in meinem Stall gearbeitet, um alles für den Monat April vorzubereiten. Am Montag gewann Macinaggio, ein guter Hengst, in Mauquenchy mit Mathieu Mottier im Sulky. Er bestätigte den guten Eindruck, den er auf mich in Laval hinterlassen hat. Ihm fehlt es an Kraft, aber er hat eine Zukunft." Zu Frank Gio "Letzte Woche unternahm Frank Gio eine lange Reise nach Solvalla, um als Deckhengst zertifiziert zu werden. Er bestand alle Kriterien und ist voll ausgebucht, was mich nicht überraschte, weil er nicht viele Fehler hat. Er wird am 26. Mai, dem Tag des Elitloppet, an einem Gruppe I in Solvalla teilnehmen. Ich freue mich darauf, ihn wieder zu fahren." --------- Frank Gio vor Solvalla nach Caen Nach einer Pause von Anfang August bis Mitte November, hatte FRANK GIO ein nahezu perfektes Wintermeeting hingelegt. Der Face Time Bourbon-Sohn holte aus den vier Starts im Winter drei Siege und einen zweiten Platz. Der wichtigste Erfolg war natürlich der Gruppe I-Triumph im Prix Ourasi. Nach den allein im Winter gewonnenen 293.000 Euro, bekam der 4jährige eine Pause und wurde in Schweden als Deckhengst aufgestellt. Nun gibt es Pläne für ein Comeback, ehe die Bivans-Farbe Ende Mai, am Tag des Elitloppet an einem Gruppe I-Rennen in Solvalla teilnehmen wird. Der Prix Guillaume le Conquerant (GR III) wird am Samstag, dem 10. Mai in Caen ausgetragen und wird das Comeback-Rennen für den neuen Star der Scuderia Bivans. Trainer Sebastien Guarato erzählte dem Paris Turf über die Entwicklung seit der Pause und die Hoffnungen, die er in Frank Gio gesetzt hat: "Er hat sich nach dem Wintermeeting ein wenig erholt, bevor er zur Arbeit zurückkehrte. Es geht ihm gut. Wir werden in Caen starten, bevor wir zwei Wochen später für die 4jährigen-Elite nach Solvalla fahren. Es ist wirklich ein großartiges Pferd, mit dem ich bei den nächsten Ausgaben des Prix D´Amerique Ambitionen anmelden könnte. Ich hoffe es." |
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Sonntag 23 März 21:02 Uhr | |
Alexandre Abrivard: "Es ist egal, wie man mit ihm fährt" Nach seinem grandiosen Winter hält die Form bei Inexess Bleu weiter an. Nach den zuvor fünf Siegen in Serie, machte der Wallach am Samstag Nachmittag das halbe Dutzend voll. Und noch dazu sprach der Rennverlauf diesmal nicht für den Vittel De Brevol-Sohn. Während Gaspar D'Angis, der zu den Hauptgegnern zählte, sofort an der Spitze auftauchte, musste Inexess Bleu die Todesspur anführen. Daran änderte sich auch nichts bis zu Beginn des Einlaufs. Eric Raffin verschärfte aus dem letzten Bogen heraus noch einmal die ohnehin schon flotte Fahrt. Aber Alexandre Abrivard ließ sich im Sulky von Inexess Bleu nicht abschütteln und konnte die Lücke ab Mitte des Einlaufs wieder schließen. Genau auf der Linie hatte er einen kleinen Vorteil. Die dabei erzielten 11,6/2.850 Meter waren gerade nach dem Rennverlauf herausragend. Natürlich war dann auch der Siegfahrer am Mikrofon von Equidia begeistert: "Ich habe keine Worte. Er ist monströs. Ich erfinde nichts Neues mit ihm. Heute hatten wir kein gutes Rennen und er gewinnt trotzdem." In seiner Nachbesprechung fragt er aufgrund der Leistung seines Partners ebenfalls: "Wer kann das sonst ehrlich leisten, was er heute getan hat? Eine solche Zeit auf den 2.850 Metern in zweiter Spur mit der Nase im Wind. Ich dachte, ich könnte bis zum Beginn des Anstiegs einen Rücken haben, aber Gaby (Gabriele Gelormini mit It's A Dollarmaker) zwang mich auf dem Weg in die Senke nach außen. Ich vermutete in dem Moment, dass es ein hartes Rennen werden würde, aber das Pferd machte mich in diesem Moment so zuversichtlich, dass ich das Risiko eingegangen bin, ihn früh in den Wind zu schicken. Im Moment ist er so stark, dass es egal ist, wie man fährt. Für den Fahrer ist es unglaublich. Er ist mein Champion." Nach seinem sechsten Sieg in Folge sprach auch der Trainer Laurent Claude Abrivard über die tolle Form seines Schützlings "Inexess hat in diesem Winter fünf Rennen gewonnen. Unnötig zu sagen, dass er in guter Verfassung ist. Die Rennen sind in den letzten Monaten gut verteilt und bei seinem letzten Sieg im Winter hat er leicht gewonnen. Am Morgen fliegt er in der Arbeit. Er hat sich nach dem Wintertreffen ein wenig erholt, aber Pferde seines Kalibers hast Du dreimal gearbeitet und es geht ihnen wieder gut. Es ist ein Crack!" Keine Kampagne im Ausland Natürlich stellt sich bei der Form auch die Frage nach einem Auslandsstart, dem der Besitzer Michel Gallier gleich eine Absage erteilt: "Ich will nicht mit ihm ins Ausland. Viele gute Pferde kamen nach den Reisen mit Problemen zurück. Wir sind gut aufgehoben in Frankreich. Wenn ihm nichts passiert, hat er noch Großes vor sich." Während der Trainer diese Einstellung bestätigt, geht Alexandre Abrivard in eine andere Richtung: "Er hatte dieses Jahr einen großen Winter. Er hat schon viel Arbeit geleistet. Im nächsten Winter wird er mit seinen Gewinnen keine Rennen in Vincennes haben. Er wird in Ruhe überwintern. Ich denke, wir sollten nächstes Jahr lieber Starts im Ausland vorbereiten. Wir könnten dann eine Frühjahrskampagne im Ausland machen, wie es Aubrion du Gers zu seiner Zeit getan hat." Das einzige nahezu sichere Rennen, an dem der 7jährige in nächster Zeit teilnehmen wird, ist der Prix Kerjacques (GR II) am 05. April. Dort wird er wieder auf Gaspar D´Angis treffen Die Stimmen der Platzierten: Jean-Michel Baudouin (Trainer) - Gaspar D'Angis (2.): "Ich bereue es nicht, außer geschlagen worden zu sein, weil wir hier sind, um zu gewinnen. Das Pferd hatte nicht viele Rennen zur Verfügung und es könnte ihm heute noch an Kondition gefehlt haben. Ich denke, er wird am 05. April beim Prix Kerjacques perfekt sein. Er muss sich gut erholen, denn heute hatte er einen echten Kampf. Es verteidigte seinen Wert. Er und Inexess sind die beiden besten Wallache des Augenblicks. Er wurde nur von einem Superpferd geschlagen." Matthieu Abrivard (Fahrer) - Face Time (3.): "Das Pferd hat sehr viel Qualität. Er musste um It's A Dollarmacker rum und kam dann wieder auf die Beine und konnte den zurückkommenden Fakir De Mahey abwehren. Wir wurden von zwei Superpferden geschlagen." ------- Tag der Abrivard's Der 22. März wird der Familie Abrivard in guter Erinnerung bleiben. Im Vorfeld deutete schon einiges darauf hin, dass es ein erfolgreicher Renntag für die Abrivard's werden könnte. Und gleich im ersten Rennen begann der Tag mit dem Erfolg von Lord Du Bassin siegreich. Nach dem leichten Sieg äußerte sich Trainer Laurent Claude Abrivard am Mikrofon von Equidia: "Er arbeitet regelmäßig mit Inexess Bleu und hört nie auf." Und auch auf den nächsten Sieger musste der Trainer nicht lange warten. Karambar gewann die Quinte des Tages. "Er stellte sich Gegnern in seiner Reichweite und enttäuschte nicht. Außerdem war er weniger angespannt", erklärte der Ausbilder. Dazu kamen zwei Podestplatzierungen und der überragende Erfolg von Inexess Bleu im Prix Du Bois De Vincennes. Aber auch zum Ende des Renntages fieberte Laurent Claude Abrivard noch lautstark mit, auch wenn er keinen eigenen Starter am Ablauf hatte. Sein Sohn Leo war als Trainer im Trabreiten engagiert. "Allez Francois" rief Laurent Claude Abrivard lautstark. Und es war von Erfolg gekrönt. Francois Lagadeuc siegte im Monte mit Jupiter De Play. "Das ist das Sahnehäubchen" kommentierte er den Trainerpunkt seines Sohnes. |
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Mittwoch 26 März 01:27 Uhr | |
Gaspar D'Angis zum Paralympiatravet eingeladen Kurz nach dem zweiten Platz seines Schützlings GASPAR D´ANGIS , konnte Trainer Jean-Michel Baudouin die Einladung für den ersten Klassiker des schwedischen Rennkalenders entgegen nehmen. Am Samstag, dem 03. Mai wird der Quaro-Sohn die Trikolore im Paralympiatravet vertreten. Kurz zuvor hat sich der 9jährige gegen den derzeit überragend auftretenden Inexess Bleu gegen die Niederlage gewehrt, aber knapp das Nachsehen gehabt. Der derzeit reichste französische Wallach wird somit an seinem ersten Gruppe I-Rennen teilnehmen und gleichzeitig seinen ersten Einsatz im Ausland bestreiten. Auf den 2.140 Metern Autostart in Aby hat Gaspar D'Angis dann die Möglichkeit sich nach Delia Du Pommereux, die 2021 mit Eric Raffin gewann, in die Siegerliste einzutragen. Ob Eric Raffin an diesem Tag auch an Bord sein wird, wurde noch nicht bekanntgegeben. Aber es ist davon auszugehen, dass er sich diese Reise nicht entgehen lässt. Trainer Jean-Michel Baudouin kennt die Piste ebenfalls aus dem Jahr 2021. Damals hat er Hirondelle Du Rib im Finale des Grand Prix der UET präsentiert. Die Stute beendete das Finale mit einem zweiten Platz hinter Calgary Games. Der Termin des Gruppe I-Rennens kommt für Gaspar D'Angis zum richtigen Zeitpunkt. Sein nächster Start ist am 05. April im Prix Kerjacques (GR II) in Vincennes geplant. Somit wird der 9jährige dann genau vier Wochen zur Erholung und Vorbereitung vor seinem Auftritt in Schweden haben. --------- Quali-Video ab sofort auf LeTrot Die Neugestaltung der Website LeTrot.com aus dem letzten Jahr findet jetzt eine wichtige Fortsetzung. Ab sofort werden auch die Videos der Qualifikationen in den Formenspiegel eingepflegt. Das betrifft derzeit aber nur die fünf wichtigsten Quali-Pisten. 82% der im Vorjahr qualifizierten Pferde holten sich die Rennreife in Caen, Grosbois, Laval, Meslay-Du-Maine oder in Le Mans. Zudem wird unter dem Menüpunkt "Qualifikationen" ein Live-Stream der Qualis auf den genannten Bahnen verfügbar sein und mit Ergebnissen und Statistiken ausgestattet. Der Button "Live" führt ebenfalls zu den Streams, wie bereits seit längerer Zeit zu Übertragungen der Rennen auf diversen Premium-Bahnen. Die Wiederholungen stehen 10 bis 15 Minuten nach jeder Qualifikation zur Verfügung. Zur Übersicht der QUALIFIKATIONEN --------- Auktionssaison 2025 nimmt Fahrt auf Im Januar kurz vor dem Amerique-Wochenende gab es die erste Auktion im französischen Auktionskalender. Diese Veranstaltung hat aber auch viel von Prestige und mit der am Dienstag stattgefundenen Frühjahrsauktion in Deauville, startete Arqana den eigentlichen Beginn der Auktionssaison. Unter den im Katalog aufgeführten 132 Losen befanden sich auch 78 Pferde, die aktuell im Training stehen. Dazu wurden Hengstanteile und Mutterstuten angeboten. Diese Frühjahrsauktion hat im Vorjahr einen Umsatz von 1,4 Millionen Euro, und damit einen neuen Rekord erzielt. Die Anzahl der angebotenen Lose ist mit 132 gegenüber den 137 im Vorjahr annähernd gleichgeblieben. Ein paar Tage vor dem Verkauf wurden der Liste noch Wildcards hinzugefügt, wobei die wohl die interessanteste Nachnennung die Nummer 70 war. Der Bold Eagle-Sohn LOVELY JIM hat erst am 22. Februar sein zweites Rennen gewinnen können und steht derzeit in der Ausbildung von Jean-Philippe Monclin. Er ist einer von sechs 3jährigen in der Liste, von denen fünf qualifiziert sind oder sogar schon gute Referenzen haben. Lovely Jim wurde letztlich für 50.000 Euro zurückgekauft. Den Höchstpreis des Abends erzielte die 3jährige MONA LISA BOURBON , die sich Ende Oktober in 18,6 qualifizierte. Allerdings wurde die Stute vom Ecurie Saint-Martin für 94.000 Euro zurückgekauft. Ihre Mutter ist eine Halbschwester von Vita Bourbon, der Mutter von Face Time Bourbon. Somit wurde LAHORA GALAA zum Top-Seller des Abends. Die Ready Cash-Tochter wurde von Makler Thomas Bernereau für seinen Onkel Jacques Bernereau für 61.000 Euro ersteigert. Die 4jährige ist eine Vollschwester der Gruppe I-Siegerin Ivensong. "Sie ist eine sehr gut gezogene und sympathische Stute. Die Töchter von Ready Cash sind auf dem Markt sehr gefragt. Sie wird sich dem Haras d'Ecouche anschließen", erzählte Thomas Bernereau nach dem Zuschlag. Lahora Galaa
Unter den im Training befindlichen Pferden war im Vorfeld auch der Fokus auf die Katalognummer 61 gerichtet. KANAKA DE BUSSET (v. Enino Du Pommereux) hat schon eine Gewinnsumme von 105.850 Euro. Sie wurde für 31.000 Euro zurückgekauft. Ebenso war der 3jährige MAGYC BERRY im Augenmerk der Bieter. Seine Mutter ist eine Halbschwester des Amerique-Siegers Hooker Berry. Der Hengst wurde auch zurückgekauft - für 61.000 Euro. Letztlich wurden 123 Lose präsentiert, von denen 77 den Besitzer wechselten, was einem Verkaufsanteil von 63% entspricht. Im Vojahr waren es noch 79%. Der Durchschnittspreis sank von 12.289 Euro im Jahr 2024 auf 9.149 Euro in dieser Ausgabe. Der weitere Auktionskalender 2025 Arana Trot Freitag, 27. Juni: "Vente D´Ete" in Cabourg Dienstag, 2. September: "Select European Yearling Sale" in Deauville Mittwoch, 3. bis Freitag, 5. September: "Ventes de Yearlings Selectionnes" in Deauville Dienstag, 16. September: "Vente Mixte de Septembre" in Deauville Mittwoch, 5. November: "Vente D´Automne" in Deauville Auctav Mittwoch, 23. April: "vente Rouges Terres De Printemps au Haras De Bois Roussel" im Haras de Bois Roussel Montag, 1. September: " Vente Rouges Terres" im Haras De Bois Roussel Freitag, 12. Dezember: "Winter Breeding Sale" (Online-Verkauf) Osarus Trot Freitag, 16. Mai: "Vente de Chevaux a l´entrainement" auf der Rennbahn in Laval Donnerstag, 2. Oktober: "Vente mixte et yearlings" auf der Rennbahn Laval AETCE (Verband der Traberzüchter im Südosten) Freitag, 29. August: "Vente de yearlings" auf der Rennbahn Vichy Ventes De Caen 9., 10. und 11. September - 23., 24., 25. und 26. September 7. Oktober 2025, auf der Rennbahn Caen --------- Richard Westerink: "Wir träumen vom Elitloppet" Am Sonntag wurde Trainer Richard Westerink in Agen nach dem Erfolg seines Schützlings Mauricien zu seinem Star ETONNANT befragt. Entgegen der ursprünglichen Pläne im Prix Kerjacques anzutreten, hat sich der Ausbilder des Timoko-Sohnes gegenüber dem Paris Turf nun anders geäußert. "Auch wenn wir geschlagen wurden, ist es immer noch ein Sieg für Etonnant, um nach allem, was er durchgemacht hat, auf dieses Niveau zurückzukehren. Unmittelbar nach diesem Rennen ging Etonnant in das Gestüt von Franck Leblanc, um die Decksaison zu beginnen. Wir haben ihm Zeit gegeben, sich nach dieser großartigen Leistung zu erholen. Jetzt wird er für den Prix De L'Atlantiqie am 19. April vorbereitet. Wir hatten auch die Möglichkeit, ihn im Prix Kerjacques (05. April in Vincennes) zu präsentieren, aber ich ziehe das Rennen in Enghien im Sprint lieber vor. Zumal wir noch hoffen, dass wir nach Solvalla, zum Elitloppet fahren. Aber bevor wir an Schweden denken, warten wir ab, wie er sich in Enghien verhält, und dann können wir über dieses Rennen nachdenken, dass mir am Herzen liegt." --------- 2.500 Trainersiege für Guarato Am Dienstagnachmittag konnte Sebastien Guarato Trainersieg Nummer 2.500 feiern. Und der 3jährige, der dieses Jubiläum bewerkstelligte, machte einen unheimlich guten Eindruck. MAHARAJA ATOUT hatte bereits sein Debüt am 09. März in Chatelaillon gewonnen. Heute verlor der Ready Cash-Sohn in Maure De Bretagne in 15,6 über die 2.850 Meter seine Gegner und trudelte in der Hand von David Thomain auf den letzten Metern noch aus. Der Hengst ist der Erstling der Coalinga City (252.970 Euro/12,1). Nachdem er schnell die Führung übernommen hatte, wurde sein Rennen ab dem letzten Bogen zur Solo-Show. "Die Empfindungen sind sehr gut", bestätigte David Thomain im Anschluss. "Sebastien (Guarato) sagte mir, dass er ein guter Hengst sei. Er kam sehr stark aus dem letzten Bogen. Ich habe ihn in der Hälfte des Einlaufs angehalten. Die Zeit ist auch gut. Aber ich hatte nicht das Gefühl, so schnell zu fahren. Er ist gefährlich...Im Moment aber eher für die anderen (lacht). Er ist sehr angenehm." Der in Maure-De-Bretagne anwesende Sebastien Guarato, der damit seinen 2.500. Trainererfolg in Frankreich erzielte, kommentierte den Sieg ebenfalls am Mikrofon von Equidia: "Er ist gut gezogen, er sieht gut aus, er hat die richtige Ausstrahlung. Er ist ein echtes Rennpferd. Er ist großartig! David (Thomain) kam erst in der Mitte der Kurve nach vorne. Wenn er ernst macht, trabt er unter 15,0. Das ist sehr gut." Dazu ergänzt der Trainer aus Menil-Berard, der im letzten Wintermeeting mit Magic America oder Maestro River bereits sehr gute Pferde aus dem M-Jahrgang präsentieren konnte: "Im Grunde ist er fast mein Bester im Jahrgang. Wir haben ihn zur Seite gestellt, weil er sich etwas schwer tat. Wir haben uns Zeit gelassen. Er kann noch einen dritten Sieg in der Provinz erringen, bevor er nach Paris geht." --------- Ploquin mit guten Chancen Am Mittwoch ist Paul Philippe Ploquin nur dreimal in Caen engagiert, hat aber mit drei guten Möglichkeiten Chance auf Siegpunkte. Während Alexandre Abrivard am Mittwoch die Bühne des Grand National Du Trot in Salon-De-Provence gewählt hat, wird "PPP" in Caen für den Familienstall Abrivard die Verantwortung auf der Piste übernehmen. Zunächst wird er im Sattel der etwas schwierigen LA GARBO (404) sitzen. Für die Stute gibt es nur "Sekt oder Selters". Bei zehn Starts hat die Goetmals Wood-Tochter acht Ausfälle in ihrer Karte zu stehen. Aber auch zwei Siege. Einer der Erfolge kam Ende Januar im Monte zu Stande. Kaum weniger einfach wird es für Ploquin im sechsten Rennen mit dem ebenfalls unsicheren LOMBARDO DE LOU . Auch der Wallach steht bei Laurent Claude Abrivard in der Ausbildung und wurde bei seinem letzten Start in Meslay-Du-Maine schon nach wenigen Metern disqualifiziert. Immerhin hat er aus vier Starts auf dem Rechtskurs auch einen Sieg und einen vierten Rang im Formenspiegel. Kommt der Fabulous Wood-Sohn in der neuen Hand glatt um den Kurs, dürfte er um den Sieg mitreden. Der dritte Starter für Paul Philippe Ploquin zum Abschluss der Veranstaltung kommt aus dem Stall von Julien Le Mer. ISIA DU CHENE (813) wird wahrscheinlich die beste Chance auf einen Sieg für Ploquin sein. Als frische Siegerin auf dieser Piste in 12,5, muss die 7jährige diese Leistung nur annähernd wiederholen, um die Gegner in Schach zu halten. --------- Ein ernster Ton im Komitee von France Galop Am Montag traf sich das Komitee von France Galop auf der Rennbahn in Paris-Longchamp. Präsident Guillaume de Saint-Seine hielt eine Rede, in der er darauf hinwies, dass drastische Maßnahmen vor der nächsten Sitzung im Juni angekündigt werden müssten und dass voraussichtlich im Mai ein Sonderausschuss einberufen werde. Ohne nähere Angaben zu machen, teilte er mit, dass ein umfangreiches Projekt zur Einsparungsverfolgung läuft, mit dem Ziel, die Dotationen aufrechtzuerhalten. Alle fragten sich: Welche Konsequenzen ergeben sich für den Haushalt 2025? Muss eine Pariser Rennbahn wieder geschlossen werden? Welche Auswirkungen hat dies auf die Rennbahnen in der Provinz? Auch die Interventionen des Duos Richard Viel und Emmanuelle Malecaze-Doublet von Seiten der PMU, konnten die Zuhörer nicht beruhigen. Der sehr ehrgeizige Haushalt 2025 von 845 Millionen Euro, muss schon nach wenigen Wochen nach unten korrigiert werden. So war es auch im Juli 2024 für das vorangegangene Haushaltsjahr. Seitens der PMU wurde nicht mit einem so schwierigen Start in das Jahr gerechnet (- 6% Umsatz). Um zu versuchen die Pferdewetten wieder zu beleben, erwägt die PMU eine erneute Erhöhung der Auszahlungsprozente. Das ist natürlich gut für die Wetter, aber kurzfristig auch gleichbedeutend mit einem Rentabilitätsverlust. --------- Dominik Locqueneux: "Ein Rennen, was ich gespannt verfolgen werde" An diesem Mittwoch präsentiert Trainer Dominik Locqueneux mit Goal Star und Hardi Crown im Grand National Du Trot in Salon-De-Provence gleich zwei Starter. Für dieses Rennen fragte Equidia beim Ausbilder der beiden Starter nach den Chancen. Dominik Locqueneux war vor allem in den Jahren 2000 bis 2010 ein sehr begehrter Catchdriver. Vor fünf Jahren startete er als Trainer im Haras De Retz in Gonneville-en-Auge. Seitdem hat sein Quartier immer mehr an Dynamik gewonnen. Im Jahr 2024 verzeichneten seine Schützlinge eine Gewinnsumme von 1.120.180 Euro, was auch gleichzeitig das beste Jahr vom Trainer Locqueneux war. "Wir haben nun Pferde, die mithalten können. Der Stall entwickelt sich in die richtige Richtung. Wir arbeiten hart mit dem gesamten Team. Es ist schön, die Ergebnisse zu sehen." Der Belgier hat von den Besten gelernt. Er arbeitete lange Zeit an der Seite von Pierre-Desire Allaire für den Ecurie Des Charmes, mit dem er zahlreiche Rennen gewinnen konnte. "Ich hatte die Gelegenheit, mit vielen Trainern zusammenzuarbeiten. Ich war morgens oft bei ihnen im Stall, um zu sehen, wie die Dinge liefen. Ich habe versucht, ein bisschen von allem, was ich sah, mitzunehmen und in meinen eigenen Stil zu übertragen." Mit seinen zwei Startern auf der zweiten Etappe des Grand National Du Trot in Salon-De-Provence steht für den Stall ein wichtiges Rennen bevor. Goal Star hat trotz seiner Zulage von 25 Metern eine gute Chance auf eine vordere Platzierung. "Goal Star hat gezeigt, dass er in guter Verfassung ist und das er, wenn er versteckt läuft, sehr gut sein kann. Wir erwarten eine sehr gute Leistung. Selbst wenn er mit 25 Meter Zulage antritt, könnte ihm das Rennen passen." Was Hardi Crown betrifft, wird er nach einer Abwesenheit seit dem 26. Januar zurückkehren. Er hat seine Vorbereitung auf der Rennbahn von Cabourg verfeinert. "Wir fahren hauptsächlich wegen Hardi Crown dorthin. Dies ist das Rennen, auf das ich ihn vorbereiten wollte. Es wird ein Rennen sein, dass ich gespannt verfolgen werde." In diesem YouTube-Video gibt Dominik Locqueneux einen tieferen Einblick in seinen Trainingsalltag. |
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Donnerstag 27 März 21:59 Uhr | |
Ein Sprung durch die Geschichte der Verkaufsrennen In diesen Tagen hat LeTrot in einem ausführlichen Artikel einen Rückblick auf die erfolgreichsten Pferde aus den Verkaufsrennen publiziert. Und dabei ist der Fokus besonders auf ein Pferd gerichtet, dass wirklich als "Verkaufsschlager" durchgehen darf. Die Rede ist von Emeraude De Bais. Die Stute hat ihr Umfeld lange auf den endgültigen Durchbruch warten lassen, aber mittlerweile alle Referenzen in ihrer Vita, die sie auch als spätere Mutterstute ganz besonders wertvoll machen. Anfang März 2024 holte sie sich als Zweite im Gran Criterium De Vitesse eine neue Bestmarke von unglaublichen 08,3. Dieser Rekord machte sie auch zur schnellsten Stute Europas. Ende Oktober des gleichen Jahres durchbrach sie mit dem Sieg im Grand Prix De Sud-Ouest die Marke von einer Million Euro. Da war sie schön längst 10jährig. Und vor knapp drei Wochen war wieder der "Vitesse" Schauplatz für den nächsten Meilenstein in ihrer Karriere. Mit 11 Jahren holte die Repeat Love-Tochter ihren ersten Gruppe I-Erfolg, der das große Team um sie herum sehr sentimental machte. Aber wie verlief der Weg bis zu dieser großartigen Erfolgsgeschichte? Im Dezember 2019 war Junior Guelpa bereits der zweite Ausbilder der Stute. Unter seiner Regie gab es bereits fünf Disqualifikationen in Folge, was zum Start in einem Verkaufsrennen führte. Nachdem sie lange Zeit an der Tete verbrachte, löste sich den Einlauf hinein, machte dann aber das halbe Dutzend an Ausfällen voll. Das hielt Franck Nivard aber nicht aber davon ab, ein Angebot abzugeben. "Sie stach mir ins Auge, weil sie uns auf der Höhe der Tribüne wie ein Auto überholt hatte und doppelt so schnell war, wie wir. Am Eingang zur Geraden hatte sie das Rennen gewonnen, aber sie galoppierte. Sie hatte ein Gangartproblem", erinnert sich der damals neue Besitzer Franck Nivard an den Tag des Ankaufs. In diesem "Reclamer" lag der Mindestverkaufspreis bei 22.000 Euro. Emeraude De Bais wechselte für 23.501 Euro in den Stall von "Francky" und wurde gleichzeitig prozentual auch neu in den Besitzverhältnissen verteilt. Den bis heute größten Anteil hält Herve Carlus, in dessen Farben die Stute seitdem antritt. Nach drei Starts unter der Regie von Franck Nivard kam Emeraude De Bais mit zwei Ausfällen und einer unplatzierten Leistung aber auch nicht in Schwung. Es musste eine weitere Veränderung her. Eine die Erfolg verspricht... Emeraude De Bais hatte bis dahin zwei verschiedene Trainer gekannt, Cedric Herserant und Junior Guelpa. Und sie sollte zwei andere kennenlernen. Nach Franck Nivard schließlich Benjamin Goetz, der bis heute der Ausbilder geblieben ist und als Architekt aller Erfolge in ihrer Karriere angesehen werden darf. "Ich hatte schon die Gelegenheit zu sehen, dass Benjamin (Goetz) ausgezeichnete Arbeit mit dieser Art von komplizierten Pferden leistet, die Potenzial haben. Also habe ich nicht gezögert, sie ihm zu übergeben." Und die Ergebnisse sollten bald folgen. "Die Tatsache, dass sich die Umgebung verändert hat und Emeraude regelmäßig an den Strand geht und dauerhaft draußen ist, war der Auslöser", sagt Herve Carlus. "Es hat dieser Stute viel Energie gegeben und gut getan. Sie war zufrieden und fand in die Spur." Von da an wurde Emeraude De Bais immer besser. Franck Nivard im Sulky und Benjamin Goetz hinter den Kulissen war die perfekte Kombination. So steht Emeraude De Bais bei einer Bestmarke von 08,3, 22 Siegen, darunter ein Gruppe I-Triumph, zwei Erfolge in Gruppe II-Rennen und fünf Siege im Gruppe III. Dazu kommen 33 Platzierungen in den Top Fünf und ein Kontostand von 1.169.760 Euro. Hastronaute - Aus dem Verkaufsrennen in vierzehn Monaten zum Gruppe I-Sieger Es gibt aber auch einen weiteren Fall eines Gruppe I-Siegers, der aus einem Verkaufsrennen kam. An einem Tag im Juni 2020 sieht Yannick Henry in Beaumont-De-Lomagne Hastronaute aus dem Training von Sebastien Guarato in einem Reclamer leicht gewinnen. Dies war erst der vierte Start von diesem Hengst. In Partnerschaft mit Emmanuel Leclerc und dem Ecurie Feuillet, hat sich Yannick Henry dazu entschlossen ein Angebot abzugeben. Das Mindestgebot von 10.000 Euro haben sie dabei um 2.111 Euro überboten. Das Schicksal des Booster Winner-Sohnes war damit besiegelt. In der Obhut des neuen Ausbilders wird er einige Siege holen und damit auch schnell in durch die Klassen klettern. Erst im Südwesten, dann in der Hauptstadt. Bis zu dem Punkt, dass er von seinem Umfeld als gut genug eingeschätzt wurde, um etwas mehr als ein Jahr nach seinem Kauf am Criterium der 4jährigen teilzunehmen. Als harter Widersacher übernahm er die Spitze, legte immer ein strammes Tempo vor und gab die Führung bis zum Pfosten nicht mehr ab. Seitdem teilt er sich mit Enino Du Pommereux in 11,7 den Rennrekord dieses Klassikers. Diese außergewöhnliche Leistung konnte Hastronaute nie mehr bestätigen. In mehreren Rennen hat er sich aber danach noch ehrenvoll verteidigen können und bis heute, unter anderem durch die dreizehn Siege, fast 400.000 Euro verdient. Und vor allem ist er ja auch noch im Gestüt engagiert und versucht dort die guten Gene seines Vaters weiterzugeben. Ein weiterer interessanter Kandidat in der Liste ist Saphir De Morge. Allerdings wechselte er nie den Besitzer über ein Verkaufsrennen. Dennoch tauchte der Guenor-Sohn im November 2010 in einem Reclamer auf, was er auch gewann. Sein damaliger Besitzer gab aber sicherheitshalber ein Gebot von 31.911 Euro ab, womit er zu dem Mindestgebot von 28.000 Euro ein wenig Spielraum gelassen hat. Und in diesem Fall dürfte der Besitzer auch sehr froh gewesen sein, dass sein Schützling nicht den Eigentümer gewechselt hat. Schließlich gewann der Hengst 2012 den Prix Des Centaures, und holte zwei Jahre später dritte Ränge im Prix De Cornulier und im "L'Ille-De-France". Wenn man weiter in der Zeit zurückgeht, findet man auch noch einen ausgezeichneten Deal, den Yves Dreux eingefädelt hat, als er von Robert De Wulfs Passe Avant aus dem Reclamer für sich kaufte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der damals 6jährige eine nichtssagende Form. Unter der neuen Leitung von Yves Dreux holte der Hengst neun Erfolge in Serie, wovon fünf in Vincennes zu Stande kamen. Der letzte Sieg dieser Serie war mit dem Prix De Londres sogar ein Gruppe II in Enghien. In einer längeren Liste findet man auch zwei Wallache, deren finale Gewinnsumme die halbe Million überschritten hat. Als Erstes sei Prinz Du Verger genannt, der dank seiner vierzehn Erfolge, unter anderem auf Gruppe III-Niveau, 660.000 Euro verdiente. Der Sohn von Axe De Sarts wechselte im Juni 2011 aus dem Stall von Bertrand Lefevre nach einem Verkaufsrennen in Laval für 18.150 Euro den Besitzer und fand unter der Verantwortung von Jean-Michel Baudouin einen neuen Ausbilder. Von seinem finalen Kontostand hat er über eine halbe Million in den neuen Farben verdient. Ein gutes Geschäft, wenn man den moderaten Ankaufspreis sieht. Und auch Quel Hermes muss genannt werden. Der Hermes Du Buisson-Sohn wechselte einst aus dem Stall von Laurent Claude Abrivard mit vier Disqualifikationen in Folge in das Quartier von Benjamin Goetz. Keine zwei Wochen später hatte Goetz seinem neuen Schützling anscheinend das Traben neu beigebracht, denn der Wallach feierte umgehend einen Hattrick und hat sein Einkommen im Laufe von vierzehn Erfolgen und etwa dreißig Plätzen auf 540.000 Euro geschraubt. --------- Arnaud Barentin: "Keine Kürzung der Dotationen" Er ist neben dem sehr exponierten Renndirketor Guillaume Maupas und der Direktorin für Kommunikation Valerie Francois, ist Arnaud Barentin sicherlich der am wenigsten bekannte Name an der Spitze der SETF. Und das aus gutem Grund: Er ist der Letzte, der dazukam. Arnaud Barentin ist erst seit etwas mehr als zwei Jahren im Amt und obwohl er diskreter ist als seine beiden Amtskollegen, steht er dennoch im Mittelpunkt vieler aktueller Themen. Mit Besonnenheit und Haushaltsdisziplin hat er das Ziel, die Dotationen aufrechtzuerhalten, was ihm besonders am Herzen liegt. Aber es gibt auch anderen Themen wie den Pachtvertrag der Rennbahn Paris-Vincennes. In drei Schwerpunktthemen sprach 24H Au Trot mit dem 50jährigen aus Paris. 1. Aufrechterhaltung der Dotationen 24H: "Die Aktiven machen sich nach den Ergebnissen des ersten Quartals bei der PMU Sorgen um die Aufrechterhaltung der Dotationen. Was können Sie dazu sagen?" Arnaud Barentin: "Die Ergebnisse der SETF 2024 werden Anfang Mai vom Verwaltungsrat entschieden. Aber wir wissen bereits, wo wir landen werden. Der Anteil unseres Beitrags aus der PMU ist bekannt. Wir kennen auch die Gründe der Dinge, die Mut machen, weil die Entscheidungen, die das ganze Jahr über getroffen werden, es uns ermöglichen, genau dort zu sein, wo wir sie geplant hatten. Das einzige Thema, an dem wir Zweifel hatten, war, wie wir die SETF-spezifischen Gebühren beherrschen. Aber wir sind eher unter dem, was wir im Haushalt geplant hatten. Die Höhe unserer Fixkosten ist in zwei Jahren stark gesunken. Um fast 10 Millionen Euro. Infolgedessen wird das operative Ergebnis von 2024 ganz klar im Überschuss sein, in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro. Dies ermöglicht es uns, durch das Erreichen der Ergebnisse von 2024 den Widrigkeiten der Ergebnisse der PMU in den Jahren 2025 und 2026 gelassener entgegenzusehen." 24H: "Was bedeutet das in der Praxis?" AB: "Bis Ende 2025 geht die Gleichung auf. Eine Kürzung der Dotationen wird es nicht geben. Wir können es heute garantieren, da wir unser Budget auf einer niedrigeren Basis aufgebaut haben als das, was die PMU uns gesagt hat, und unsere Ergebnisse für 2024 gut waren. Wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass dies so weitergeht. Kurzfristig sind die finanziellen Grundlagen der SETF solide. Seit 2018-2019 haben wir eine sehr starke Erholung des Eigenkapitals erlebt, die jetzt 100 Millionen Euro und null Verschuldung übersteigt. Die finanzielle Situation ist daher sehr gesund, mit einer Struktur, die in den letzten zwei Jahren die richtigen Entscheidungen treffen konnte, um auf Kurs zu bleiben." 24H: "Wie sehen Sie die Situation der PMU?" AB: "Im vergangenen November gab es zum Zeitpunkt der Genehmigung des Haushaltsplans 2025 bei der PMU Debatten, die sich als einigermaßen zu optimistisch und dekorativ mit den seit September 2023 beobachteten Trends erwiesen, was dazu führte, dass die SETF-Vertreter den Haushalt der PMU nicht validierten. Bereits im Februar 2024 war die PMU alarmiert worden, indem sie sagte, dass man glaubte, dass der Haushalt für 2024 nicht eingehalten würde. Dies führt jedoch zu einer Abwärtsspirale von 15 Mio. Euro auf den Nettobeitrag und vor allem 25 Mio. Euro auf den Gewinn, was die Lücke zwischen der wirtschaftlichen Leistungsprognose im Haushalt und der tatsächlich erreichten wirtschaftlichen Leistung zu groß werden ließ. Ich verbringe viel Zeit damit, alle Dokumente zu analysieren, die für die Vorbereitung der verschiedenen Gremien der PMU eingereicht wurden, was mich dazu bringt, in diesen Gremien zu sitzen. Dies ermöglicht es, die uns von der PMU zur Verfügung gestellten Informationen in einer Zeit in Frage zu stellen, in der der Trend in Bezug auf Umsätze und operative Leistung leider abnimmt. Nach dem Umsatz der PMU vom 25. November 2024 haben die Muttergesellschaften drei Audits durchgeführt." 24H: "Mit welchen Ergebnissen?" AB: "Die Schlussfolgerungen der Rechnungsprüfung wurden von den Rechnungsprüfern geteilt. Die rohe Lesart der Zahlen ist für alle gleich, aber die Schlussfolgerungen sind nicht unbedingt die gleichen. Es liegt dann an jedem, zu entscheiden, was zu tun ist. Bei der rohen Lektüre dieser Zahlen haben wir mit dem SETF-Vorstand bedacht, dass es unsere Pflicht ist, vorsichtiger vorzugehen. Wenn wir einige der immateriellen Vermögenswerte, die jetzt in den Konten der PMU erfasst werden, fein analysieren, scheint es uns klüger zu sein, einige dieser Vermögenswerte abzuwerten, die in den kommenden Jahren keinen Wert erzeugen werden. Wenn Sie über immaterielle Vermögenswerte verfügen, die keinen Wert generieren, führt das Prinzip der Rechnungslegungsvorsicht dazu, sie bereitzustellen. Der PMU-Vorstand hat letzte Woche die Rechnungslegung genehmigt, und die Generalversammlung am 10. April muss sie auch genehmigen. Als Folgemaßnahme zu allem, was wir immer wiederholt haben, wollten die Vertreter der SETF im Vorstand der PMU die Reihenfolge der vorgelegten Rechnungen nicht bestätigen." 2. Transformation 24H: "Wie definieren Sie Ihre Rolle?" AB: "Ich bin ein Angestellter der SETF. Mein Interventionsbereich liegt also in der SETF. Aber eine der Herausforderungen meiner Rekrutierung ist es, die Muttergesellschaft neu zu positionieren, die für die gesamte Leitung der Institution verantwortlich ist. Dies gilt insbesondere für die PMU, aber nicht nur dafür. Bei der Organisation meiner Arbeitszeit widme ich der Institution einen wichtigen Teil. Die Höhe der gemeinsamen Ausgaben unter Verwaltung der beiden Muttergesellschaften beträgt mehr als 600 Millionen Euro (mit PMU, AFASEC, FNCH, Equidia jetzt HRM und GTHP). Der Großteil meiner Mission ist dieser Verwaltung aller Einrichtungen der Institution gewidmet. Dies ist eine gemeinsame Anstrengung mit France Galop, und wir sind uns zu 95% über die Finanzierung dieser gemeinsamen Gebühren einig. Dies hat uns zu einer Reihe von transformativen Aktionen veranlasst." 24H: "Was ist unter diesem Begriff "Transformation" zu verstehen?" AB: "Mein Titel mag beängstigend gewesen sein, weil ich in einer Institution ankam, die mehr als 150 Jahre alt ist. Ich bin nicht hier, um den Bulldozer zu spielen und alles auf den Kopf zu stellen. Ich bin hier, um zu versuchen, historische Funktionen zu "überprüfen" und einiges in Bewegung zu bringen." 24H: "Mit welchen Methoden?" AB: "Das Wirtschaftsmodell wurde möglicherweise nicht zeitgemäß in Frage gestellt. Heute versuchen wir uns zu fragen, wann wir uns auf die Probleme konzentrieren können, um zu sehen, was in Bezug auf die Produkte vor uns liegt, um die Rentabilität des Projekts zu gewährleisten. Mit neuen Augen angekommen, ist die Idee, historische Funktionen herausfordern zu können. Es ist eine kollektive Arbeit, denn allein kann ich nichts tun, mit Guillaume Maupas und Valerie Francois sowie allen Teams der SETF schon." 24H: "Können Sie Beispiele für die erreichte Transformation nennen?" AB: "Ich nehme das Beispiel, dass Equidia zu HRM wird. Seit Anfang 2024 hat HRM den gesamten Umfang des von der SETF verwalteten Videoteils übernommen, insbesondere die gesamte Regie in Vincennes. Darüber hinaus wurden am 01. Januar 2024 die neuen Regelungen für die Organisation von Geldflüssen zwischen Muttergesellschaften und HRM eingeführt, um jeden der Akteure in der Kette besser zu stärken und somit in jede der Ausgaben im Zusammenhang mit ihren Entscheidungen zu integrieren." Ein weiterer Fall: Die Lehrlingsschulse Afasec wurde von einem Teil aus dem Gewinn der Verkaufsrennen finanziert. Seit sieben oder acht Jahren werden sie direkt von den Muttergesellschaften mit der 50/50-Regel finanziert, wobei jede Muttergesellschaft 50% des operativen Defizits finanziert. Heute zahlt jede Muttergesellschaft ihr eigenes Defizit. So zahlt die SETF für das Defizit am Standort Grosbois, wobei France Galop für das Defizit an ihren Schulen zahlt." 24H: "Was ist die Philosophie dieser Handlungen?" AB: "Die allgemeine Philosophie ist es, jeden der Akteure nach ihren eigenen Entscheidungen zu befähigen. Diese Arbeit war eine der ersten großen Missionen, denen ich mich seit meinem Eintritt in die SETF verpflichtet habe. Wir arbeiten mit allen Teams zusammen, um in unserer neuen Organisation effizienter zu sein, da wir auf der einen Seite die Organisation der Traber und Galopper haben, und auf der anderen Seite sind wir Betreiber von Rennbahnen und einem Trainingszentrum mit unterschiedlichen Einschränkungen. Wir verwalten jede unserer Rennbahnen als Business Unit mit unserer eigenen Gewinn- und Verlustrechnung, indem wir uns auf die Entwicklung neuer Konzepte konzentrieren. Es müssen Ausgaben und Einnahmen vor einem liegen, um das System erfolgreich auszugleichen." 24H: "Gibt es andere Aktionen, die Teil dieser Transformation sind?" AB: "Wir arbeiten insbesondere an Grosbois. Grosbois ist eine Goldgrube, aber eine, die eingeschlafen ist. Heute stellt dies ein Kostenpunkt für die SETF dar. Eines der Ziele, die mir der Verwaltungsrat und die Grosbois-Kommission gegeben haben, ist es, einen Weg zu finden, der darauf abzielt, ein Gleichgewicht zu erreichen. Es soll durch an der Entwicklung neuer Produkte gearbeitet werden, damit es nicht zur Last wird. Wir arbeiten an dem Projekt, um eine neue Klinik zu entwickeln, die ihr Modell völlig ändern würde, und an einer viel breiteren Öffnung des Geländes, um Ressourcen zu entwickeln, insbesondere während der Sommerzeit mit touristischen Aktivitäten, auch wenn es nicht einfach sein wird, ein Gleichgewicht zu erreichen." 24H: "Mit welchen Einsparungen?" AB: "Wenn wir all dies tun, machen wir keine zyklischen Einsparungen, sondern strukturelle Wirtschaften, und dies geht nicht zu Lasten der Investitionen. Offensichtlich ist dies mit dem Projekt zur Erneuerung der Konzession in Vincennes nicht die Zeit, riesige Summen zu investieren. Aber die finanzielle Situation der SETF ist sehr gesund. Wir haben also die Fähigkeit zu wachsen, große Investitionsprogramme zu generieren und in die Zukunft zu blicken." 3. Die Erneuerung des Pachtvertrages für Vincennes 24H: "Sie sprachen die Erneuerung des Pachtvertrages für Vincennes an. Wo genau stehen wir?" AB: "Wir reichen bei der Stadt Paris das endgültige Angebot für die Erneuerung am kommenden Donnerstag (27. März) ein. Ziel ist es, das Dossier auf dem nächsten Pariser Rat, der an drei Tagen Anfang Juli stattfindet, vorzulegen." 24H: "Der Weg, der noch nicht vorbei ist, ist noch lang, oder?" AB: "Das Thema war ganz oben auf der Agenda, als ich vor etwas mehr als zwei Jahren mein Amt antrat. Bereits im Januar 2023, zwei Wochen nach meiner Ankunft, hatte ich mein erstes Treffen mit der Stadt Paris, um an den Spezifikationen zu arbeiten. Wir haben die Dinge ziemlich gut gemacht, so dass diese Spezifikation exklusiv für den Betrieb der Rennen auf der Rennstrecke sein würden. Wir haben viel mit den SETF-Teams und dem Vorstand zusammengearbeitet, wie wir in dieser Frage vorankommen können. Seit der ersten Sitzung haben die Mitglieder des Boards das Thema aufgegriffen und die Fragen verstanden, die bei den zugrunde liegenden Verhandlungen auf dem Spiel stehen." 24H: "Ist das nicht die Rolle des Verwaltungsrats?" AB: "Seit 2024 versuchen wir, den Vorstand ein wenig anders leben zu lassen, indem wir ihn vor seinen Verantwortungsbereich und die richtige Entscheidungsebene stellen. Es ist auch ein Punkt der Zufriedenheit, das Niveau der Interaktion in ihm zu sehen. Es gibt eine Debatte, die gesund ist, es gibt eine echte gemeinsame und konstruktive Arbeit. Ich, der die Gemeinschaft gut kennt, erkenne, dass das Niveau in Bezug auf Fähigkeiten und Wissen hoch ist. Dieser Austausch ist notwendig, um etwas Gemeinsames aufzubauen." |
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Freitag 28 März 21:10 Uhr | |
Jean-Robert Declercq: "Ich werde versuchen, so erfolgreich wie 2024 zu sein" Trainer Jean-Robert Declercq, mit Sitz in Haussy, hatte ein großartiges Jahr 2024. Dabei konnte er in Sachen Gewinnsumme einen neuen persönlichen Rekord aufstellen. Für den ParisTurf blickt er auf seine bisherige Reise zurück und erzählt auch von seinen Hoffnungsträgern für die Zukunft. Mit fast 200.000 Euro im Jahr 2024 brach Jean-Robert Declercq seinen Rekord für über ein Jahr erworbene Renngwinne. Für das kleine Quartier im Norden war das ein großer Erfolg, zu dem auch KEN FERFAY nachhaltig beigetragen hat. Der Wallach scheint in diesem Jahr an die gute Vorsaison anknüpfen zu können. "Ich habe nicht viele Rennen gewonnen (3), aber ich hatte mein bestes Jahr in Sachen Gewinnumme, was die Hauptsache ist. Ich hatte keinen guten Sommer, weil ich zu viele Pferde gepachtet hatte. Ich neige dazu, mich zu überarbeiten, aber ich werde diesen Fehler nicht wiederholen. Auch das Jahr 2025 beginnt gut, dank meines "kleinen Ken". Er hat bereits zwei Rennen gewonnen, darunter Eines in Paris. Er war immer konsequent und hat in letzter Zeit einen Meilenstein überschritten. Er ist seit einem Monat in Ruhe. Ich werde ihn diese Woche wieder auf Kurs bringen und mir die möglichen Verpflichtungen ansehen. Ich weiß, dass er in den Grand Prix für die 5jährigen auf dem Rasen von Vittel passt. Solche Rennen würden ihm gut tun. Er ist in den vergangenen Jahren lieber im Winter gelaufen, deshalb werde ich sein Programm nicht zu sehr ändern", erzählt Declercq über seinen Aushängeschild. Jean-Robert Declercq ging in seiner Karriere durch mehrere Ställe, bevor er sich selbstständig machte, was ihm erlaubte, sich so gut wie möglich auf den Trainerberuf vorzubereiten, den er 2017 startete. "Ich habe meine Lehre bei Denis Montaigne begonnen. Ich verbrachte auch einige Zeit bei Manuel Dollet in Arras, und dann blieb ich vier Jahre bei Christopher Nicole als Angestellter. Er ist derjenige, der mir beigebracht hat, "die Zügel in der Hand zu halten". Ich ging dann zu Philippe Verva, dann zu Xavier Decaudin, wo ich viel mit jungen Pferden arbeitete, und schließlich zu Jean-Marc Chaineux, mit dem ich viel mit den älteren Pferden trainierte. Ich hatte mit niemandem Streitigkeiten, aber ich habe gerne die Ställe gewechselt. Es hat mir erlaubt, verschiedene Trainingsmethoden kennenzulernen." Der 38-jährige Trainer, der auf der Anlage von Alexis Leduc ansässig ist, arbeitet allein, wird aber von seiner Frau und "einem Freund, der kommt, um die Pferde am Nachmittag zu füttern, wenn ich zu den Rennen gehe", unterstützt. Wir können uns gut organisieren. Ich habe ein Dutzend Pferde im Training, und immer vier oder fünf in Ruhe." Wenn er sich nicht für Quantität entschieden hat, setzt Jean-Robert Declercq auf Qualitätspferde, von denen viele in den kommenden Tagen und Wochen eine interessante Chance haben. "KINGSLEY ROBSEN hat nicht allzu viele Gewinsumme, kann aber in diesem Jahr etwas Geld aufnehmen. LEVE TOI ist nicht einfach, aber sie kann sehr bald ein Rennen gewinnen. GRAAL DU CHENE wird die Grand Prix auf dem Rechtskurs laufen, aber er muss mit einem zeitlichen Abstand starten. Er ist ein Pferd, dass bereits eine gute Gewinnsumme hat, also wird es schwierig sein, drei oder vier Rennen zu gewinnen, wie es vor zwei Jahren der Fall war. Ich habe eine gute Stute, JERUSALEM , die im April laufen wird. Wir werden mit ihr auch die Rennen auf dem Rechtskurs anvisieren. Wenn sie sich gut anstellt, können wir Spaß mit ihr haben. In die Provinzen zurückzukehren, wird ihr gut tun. Mir fällt es schwer KYO FERFAY in Schwung zu bringen, aber wenn er wieder auf sein Niveau zurückkehrt, kann er etwas Gewinnsumme aufholen. Bei den jungen Pferden habe ich nur ein "M", der eher durchschnittlich ist, aber ich habe zwei interessante Pferde im N-Jahrgang. Darunter ein kleines belgisches Pferd, ein Sohn von Quaker Jet, der das Derby in Belgien laufen wird." Declercq, der den Meilenstein von 100 Siegen als Fahrer mit Folie Darling während des Grand Prix Du Nord für 5jährige in Le Croise-Laroche erreicht hat, sagt, er sei jetzt "weniger heiß auf den Fahrerdress. Ich mag das Rennen fahren immer noch, aber ich denke, die Rennen sind anders geworden. Es ist jetzt ein vollwertiger Beruf. Ich fahre meine Pferde immer in den Provinzen, aber für Paris vertraue ich sie den Fahrern an, die es eher gewohnt sind, auf diesen Pisten zu fahren. Wenn ich mich in der Lage fühle, sie zu fahren, dann tue ich es, und dann gibt es im Ziel auch 5% mehr zu verdienen. Das ist nicht unbedeutend." Von nun an wird Jean-Robert Declerq versuchen, seine gute Form fortzusetzen, um "meinen Platz zu finden, was wichtig ist. Wenn ich regelmäßig ein gutes Pferd wie Ken finden kann, wäre das toll. Ich neige dazu zu sagen, wenn man seine Arbeit macht, gibt es keinen Grund, warum es nicht so sein sollte." --------- Emeraude De Bais im Prix Kerjacques Am Donnerstagabend, während der "Semi-Nocturne"-Veranstaltung auf der Rennbahn in Toulouse, wurde Benjamin Goetz von Equidia auf kommende Aufgaben der Siegerin des "Vitesse" Emeraude De Bais angesprochen. "Sie hat sich in diesem Gruppe I nicht zu sehr überfordert und hat sich gut erholt. Sie trainiert regelmäßig und wird nun am kommenden Samstag (05. April) im Prix Kerjacques laufen. Wir werden also nach Vincennes gehen. Sie mag diese Piste. Über die Zukunft werden wir noch beraten." Eines ist sicher: Emeraude de Bais wird in diesem Rennen nicht auf den in Cagnes-Sur-Mer besiegten Etonnant treffen. Richard Westerink hat bereits angekündigt, dass er seinen Champion entgegen der ersten Planung nicht im Prix Kerjacques, sondern im Prix De L'Atlantique in Enghien anspannen wird. --------- Auch GNT-Quinte mit Minusrekord Die am letzten Mittwoch ausgetragene Etappe des Grand National Du Trot in Salon-De-Provence markierte wieder einen neuen Tiefpunkt in der aktuellen Wettkrise in Frankreich. Die Einsätze bei der PMU in dieser Quinte lagen bei nur 5,8 Millionen Euro. Dazu beigetragen hat auch die späte Nichtstarterin Implora Mauzun, die zuvor am Toto stark beachtet wurde. Dieser schlechte Umsatz reiht sich nahtlos in den insgesamt schwachen März ein, wobei vor allem die Montage und Dienstage die schwächsten Tage waren. Der GNT am Mittwoch konnte keine Umkehr bringen. Betrachtet man die zweite Etappe des Wettbewerbs ein Jahr zuvor, die in Marseille-Borely stattgefunden hat, wird der Umsatzrückgang in Zahlen deutlich. 7,2 Millionen waren es vor einem Jahr. Wie der Paris Tiurf die Situation einschätzt, müssen dringend alle Vertreter des Pferdesports schnellstmöglich an einen Tisch kommen, um Lösungen zu finden, damit die Krise eingedämmt werden kann. -------- Francoise Chaunion: "Zuchterfolg nicht auf Idao beschränkt" Im zweiten Teil der Züchterserie besuchte LeTrot Francoise Chaunion. Sie führt die Zucht mit dem Label "De Tillard" und spricht ausführlich über ihre Mutterstuten und Zuchtziele. Das Aushängeschild des Gestüts bleibt natürlich der zweimalige Amerique-Sieger Idao De Tillard. Aber ganz frisch gab es durch Masina De Tillard mit dem Erfolg im Prix Ali Hawas einen weiteren Gruppe II-Treffer für die Züchterin. "Ich habe in diesem Frühjahr einundzwanzig Stuten decken lassen. Die 22. Stute, Lena De Tillard, die die Tante von Idao De Tillard ist, habe ich in den Ruhestand geschickt. Sie ist jetzt 26 Jahre alt. Ihr letztes Produkt war Olympic De Tillard und wurde 2024 geboren. Es ist ein Sohn von Offshore Dream. "Lena" war eine sehr produktive Mutterstute, die sechzehn Fohlen brachte, darunter Brio De Tillard, Sieger von dreizehn Rennen und mehr als 300.000 Euro. "Lena" ist auch die Großmutter von Igrec De Celland und Marshal De Celland. Ich wollte ihr Tribut zollen." "Ich muss auch erwähnen, dass mich die Verbesserung von Masina De Tillard und ihr Erfolg im Gruppe II in der vergangenen Woche sehr glücklich gemacht hat. Es ist eine Nachfolge und eine Erweiterung des Erfolgs von Idao De Tillard. Das beweist auch, dass der aktuelle Erfolg unserer Zucht natürlich auf "Idao" basiert, aber nicht nur darauf beschränkt ist. An der Basis dieses Duos steht aber natürlich die gleiche Abstammung des Hauses mit Classic De Tillard." Ready Cash-Blut im Fokus "Die von Idao De Tillard eingesammelten Züchterprämien ermöglichten es mir, stark in die Anteile von Deckhengsten zu investieren. Ich habe Anteile von Brillantissime, Django Riff, Express Jet, Fifty Kalouma, Heaven's Pride, Igrec De Celland, Instrumentaliste, Kanada, Koctel Du Dain, Severino, Uniclove und Up And Quick, ganz zu schweigen von drei Freisprüngen von Idao De Tillard, die ich als Jährlingsverkäuferin in Caen bekommen habe, falls er eines Tages ein Deckhengst werden würde. Diese Zukäufe sind sehr blutgesteuert von Ready Cash, der zu meinem Stuten komplementär ist." Zeit für einen Tausch "Die Möglichkeit diese Anteile oder Sprünge von Deckhengsten zu haben, ermöglicht auch einen guten Austausch. So habe ich dieses Jahr mit Monsieur Garandeau einen meiner Idao De Tillard-Freisprünge gegen eine Karte von Hohneck ausgetauscht. Und das für America De Tillard, der Mutter von "Idao". Ich sehe das Interesse sowohl am Blut von Love You, als auch an dem von Ready Cash, wenn eine Stute von sehr hoher Klasse und gutem Potenzial, mit einer jungen Produktion, die darin gesetzten Hoffnungen erfüllt. Für Toison De Tillard, der Mutter von "Masina", ist meine Absicht in ähnlicher Weise das Blut von Ready Cash oder Love You zu verwenden. Masina, die eine Stute von Face Time Bourbon ist (Anm.: Ready Cash x Love You), von einem ansonsten identischen Crossover, zumindest ähnlich, dass sich entweder für Hokkaido Jiel (Anm.:Brillantissime x Love You) oder für Bold Eagle (Anm.:Ready Cash x Love You) eignet. |
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Samstag 29 März 15:40 Uhr | |
Christophe Bridault: "Trainer haben nicht genug Zeit, um mit ihren Kunden zu kommunizieren" So langsam wird es Frühling und in Frankreich wird in den nächsten Monaten der Abstand zwischen den Auktionen immer kürzer. Auch die Gestüte trennen sich von einer Reihe von Jährlingen. Insofern arbeiten die Agenten längst auf Hochtouren. Sie begleiten diverse Besitzer auf der Suche nach dem nächsten Crack. LeTrot besuchte drei von ihnen, um mehr über die Arbeit der Agenten zu erfahren. Was schnell klar wurde: Kommunikation spielt in jedem Fall eine große Rolle. Christophe Bridault ist der Sohn eines Traber-Enthusiasten. Seit seiner Kindheit kam er mit der Welt des Rennsports in Berührung. Zunächst arbeitete er fünfzehn Jahre lang im Einzelhandel, bevor er acht Jahre bei Audi war. Nebenher war er selbst Besitzer. Vor sieben Jahren beschloss er den Sprung zu wagen. "Ich wollte das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden", sagt er. "Damals gab es weniger Agenten als heute und meine Erfahrung in meinen früheren Positionen war ein Pluspunkt. Ich begann mit dem Verkauf von zwei oder drei Freisprüngen für einen Freund und einigen Hengstanteilen, die ich selbst besaß. 2017 habe ich wirklich angefangen. Im ersten Jahr habe ich 20 Sprünge verkauft. Bis heute hat es sich auf 700 summiert. Parallel dazu erhöhte ich meinen Bestand an Mutterstuten auf 16. Ich habe auch "espace-trot.com" erstellt, eine Plattform, die Käufer und Verkäufer von Sprüngen oder Hengstanteilen verbindet. Sie ist natürlich rund um die Uhr verfügbar." Christophe Bridault telefoniert derzeit verstärkt mit Besitzern
Sein Unternehmen sei strukturiert und entwickelt sich ständig weiter, sagt Christophe Bridault: "Meine Rolle als Agent ermöglicht es mir, viele Menschen zu treffen und auf meiner Ebene dieses Umfeld zu kennenzulernen. Mit zwei Freunden außerhalb des Berufsstandes haben wir den Ecurie BCC Racing (Anm.: BBC für Bridault, Chelbabi und Canteri) gegründet. Die 16 Pferde, die wir schon vor mehreren Wochen, wie Leia Princess oder Marathon Man, um nur einige zu nennen, erworben haben, sollten in den Farben des Stalles laufen gehen, sobald er eingetragen ist." Was ist die Idee hinter dem Stall? "Die Anteile dieser Pferde neuen Kunden anzubieten und sie durch regelmäßige Kommunikation in den Alltag der Pferde einzubeziehen", sagt der Agent aus dem Norden. "Trainer haben nicht genug Zeit, um mit ihren Kunden zu kommunizieren. Unser Ziel ist es auch, neue bekannte Menschen wie Schauspieler oder Sportler in die Rennwelt zu bringen und sie unsere Leidenschaft entdecken zu lassen", fährt er fort. In einer Zeit, in der sich einige Besitzer vom Rennsport abwenden, ist diese zusätzliche Öffnung des Berufs, um neue Besitzer zu gewinnen, unerlässlich." Hubert Smadja: "Kommunikation ist zentral" Eine weitere bekannte Persönlichkeit in den Stallgassen von Vincennes ist Hubert Smadja. Seit vielen Jahren ist er auch in der Nähe von Philippe Allaire zu finden, kreuz und quer über die Rennbahnen und seit mehr als fünfzig Jahren im Sport. "Ich bin das Bindeglied zwischen Besitzern und Trainern", sagt er. "Ich berate die Besitzer beim Ankauf von Pferden und leite sie an die Trainer weiter, mit denen sie ein Vertrauensverhältnis aufbauen können. Man muss den zukünftigen Investor und seine Ziele kennen. Wenn er nur kommt, um zu investieren, ohne die Leidenschaft für die Pferde zu haben, rate ich ihm, seinen Weg zu gehen, denn in diesem Beruf muss man sich von Anfang an der Risiken bewusst sein, die im Rahmen einer Arbeit mit den Lebewesen entstehen. Aber wenn sie durchhalten, entdecken sie das Adrenalin im Rennen und das Teilen rund um das Pferd. Ich bin regelmäßig bei den Rennen und meine Erfahrung erlaubt mir, ihnen meine Analyse nahe zu bringen und sie zu beraten." Doch die Rolle von Hubert Smadja ist nicht nur ein einfaches Treffen und ein Prozentsatz auf den Verkauf, wie er erklärt: "Die großen Teams haben keine Zeit, mit ihren Kunden zu kommunizieren. Aber das ist grundlegend! Trainer werden ständig zwischen Training, Rennen, Papierkram und anderen Aufgaben, die ein Unternehmen zu erledigen hat, umworben. Wenn es keinen regelmäßigen Austausch gibt und der Eigentümer nur da ist, um die Arbeit zu bezahlen, kommt eine Zeit, in der er müde wird und aufhört zu investieren. Wir sollten den Trainern nicht die Schuld geben, weil sie viel zu tun haben. Aber Kommunikation ist das Schlagwort." Um sich besser verständlich zu machen, nennt Hubert Smadja das Beispiel seiner Zusammenarbeit mit dem Stall der Familie Chavatte (Alain und Arnaud). "Ich bin seit mehreren Saisons bei ihnen und alle Kunden, die ich ihnen vorstellen konnte, sind mit dieser Zusammenarbeit sehr zufrieden. Sie sind aufrechte Menschen und wir arbeiten mit Zuversicht zusammen", führt Smadja weiter aus. "Man muss wissen, wie man den Besitzern sagt, wenn alles gut läuft, und auch umgekehrt, wenn es nicht wie geplant läuft, und vor allem nicht ihr Vertrauen ausnutzt. Ich verstehe nicht, warum die großen Trainieranstalten keinen Manager haben, der sie begleitet und sie von all diesem Austausch von Informationen befreit, die, in unserer Zeit mit den sozialen Netzwerken, von grundlegender Bedeutung sind. Es geht so einfach und schnell Informationen per Telefonen weiterzugeben." Gaetano Pezone: "Erfolg ist normal, aber Enttäuschung gehört dazu" Die Philosophie von Hubert Smadja wird nicht nur von den Franzosen in diesem Berufsstand geteilt. Auch ein italienischer Agent geht nach einer ähnlichen Arbeitsweise vor. In den letzten Jahren ist Gaetano Pezone zum privilegierten Gesprächspartner der italienischen Besitzer in Frankreich geworden. "Als Kind habe ich dreihundert Meter entfernt von einer Rennbahn in Italien gewohnt und bin regelmäßig mit meinem Großvater dorthin gefahren", erzählt er und teilt seine Erinnerungen. "Ich mochte den Rennsport und folgte den Pferden. Parallel zu meinem Studium an der Universität , habe ich die Besitzer beraten. So hat es angefangen." Aus seiner Leidenschaft hat Gaetano Pezone einen Job gemacht. "Eine Chance", stimmt er zu, nachdem er einst die Zusammenarbeit mit den italienischen Organisationen für Jährlingsauktionen "ITS" begonnen hat. Diese Kooperation besteht mit Erfolg seit mittlerweile fünfundzwanzig Jahren. Auch sein Kundenstamm besteht aus einem treuen Kern von Besitzern, obwohl der italienische Rennsport eine lange Krise durchmacht hat. "Vor sieben Jahren kam ich durch die Scuderia Bivans und dem Bruni Racing Team nach Frankreich", erzählt er. "Ich hatte die Chance, beim epischen Face Time Bourbon dabei zu sein und bin auf Pferde wie Vivid Wise As, Fabulous Wood und Follow You getroffen. Ich habe mich dann entschieden, in Frankreich zu bleiben, wo es mehr Möglichkeiten gibt, als in Italien." Die genannten Möglichkeiten beschreibt Pezone genauer: "Der Markt für Sprünge und Hengstanteile ist hier wichtig. Während ich meine italienische Kundschaft behielt, hatte ich seitdem die Möglichkeit, französische und belgische Kunden zu gewinnen. Für einige bin ich nur ein Agent. Für andere erfülle ich auch die Funktion des Managers. Die Trainer haben nicht viel Zeit, um mit den Besitzern zu kommunizieren, und meine Aufgabe ist es, sie über die Form des Pferdes und das Programm, dass der Trainer rausgesucht hat, auf dem Laufenden zu halten und gleichzeitig die Ansicht der anderen Partei zu respektieren." Aktuell wurde der Erfolg durch den einstigen Jährlingsankauf von Jabalpur unterstrichen. Aber auch wenn die Erfolgswelle dieser letzten Monate des Booster Winner-Sohnes Teil der angenehmen Seiten des Handels ist, gibt es hinter den Kulissen auch andere Zeiten: "Die Arbeit mit Pferden ist nicht einfach. Unsere Empfehlungen sind nicht immer gut", gibt er zu. "Ich danke meinen Kunden, dass sie mir weiterhin vertrauen. Dies ist wahrscheinlich das Komplizierteste an diesem Geschäft: Nicht die richtige Akquisition für eine Person gemacht zu haben. Erfolg ist normal, aber Enttäuschung gehört auch zum Job und ich gebe zu, dass ich damit nicht besonders gut umgehen kann." Mit der Ankunft der sonnigen Tage wird Gaetano Pezone regelmäßig auf Reisen und auf der Suche nach neuen Cracks sein. "Ab April reise ich zu den verschiedenen Gestüten, um die Fohlen zu sehen, ihnen zu folgen, um ihre Entwicklung zu beobachten", sagt er. "Ich hatte das Glück, gute Trainer kennenzulernen, aber ich lerne von den Trainern und Fahrern, mit denen ich täglich zusammenarbeite, kontinuierlich dazu, weil ihre Ratschläge wertvoll sind." --------- Löst Face Time Bourbon seinen Vater Ready Cash ab? Seit 2016 ist Ready Cash die unangefochtene Nummer Eins der Vererber in Frankreich. Aber der Vorsprung wird immer geringer. Und einer der sich anschickt, Ready Cash in dieser Statistik abzulösen, ist ausgerechnet einer seiner Söhne. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Face Time Bourbon die Nachfolge seines berühmten Vaters antreten wird. Aber wie gut ist der zweifache Amerique-Sieger im Vergleich mit Ready Cash, der selbst auch zwei Triumphe in der wichtigsten Prüfung des weltweiten Rennkalenders vorweisen kann? Dieser Frage versucht sich LeTrot mit diversen Statistiken zu nähern. Das Duo Ready Cash (v. Indy De Vive) und Face Time Bourbon (v. Ready Cash) belegt die ersten beiden Plätze in der Rangliste der Deckhengste. Das zeigt das aktuelle Ranking der laufenden Saison für alle Jahrgänge. Betrachtet man nur die Generationen der 3 und 4jährigen, ändert sich die Reihenfolge zugunsten des Sohnes. Face Time Bourbon
In allen Jahrgängen beträgt die Lücke der Renngewinne dieser beiden Cracks schon weniger als 250.000 Euro. 1,67 zu 1,43 Millionen heißt es nach fast einem Quartal für Ready Cash. Dieser Unterschied, der immer noch beträchtlich ist, ist jedoch geringer als in früheren Jahren, zu diesem Zeitpunkt. Und in der Tabelle der Anzahl der Siege, hält Face Time Bourbon (43 Erfolge bis 27. März) engen Kontakt zu seinem Vater, der im gleichen Zeitraum 47 Sieger stellen konnte. Und dabei sprechen die Möglichkeiten, wegen des Umfangs an Startpferden noch deutlich gegen Face Time Bourbon, der nur drei Generationen auf der Renbahn stellen kann.
Classement der Vererber - nach Gewinnsumme: (Stand: 27. März 2025) 1. Ready Cash: 1.678.815 € | 47 Siege 2. Face Time Bourbon: 1.438.335 € | 43 Siege
Ready Cash: 9 Generationen auf der Rennbahn (E bis M) 374 Starter (Anzahl der Rennen) Durchschnittsverdienst pro Rennen: 4.489 Euro. Face Time Bourbon: 3 Generationen auf der Rennbahn (K bis M) 282 Starter (Anzahl der Rennen) Durchschnittsverdienst pro Rennen: 5.100 Euro. Der Nachteil, den Face Time Bourbon im allgemeinen Ranking hat, wird bei den jüngeren Generationen deutlich relativiert, und spricht letztendlich für den Crack der Scuderia Bivans. Die derzeit jüngsten aktiven Jahrgänge sind die "M's" (2022) und die "L's" (2021). Und dieses Ranking führt Face Time Bourbon gegenüber seinem Vater Ready Cash an:
Classement der Vererber (3jährige) - nach Gewinnsumme: (Stand: 27. März 2025) 1. Face Time Bourbon: 303.810 Euro | 13 Siege 2. Ready Cash: 287.175 Euro | 14 Siege
Classement der Verrerber (4jährige) - nach Gewinnsumme: (Stand: 27. März 2025) 1. Face Time Bourbon: 592.945 Euro | 15 Siege 2. Ready Cash: 411.445 Euro | 11 Siege Der Wechsel von Ready Cash zu Face Time Bourbon scheint also nur eine Frage der Zeit zu sein. Um diese These zu untermauern, muss man festhalten, dass zum ersten Mal seit langer Zeit ein Deckhngst über eine ganze Generation hinweg, eine größere Gewinnsumme als Ready Cash hat. Dies ist derzeit im M-Jahrgang in Kombination mit Face Time Bourbon der Fall, seit diese Generation im letzten Jahr in den Programmen aufgetaucht ist. Saisonübergreifend kommen die "M's" von Face Time Bourbon auf Renngewinne von 576.765 Euro, gegenüber den 532.520 Euro der Nachkommen von Ready Cash. Die Ankunft der 2jährigen wird den Unterschied machen Wenn im Sommer die neuen 2jährigen an den Start kommen, werden die Karten zwischen Vater und Sohn neu gemischt. Dies sollte einen positiveren Effekt auf die Statistik von Face Time Bourbon haben. Und zwar aus zwei Gründen: Zum Einen auf Grundlage des Trends, der sich aus den Ergebnissen der letzten beiden aktiven Generationen abzeichnet. Und zum Anderen einfach durch die Anzahl der registrierten Nachkommen, wo Face Time Bourbon mit 80 Pferden im N-Jahrgang, gegenüber 73 2jährigen von Ready Cash auch einen Vorteil hat. Da Ready Cash im Sommer 2023 eingegangen ist, wird das Jahr 2025 auch unweigerlich mit dem Jahr verbunden sein, in dem zum letzten Mal Jährlinge vom bislang erfolgreichsten Beschäler in den Auktionsring kommen. Diese letzte Gelegenheit einen Ready Cash-Jährling ersteigern zu können, sollte die Preise noch einmal nach oben treiben. Der immense Eindruck, den Ready Cash in der Zucht hinterlassen hat, wird aber für immer andauern. Die Jährlinge diesen Jahres werden 2034 zehn Jahre alt sein, womit die Fans noch lange Freude an den direkten Nachkommen des besten "Allaire's" haben können. Der 10jährige Altersunterschied zwischen Ready Cash (geb. 2005) und Face Time Bourbon (geb. 2015), macht einen Vergleich nicht immer einfach. Beide betraten im Alter von vier Jahren das Gestüt. Im Jahr 2016, mit fünf Generationen auf der Rennbahn, kletterte Ready Cash an die Spitze der französischen Rangliste für Deckhengste, die er heute noch immer anführt. 2014 hatte er mit nur drei aktiven Jahrgängen schon Rang Fünf belegt, und sich mit der vierten Generation im Jahr 2015 schon auf Platz Vier verbessert. Zehn Jahre später scheint Face Time Bourbon auf einem ebenso erfolgreichen Weg unterwegs zu sein. Aktuell ist er sogar besser als sein Vorgänger, da er derzeit Zweiter in einem Jahr ist, in dem er ab dem Sommer erst seinen vierten Jahrgang auf der Rennbahn präsentieren kann. Insofern wird der Staffelstab von Ready Cash an seinen Sohn Face Time Bourbon wohl spätestens im nächsten Jahr übergeben. Ein Rekord bleibt aber wohl auf alle Ewigkeit auf der Visitenkarte von Ready Cash stehen. 2021 konnte Ready Cash mit Face Time Bourbon nach Bold Eagle (2016/17), Readly Express (2018) und Face Time Bourbon 2020 schon seinen fünften Amerique-Sieger stellen! Ready Cash
Auf den Arqana-Auktionen der letzten beiden Jahre steht es zwischen den Edel-Vererbern 1:1. 2023 erzielten die Produkte von Face Time Bourbon insgesamt 1,9 Millionen Euro und machten damit mehr Umsatz, als die Nachkommen von Ready Cash (1.2 Mio). Im vergangenen Jahr wurde auf den Verkäufen von Arqana Trot für direktes Ready Cash-Blut mit 1,6 Millionen gegenüber seinem Sohn Face Time Bourbon (1,2 Mio) mehr ausgegeben. Im Ring: 100% Face Time Bourbon Eine außergewöhnliche Auktion findet in diesem Jahr in Italien statt. Die 25 italienischen Jährlinge, die auf der Auktion den Ring betreten, stammen alle direkt von Face Time Bourbon ab. Somit wird dieser öffentliche Verkauf zum Pflichttermin für alle Anhänger des zweifachen Amerique-Siegers. Ort und Datum stehen auch schon fest: Am 25. August wird Turin Schauplatz dieser Auktion sein. |
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Sonntag 30 März 20:36 Uhr | |
Raffin und Mottier auf Rekordkurs? Kurz vor Ende des Quartals liegen in zwei der Ranglisten bekannte Namen vorne. Eric Raffin führt das Ranking der Fahrer an. Der sechsmalige Sulky D´Or (Fahrerchampion) konnte die gute Form aus dem Wintermeeting auch in den März mitnehmen. Das gilt erst recht für Mathieu Mottier, der seit Beginn des letzten Wintermeetings vor allem im Trabreiten in anderen Sphären unterwegs war. In den letzten fünf Jahren holte er dreimal den Etrier D´Or (Monte-Championat), und hat auch hier schnell wieder einen Vorsprung rausgearbeitet. Das dieses Duo in den beiden genannten Rankings vorne liegt, kommt wenig überraschend. Aber der Fakt, dass die beiden besser als je zuvor zu diesem Zeitpunkt des Jahres waren, deutet darauf hin, dass die nächsten drei Quartale zu einer Rekordjagd werden könnten. Eric Raffin hat in der kombinierten Wertung mit Stand 29. März schon 94 Erfolge (77 Fahren/17 Trabreiten) vorzuweisen. Mathieu Mottier kommt zum gleichen Stichtag auf 55 Siege (32/23). Die beiden gehörten auch zu den großen Gewinnern unter den Aktiven des Wintermeetings in Vincennes, mit 87 bzw. 71 Siegern. Beide haben nun einen signifikanten, wenn nicht sehr bedeutenden Vorsprung gegenüber ihren besten ersten Quartale: Raffin liegt schon 19 Erfolge über dem bisherigen Bestwert. Bei Mottier sind es 9 Erfolge mehr, was auch zum Einen die gute Form seines eigenen Stalls, und zum Anderen auch seine Qualität, wenn er für andere Trainer im Einsatz ist, unterstreicht. Bei Eric Raffin muss zudem erwähnt werden, dass noch nie in der Geschichte der französischen Trabrennen ein Fahrer zu dieser Jahreszeit so viele Rennen gewonnen hat wie der Mann aus der Vendee: 94! Als er seine Rekordsaison mit 351 Siegen aufstellte, hatte er erst am 24. April den 90. Erfolg feiern können. So gesehen ist er jetzt schon einen Monat voraus. "Eric hat einen spektakulären Start ins Jahr", kommentiert Melvin Kondritz, der vor etwas mehr als einem Jahr nach Eric Fournier sein Agent wurde. "Zu dieser Jahreszeit einen Monat voraus zu sein, ist riesig!", fügt er hinzu. Melvin Kondritz sieht keine besondere Erklärung, außer, dass er mit guten Pferden in Verbindung gebracht wird und dazu eine außergewöhnliche gute Form hat. Wenn es nach Kondritz geht, ist es eine Fortsetzung seiner vorherigen Saison. "Letztes Jahr, ohne seinen Unfall im Sommer, hätte er etwa ein Dutzend Sieger mehr steuern können und hätte seinen Rekord bereits gebrochen", sagt er. "Wir haben uns in diesem Jahr jedoch kein besonderes Ziel gesetzt. Er nimmt die Rennen, wie sie kommen. Er wird nichts anders machen, weil er zu diesem Zeitpunkt schon so viele Rennen gewonnen hat." Der Beweis dafür, dass Eric Raffin keinen Druck hat, zeigt, dass er letzten Montag bis Donnerstag ein Fahrverbot abgesessen hat und dennoch im nächsten Monat eine Woche Urlaub machen wird. Wie sein älterer Kollege, auch wenn die Zahlen etwas kleiner sind, hat auch Mathieu Mottier einen Start in die Saison 2025, wie er es noch vollbracht hat. Mit Stand 29. März hat er 55 Erfolge vorzuweisen, also zehn mehr als im Jahr 2023, dass bis dahin sein bestes Ergebnis zu dieser Jahreszeit brachte. "Er ist in der Form seines Wintermeetings, dass top war", kommentiert sein Agent Anthony Grueau. "Die Form setzt sich als Catchdriver, sowie für seinen eigenen Stall fort. Im gleichen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr, ist er 17 Siege besser. Insofern ist es nicht schlecht zu wissen, dass er im vergangenen Jahr seine beste Saison mit 206 Siegern hatte, während er insgesamt ein Fahrverbot von einem Monat abgesessen hat. Wenn er in diesem Tempo weitermacht, ist es möglich, dass er am Ende der Saison eine große Punktzahl erzielt." Während er im Januar seinen 33. Geburtstag feierte, scheint Mathieu Mottier es perfekt zu organisieren, seine beiden Berufe in Einklang zu bringen. Den als Catchdriver und den als Trainer für sein eigenes Quartier. Seine 329 bisherigen Starter in dieser Saison sind zu diesem Zeitpunkt 75 mehr, als im selben Zeitraum vor zwölf Monaten. Diese Balance zu finden, ist einer der Schlüssel zu seiner Saison. "Alles funktioniert gut, aber er will sein Familienleben nicht vergessen. In unserem regelmäßigen Austausch, sagt er mir, dass es an diesem oder jenem Tag keine Zeit für Reisen gibt. Sowohl der Familienstall, als auch seine Familie, seien ihm sehr wichtig", sagt sein Agent. "Er muss Zeit mit seiner Familie verbringen. Ich kann ein Beispiel nennen: Am Donnerstag der nächsten Woche hätte er in Mauquenchy in einem Rennen eine erste Chance, aber er bleibt lieber in Mayenne." --------- Jean-Yves Roullier ("de Jyr"-Zucht): "Indy De Jyr machte mir viel Freude" Zwei Tage nachdem sein Crack INDY DE JYR auf der zweiten Etappe des Grand National Du Trot in Salon-De-Provence am Start war, hat sich 24H Au Trot mit dem Züchter und Besitzer Jean-Yves Roullier über seinen Weg in den Sport, aktuelle Unternehmungen und seine Ziele unterhalten. Der 67jährige Manager des Ecurie Jyr ist seit sechzehn Jahren aktiv mit dem Abenteuer Rennsport verbunden. 24H Au Trot: Sie sind aus Mayenne und sind schon früh mit Menschen in Kontakt gekommen, die sich für Pferde begeisterten..." Jean-Yves Roullier: "Ich hatte Freunde um mich herum, die Rennen spielten, aber für meinen Teil, abgesehen von ein paar Tickets für den Tag des Prix D'Amerique, war ich nicht weiter involviert. Aber ich habe Pferde immer geliebt. Ich erinnere mich, als ich etwa 15 oder 16 war, dachte ich: "Eines Tages werde ich ein Pferd haben". Aber ich dachte nicht unbedingt an einen Traber." 24H: "Wie haben Sie dann den Sprung gewagt?" JYR: "Ich hatte gerade ein Lager für meine Firma Sepal in Laval gebaut und bei einem Mittagessen mit Pascal Liboire erzählte er mir, dass er am Vortag seine beiden Stuten auf der Auktion in Deauville aus Mangel an ausreichenden Angeboten wieder mitgebracht hat. Instinktiv bot ich an, eine Stute zu kaufen. Die Geschichte begann mit dem Kauf von Sihame Bois Morin (v. Echo). Zu der Zeit war ich sehr damit beschäftigt, meine Firma aufzubauen und ich hatte nicht viel Zeit, um mich den Pferden zu widmen." 24H: "Sie haben aber noch weiter investiert...?" JYR: "Ja, auf einer Party bei Christian L'Ecrivain, während er mit Pierrick Cateline, dem Besitzer von Trut Du Boulay, sprach, sagte er mir, dass er ihn ein paar Tage später zur Auktion bringen würde. Ich bot an, ihn sofort zu kaufen. Zu der Zeit sprachen wir oft über seinen Halbbruder Nemrod Du Boulay, der gut funktionierte. Das war auch der Grund, warum ich mich so schnell entschieden habe. Ohne zu sachkundig zu sein, hatte ich regelmäßig die Möglichkeit, mit Züchtern und Besitzern zu interagieren, was mir erlaubte, mein Interesse weiter zu wecken und meine Kenntnisse zu erweitern. Für das Protokoll...mit meinem vollen Terminkalender, ging ich erst drei Wochen später zu Trut Du Boulay, nachdem ich ihn gekauft habe. Als ich in den Stall kam, sah ich ein Pferd, dass nicht sehr gut aussah, und ich hoffte, dass er es nicht sein würde... Und doch, er war es und schien nicht in Bestform zu sein. Sobald die Gesundheit wiederhergestellt war, brachte er uns eine Menge Spaß und beendete seine Karriere mit vier Siegen und mehr als 166.000 € an Renngewinnen." 24H: "Im Laufe der Zeit haben sich Ihre Ambitionen bis zur Zucht weiterentwickelt. Wie sind Sie dorthin gekommen?" JYR: "Mein Charakterzug übernahm Kontrolle. Wenn ich mich an einer Aktivität beteilige, bin ich ständig auf der Suche nach Entwicklung. Es war wieder einmal Pascal Liboire, der mit dem Kauf meiner ersten Mutterstute verbunden ist. Ich ging jedes Jahr mit ihm zu seinem Schwiegervater Jean Levesque. Ich fragte Jean dann, ob er eine Mutterstute zu verkaufen hätte, und er bot mir eine junge Stute an. Sidonie (v. Hand Du Vivier), die die Mutter von Indy De Jyr wurde. Um ehrlich zu sein, habe ich nicht die ganze Arbeit gemessen, die es brauchte, um dorthin zu gelangen, wo wir jetzt stehen. Man muss sehr geduldig und hartnäckig sein." 24H: "Hatten Sie zu dieser Zeit bereits ein Gestüt zur Verfügung?" JYR: "Ich war zunächst ein Züchter ohne Land, bevor ich nicht weit von Meslay-Du-Maine eine Einrichtung erwarb, um meine Zucht zu beginnen. Ich habe auch Jährlinge auf Auktionen erworben und mein Stall hat eine neue Dimension angenommen. All dies parallel zu meiner beruflichen Tätigkeit. Es ist erst ein Jahr her, seit ich angefangen habe, meinen Fuß ein wenig vom Gas zu nehmen. Anstatt bei 300 km/h zu sein, bin ich jetzt bei 150 km/h. Es wird ruhiger (lacht). Es ist mir eine wahre Freude, auf der Seite zu leben, wo ich täglich sehen kann, wie sich meine jungen Pferde entwickeln." 24H: "Sie haben bei Trainer Jacques Bruneau angefangen, bevor Sie zu Marc Sassier gegangen sind. Warum dieser Wechsel?" JYR: "Ich wollte die Entwicklung meines Stalls fortsetzen und Jacques war zu dieser Zeit mehr im Prozess sich zu verkleinern. Pascal Liboire ist wieder einmal der Ursprung dieses Treffens mit Marc. Die Harmonie war sofort zwischen uns vorhanden und es ist eine wahre Freude, sich mit ihm auszutauschen. Wir gehen in die gleiche Richtung und wie mit Jacques gibt es auch ein Vertrauensverhältnis, dass sich durchgesetzt hat. Er gibt mir auch wertvolle Tipps, wenn ich die Hengste für meine Stuten auswähle. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Treffen." 24H: "Indy De Jyr hat Ihnen einen der größten Züchter-Besitzer-Momente in Amiens gebracht, als er die erste Etappe des GNT gewonnen hat?" JYR: "Ganz und gar! Ich habe diesen Moment voll genossen. Ich sah, wie er in guter Verfassung angetreten ist, aber die Art und Weise, wie er sich an diesem Tag für den Sieg aufdrängte, machte mir viel Freude. Der Grand National Du Trot ist eines der großen Ereignisse im Kalender. Es gibt eine Art roten Faden mit all diesen Rennen in den Provinzen vor dem Finale in Vincennes im Dezember. Es ist auch ein erster Sieg der Gruppe III für meine Farben. Jetzt dürfen wir nicht damit aufhören und warum nicht in der Zukunft von einem Gruppe I träumen!" 24H: "Haben Sie sich ein Ziel gesetzt?" JYR: "Ich möchte in gehobene Rennen gehen und auf Qualität setzen, um bei den großen Rennen präsent zu sein. Die Idee ist auch, einen Stall mit maximal etwa 30 Pferden zwischen der Zucht und den Jährlingen, die ich auf der Auktion kaufe, zu halten. Ohne eine Grenze zu setzen, stellt es einen Preis dar, aber diese Leidenschaft muss im vernünftigen Rahmen bleiben." 24H: "Haben Sie jetzt mehr Zeit, Ihren Pferden auf den Rennpisten zu folgen?" JYR: "Ich kann mich leichter organisieren, um die Reisen zu machen, auch wenn ich nicht bei jedem Rennen anwesend sein kann. Ich bin letzten Mittwoch gerne nach Salon-De-Provence gefahren, um Indy De Jyr laufen zu sehen." Sein Stall/Gestüt - 7 Pferde, die im Training für seine Farben laufen, darunter sechs Pferde bei Marc Sassier und ein Pferd bei Matthieu Varin (Kames Merite v. Bird Parker) - Indy De Jyr ist derzeit sein bestes Pferd mit 9 Erfolgen, darunter ein Gruppe III und 302.860 Euro Gewinnsumme - 3 Mutterstuten. Davon ist Sidonie derzeit tragend von Excellent Ein dynamischer Ruhestand "Meine Kinder leiten die Firma Sepal seit drei Jahren. Ich bin nur ein nicht-exekutiver Vorsitzender, aber sie können auf mich zählen, wenn sie meinen Rat brauchen. Parallel dazu baue ich Lager, erschließe Solarparks und helfe Start-Ups in ihren Unternehmungen durch den Verein "Symbiose et le Stade", der ein Netzwerk von Business Angels ist." Fayriland - der unvollendete Traum "Im Jahr 2017 hatten wir große Hoffnungen mit Fairyland (v. Roc Meslois). Er hatte sich im Juli in Meslay-Du-Maine in 15,8 qualifiziert und hatte in den folgenden Wochen drei Erfolge, darunter zwei in Vincennes. Leider hatte er ein gesundheitliches Problem. Er musste für mehr als zwei Jahre aussetzen und war nie mehr in der Lage, alle seine Fähigkeiten wiederzuerlangen. Vor einigen Jahren ist er einem Reitzentrum in Südfrankreich in der Nähe von Montpellier beigetreten. Ich muss ihn besuchen, wenn ich in der Gegend bin. Dieses kleine Pferd hat mich wirklich gefesselt, weil wir echte Ambitionen mit ihm hatten. Dieser unvollendete Traum ermöglicht es mir, die Siege und die Arbeit, um dorthin zu gelangen, voll zu genießen." Teilen und Kommunikation gehen Hand in Hand "Es ist wahr, dass mir das Wort "Teilen" wichtig ist und das gilt für alle meine Aktivitäten. Wenn Sie mit Ihren Lieben oder Freunden zu den Rennen gehen, ist es eine gute Zeit und wenn die erwarteten Ergebnisse da sind, wird es noch besser. Wir haben sogar eine WhattsApp-Gruppe, die aus Familie und Freunden und nicht aus besonders vielen Pferdekennern besteht. Sie umfasst jetzt fast 80 Personen. Als Indy in Amiens gewann, gab es einen regen Austausch. Einige sind sogar in der Überlegung, in der Zukunft zu investieren. Sie mögen es auch, wenn ich Fotos oder Videos von Fohlen oder anderen Pferden teile. Kommunikation ist sehr wichtig." Ein neuer Stall kommt "Der Ecurie Leader sollte in den kommenden Wochen das Licht der Welt erblicken. Die Idee ist, mit drei Partnern die Risiken zu verteilen und das Budget zu bündeln, um in Jährlinge mit hochwertigen Stammbäumen zu investieren. Leader Atout (v. Charly Du Noyer) ist die erste Ankauf, daher der Name des Stalles." Vielfalt bei Investitionen "Ich habe mich für Part De Reve mit dem Erwerb eines Anteils von Light My Fire (v. Ready Cash) und Millenium (v. Ready Cash) interessiert, die kürzlich in die Boxen von Sebastien Guarato gezogen sind. Die Idee, in prestigeträchtige Stammbäume mit geringem Risiko zu investieren, hat mich angesprochen. Wir wurden mit Light My Fire belohnt, der jetzt schon ein Deckhengst ist." Seine berufliche Laufbahn "Ich habe in der Promodes-Gruppe bei der Marke Prodirest angefangen, die bis heute zu Transgourmet geworden ist. Vom Verkauf im Jahr 1977 wechselte ich zum Lagerchef und beendete das Unternehmen als General Manager, bevor ich es 1995 verließ. Am 1. Juli 1995 kaufte ich die Firma Sepal mit Sitz in Dijon mit drei Mitarbeitern und einem Umsatz von drei Millionen Euro. Zwei Jahre später habe ich mich entschieden, den Firmensitz aus familiären Gründen nach Laval zu verlegen. Heute haben wir 35 Mitarbeiter und einen Umsatz von 80 Millionen Euro." Ein typischer Arbeitstag "Ich schaue mir die Zahlen meiner Firma an und versuche dann schnell meinen jungen Pferden bei der Ausbildung zuzusehen, wenn ich etwas Zeit habe. Ich verfolge täglich die Ergebnisse des Stalls und die künftigen Rennen der Pferde. Der Rest ist vor allem meinen verschiedenen Aktivitäten gewidmet, wie Solarparks und dem Verein "Symbiose et le Stade". |
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Dienstag 01 April 04:45 Uhr | |
Meursault auch in Vincennes nicht zu bezwingen? Meursault machte schon früh auf sich aufmerksam, bevor er überhaupt die Rennbahn betreten hat. Der Halbbruder von Haut Brion und Iquem wurde als Jährling auf der Arqana-Auktion für 250.000 Euro an Philippe Allaire verkauft. Er qualifizierte sich schon Mitte Mai als 2jähriger, kam aber erst am 13. März in Caen zu seinem Debüt. Diesen ersten Ersatz im Rennen beendete er mit einem spielerischen Sieg, dem dreizehn Tage später noch ein weiterer Erfolg an gleicher Stelle folgte. An diesem Tag hat David Thomain, der bei beiden Einsätzen im Sulky saß, bereits seine positive Entwicklung gelobt. "Es ist ein Genuss für den Fahrer. Er geht, er wechselt das Tempo, wenn er gefragt wird, kurz gesagt, er ist ein großartiges Pferd. Er hat nun zweimal auf dem Rechtskurs gut abgeschnitten, aber ich wüsste nicht, warum er sich nicht an den Linkskurs anpassen sollte." Und genau diesen Worten von Thomain kann der Ready Cash-Sohn am Dienstag in Vincennes (18.20h / ZUM RENNEN ) Taten folgen lassen. Gegen talentierte Gegner muss die Allaire-Farbe aber sicherlich noch eine Schippe drauflegen. Maradonna Ellis hat schon bei seinem Debüt nach einem großen Startfehler eine unheimliche Laufgewalt gezeigt, obwohl er dann noch einmal patzte. Auch der erste Start in Vincennes am 20. Februar war mehr als unglücklich. An der letzten Ecke wurde er durch einen galoppierenden Gegner stark behindert und verlor so die Möglichkeit seinen ersten Sieg zu holen. Mitte März in Enghien scheiterte er in einer taktisch gelaufenen Partie an der zu ruhigen Pace. Auch Moustik La Govelle aus dem Stall von Damien Bonne hatte nicht wirklich das Rennglück auf seiner Seite und ist läuferisch viel stärker, als es das Papier aussagt. Somit wird dieses Duo am ehesten die Möglichkeiten haben, dem Favoriten aus dem Stall Allaire die erste Niederlage beizubringen. Dabei dürfen bei der Super4 auch Muro, Missile De Tagor und Made In Primo nicht ausgelassen werden. --------- Ginostrabliggi kommt nach Paris
Im letzten Jahr krönte Ginostrabliggi am 14. Dezember mit dem Gruppe I-Erfolg im Gran Premio Allevatori seine erste Saison. Nach sechs Starts ist der Muscle Hill-Sohn noch unbesiegt und holte sich bei einem früheren Erfolg in Mailand eine starke Bestmarke von 11,9. Nun hat Trainer Philippe Allaire gegenüber italienischen Medien das Programm seines neuen Cracks veröffentlicht.
![]() Zuerst einmal soll der nun 3jährige am Dienstag eine Trainingseinheit in Vincennes absolvieren. "Ginostrabliggi wird am 17. April in Mons zurückkehren", ergänzt Allaire. "Dann wird er den Gran Premio Giovanardi (GR I) am 11. Mai in Modena auf seinem Programm haben, bevor er am Wochenende des Elitloppet nach Solvalla geht und am 07. Juni am Gran Premio Nazionale (GR I) in Mailand teilnehmen wird. Sein großes Saisonziel wird natürlich das italienische Derby (GR I/12. Oktober) in Rom sein. Zur Vorbereitung wird er in diesem Sommer zweimal in Enghien zu sehen sein, bevor er in Turin am Gran Premio Marangoni (GR I/30. August) teilnimmt."
Der Start der in eine arbeitsreiche Saison für Ginostrabliggi, neben einem Ausflug nach Mons, gleicht ungefähr dem Programm, dass Philippe Allaire vor vier Jahren auch für seinen Bruder Callmethebreeze ausgesucht hat.
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Mittwoch 02 April 10:52 Uhr | |
Hallo Hardy, du weisst nicht zufällig warum Ino du Lupin am 1.3. NS war, oder ? |
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Donnerstag 03 April 13:01 Uhr | |
Gambler schreibt: Hallo Uwe! Sorry, bissl spät gelesen ☺️ Hoffe Du hast ihn trotz dieses Fragezeichens gewettet. War aus veterinär-medizinischen Gründen. Aber diese Angabe ist ja auch ein weites Feld. Irgendwo wird noch was genaueres gestanden haben. Allerdings konnte ich es nicht finden. |
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Donnerstag 03 April 13:45 Uhr | |
Er hatte ein Abszess am einem Bein. |
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Donnerstag 03 April 21:32 Uhr | |
Kevin Leblanc übernimmt Verantwortung Seit fast einem Jahr leitet Kevin Leblanc den Stall seines Vaters Franck, der unter gesundheitlichen Problemen leidet. Mittlerweile ist er an die Verantwortlichkeiten gewöhnt, aber als er in der Führungsrolle begonnen hat, war es für den jungen Mann aus der Mayenne wie ein Sprung ins kalte Wasser. Als bei Franck Leblanc die gesundheitlichen Probleme einsetzten, war es die beste Lösung seinem Sohn Kevin die Leitung des Stalles zu übertragen. Kevin erzählt von dem logischen Schritt: "Ich war erst am Anfang als Trainer und der Übergang geschah auf natürliche Weise", gibt der 28-Jährige zu. "Glücklicherweise konnte ich mich auf das Team verlassen und meine Partnerin Oceane Briand war eine große Hilfe für mich. Ohne sie hätte ich nicht alles bewältigen können. Manchmal hörte ich einige Trainer wütend sagen: "Sie können alle gehen, ich brauche niemanden!" Ich weiß nicht, wie sie es schaffen könnten, wenn man sie beim Wort nehmen würde. Ich möchte kein einziges Mitglied des Teams verlieren. Es gibt drei Standorte zu bedienen und es ist besser, wenn das Team gut zusammenarbeitet. In Grosbois verlassen wir uns auf Miquel Barcelo Bisquera, der schon seit einiger Zeit dort tätig ist. Ich lasse ihm freie Hand und bin im Winter vor Ort, um einige Pferde an seiner Seite zu arbeiten. In Mayenne kümmern sich die beiden Säulen, Pascal Tijou und Loic Guinoiseau, um die Jährlinge und einige junge Startpferde, aber auch um einen guten 4jährigen namens Leader De Houelle. Mit Oceane und Nathanael Picard, der vor einem Jahr im Stall angekommen ist, trainieren wir die Älteren in der Gemeinde Saint-Charles-la-Foret, mit mitweiteren Mitarbeitern, die ihren Job kennen." Mit knapp 200 Pferden, die sich auf die drei Ställe verteilen, haben Kevin Leblanc und seine Teams also keine Zeit sich zu langweilen: "Neben dem Training muss ich mich um die Verpflichtungen, die Wahl der Jockeys und Fahrer kümmern und dann auf die Anfragen der Agenten reagieren. Da die Telefonnetzabdeckung bei uns katastrophal ist, verschwende ich viel Zeit damit, diejenigen zurückzurufen, die versucht haben, mich zu erreichen. Ich habe mich jetzt aber besser orientiert und bisher läuft alles gut. Das Wintertreffen verlief so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Abgesehen von zwei oder drei Pferden, die nicht gut abgeschnitten haben, nahmen die anderen ihr Geld auf. Frühling und Sommer werden besser. Wir haben einige gute Hoffnungen wie LEADER DE HOUELLE , ein guter Sieger aus der letzten Woche in Maure-De-Bretagne und auf einem guten Niveau glänzend. Wenn alles gut geht, wird Ludivine, die kürzlich in Vincennes gewonnen hat, mit den sonnigen Tagen viel besser." "Montrose Vergnier, der gerade seinen ersten Sieg erzielt hat, oder Magic Coco, der mit guten Mitteln ausgestattet ist, sind unsere Hoffnungen, um nur einige zu nennen. Was Ibiki De Houelle betrifft, der an diesem Mittwoch in Angers auf der Piste war, litt er in diesem Winter an Borreliose. Er hat dabei viel Gewicht verloren. Seine Rückkehr überraschte mich." Franck Leblanc sieht das Ende des Tunnels "Ich hatte im vergangenen Jahr einige ernsthafte gesundheitliche Probleme und musste mich einer großen Operation unterziehen. Ich erhole mich langsam, habe aber viel Muskelmasse verloren. Regelmäßige Physio-Sitzungen sollten mir helfen, meine Kraft wieder aufzubauen. Ich fange gerade erst an das Ende des Tunnels zu sehen, obwohl ich momentan kein Pferd trainieren könnte. Ich weiß noch nicht, wann ich wieder arbeiten kann. Ich gebe mir Mühe Geduld zu üben. Glücklicherweise konnte ich mich darauf verlassen, dass mein Sohn Kevin und seine Partnerin Oceane während meiner Abwesenheit den Stall weiter betreiben konnten, und dabei auch auf einige Stützen wie Pascal Tijou und Loic Guinoiseau den Rest der Teams zählen konnten. Ich danke ihnen sehr." --------- Starke Besetzung im "Kerjacques" Das Starterfeld für den Prix Kerjacques hält, was es im Vorfeld versprochen hat. Und nach der Starterangabe gab es noch eine Überraschung. Trainer Richard Westerink hat zwar erst angekündigt, seinen Star Etonnant in diesem Rennen anspannen zu wollen, sich aber letzte Woche stattdessen für den Prix De L'Atlantiqie entschieden. Jetzt gab es die Kehrtwende, was der Ausbilder folgendermaßen erklärt: "Ich habe letzten Donnerstag in Mayenne mit ihm gearbeitet", sagt Westerink am Mikrofon von Equidia. "Er schien mir sehr gut drauf zu sein. Die Tatsache, auf den langen Weg von 2.700 Metern auf der großen Piste zurückzukehren, hat mich nicht gestört. Ich habe am Mittwochmorgen endgültig meine Meinung geändert. Ich erwarte Etonnant in den Top Fünf zu sehen." So wird Etonannt auch auf seine letzte Bezwingerin Emeraude De Bais treffen, die ihn letzten Monat im Grand Criterium De Vitesse in Cagnes-sur-Mer geschlagen hat. Zwei Schützlinge aus dem Stall von Nicolas Bazire werden ebenfalls am Ablauf sein. Hooker Berry, der seit seinen enttäuschenden Auftritten im Amerique und Prix De France nicht mehr gesehen wurde, tritt mit dem Trainer selbst an. Dazu startet die im Winter mit zwei Gruppe I-Treffern so überragend aufgetretene Joumba De Guez erneut mit Jean Michel Bazire. Auch Laurent Claude Abrivard hat zwei Starter am Ablauf. Inmarosa hat sich zum Ende des Winters mit dem Ehrenplatz im "France" und einem vierten Rang im Prix De Paris zurückgemeldet, ist aber nach Inexess Bleu ganz klar die zweite Farbe des Quartiers. Der Wallach in den Gallier-Farben hat nach seinem Fünferpack im Wintermeeting, noch einen sehr starken Treffer durch die Todesspur gegen Gaspar D'Angis erzielen können. Alexandre Abrivard sagte nach dem Erfolg in der Laune des Siegers, "dass es derzeit egal ist, wie man mit ihm fährt." Er trifft erneut auf den geschlagenen Gaspar D'Angis, über den Trainer Jean-Michel Baudouin gesagt hat, dass ihm dieser Start noch gefördert haben dürfte. "Das Pferd hatte nicht so viele Rennen zur Verfügung und es könnte ihm noch an Kondition gefehlt haben. Ich denke, er wird am 05. April beim Prix Kerjacques perfekt sein." Dazu wird das Rennen durch die Anwesenheit des Bretagne-Siegers Hussard Du Landret garniert. Neben Gaspar De Brion und Face Time, die sich in früheren Zeiten auf dem Niveau bewährt haben, aber aktuell nicht die überragende Form zur Hand haben, wird der deutsche Jimmy Ferro BR einen schweren Stand haben. Am 23. Januar hat er einen starken Erfolg auf der großen Piste in Vincennes erzielt. Nach diesem Sieg in einem Course B wird aber diesmal viel mehr vom Love You-Sohn gefordert. ![]() |