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Frankreich-News
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Sonntag 02 März 05:32 Uhr
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Luba Sonn

Themen: 79
Beiträge: 934

Vielen Dank an Gambler Gambler für den Hinweis, dass der Thread wieder lesbar gemacht werden möchte. Das es eine Möglichkeit zum "Reparieren" gibt, hatte ich nicht vermutet. Und dann natürlich auch ein Dank an Andreas Gruber Andreas Gruber und Hans Christian Panny Hans Christian Panny  So gefällt mir die schnelle Umsetzung und die "Rettung" des Threads. Da steckt ja doch ne Menge drin, was gegebenfalls zur Wiedervorlage herhalten kann.

Dann setze ich dementsprechend auch lieber hier fort und denke, dass wir die hundert Seiten bis zum nächsten Wintermeeting voll bekommen 😊

Sonntag 02 März 05:35 Uhr
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Luba Sonn

Themen: 79
Beiträge: 934

Danielle Mottier: "Habe die Stute und den Fahrer zur Welt gebracht"

Er war ohnehin schon der Mann des Wintermeetings 2024/25. Und so passte es auch, dass Mathieu Mottier am finalen Tag das letzte Gruppe I-Attele als Fahrer und Trainer in seinen Stall holte. Mit der Familienstute London schlug Mottier lauter an, als es die Glocke des Big Ben könnte. Die vierjährige Stute zeigte von der Grundmarke eine beeindruckende Leistung und legte aus dem ersten Band eine durchgehend gute Pace vor, obwohl sie einen Moment Druck auf die zuerst führende Loulou De Mye machen musste. Letztlich kam nur der Altersgefährte Light My Fire an der letzten Ecke in ihre Nähe. Aber Mottier tat nur das Nötigste, um die letzte Attacke sicher abzuwehren. Damit ist London auch die erste Stute, die seit Qualita Bourbon im Jahre 2008 den Prix De Selection gewinnen konnte.

Und auch für Mathieu Mottier endet damit ein schier unglaublicher Winter mit drei Gruppe I-Erfolgen. Das ist umso bemerkenswerter, weil der 33jährige zuvor in seiner ganzen Laufbahn nur drei Triumphe auf der höchsten Ebene gesammelt hat. Somit verdoppelte er die Anzahl der Siege auf diesem Level in wenigen Wochen. "Du wirst die Regale vergrößern müssen", weißt sein Sohn ihn in der Umkleidekabine von Vincennes schmunzelnd hin. Das Bemerkenswerte daran ist auch, dass dieses Triple mit drei verschiedenen Pferden gelungen ist. Keep Going gewann das Criterium Continental, Kokote den Prix Bold Eagle und schließlich London den "Selection". Diese Vielfältigkeit zeichnet auch den Stall von Mottier aus, der sich in den letzten Saisons immer mehr dem gehobenen Sport zugewandt hat. Aber was den Trainer am meisten gefreut hat, teilte er am Mikrofon von Equidia mit: "Es ist ein wunderbarer Moment. Ein großer Gewinn für unsere Zucht und die Farben meiner Mutter. Mit diesem Sieg haben wir bewiesen, dass wie eine Championesse im Stall haben."

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Wir werden nie erfahren, ob London den Prix Ourasi (GR I) im Januar gewonnen hätte, als sie im letzten Bogen mit der Führung und in guter Haltung einen Fehler machte. Aber diese Niederlage ist jetzt vergessen. Mathieu Mottier hatte Vertrauen in seine Partnerin, allerdings mit dieser notwendigen zusätzlichen Wachsamkeit. "Ich hatte die Idee, die Fahrt alleine zu machen, weil London viel Stärke hat und laufen kann. Als Light My Fire Druck auf uns ausübte, geriet ich nicht in Panik, weil ich wusste, dass sie mich nicht hängen lassen würde. Ich musste sie einfach in der Hand behalten. Wir müssen immer wachsam bleiben, wie wir im Prix Ourasi gesehen haben."

Aber das auch ein gewisses Rennglück und andere Faktoren dazu gehören, um seinen Namen in die Siegerliste eines Gruppe I einzutragen, war Mottier auch bewusst: "Heute muss betont werden, dass die besten 4jährigen, wie Lovino Bello und Lombok Jiel nicht anwesend waren. Es wird schwieriger gegen sie. Ich werde aber weiterhin regelmäßig mit London starten und sie wird das Programm bis zum Criterium der 4jährigen verfolgen."

In zwei Generationen kann die Familie von London stolz darauf sein, zwei Sieger in Gruppe I-Rennen im Stammbaum zu haben. Ihre Tante Victoire hat 4jährig das Criterium Continental gewinnen können. Beide sind Schützlinge der Familie Mottier, unter der Verantwortung von Danielle Mottier, bekannt als Dany, der Mutter von Mathieu. Die Züchterin hat offensichtlich gute Arbeit geleistet und strahlte beim Siegerinterview: "Es ist ein vollkommenes Glück. Ich habe beide Sieger zur Welt gebracht: die Stute und den Fahrer! (lacht). Darüber hinaus gibt es eine ganze Geschichte, weil London aus einem Zuchtbestand meiner Familie geboren wurde." Dany Mottier ist eine Tochter von Roland Dabouis und eine Schwester von Cathy Mary, der Frau von Jean-Philippe Mary. "Die Mutterlinie habe ich mitgebracht habe, als ich geheiratet habe. Eine Geschichte, die bereits mit Victoire, einer Tante von London, begonnen hatte."

Der Prix De Selection wurde 2014 zum letzten Mal überarbeitet. Seitdem wird das Rennen auf der Strecke von 2.200 Metern ausgetragen und die 4jährigen bekommen "nur" noch einen Vorsprung von 25 Metern, statt der 50 Meter, die es zuvor gegeben hatte. Weil sich die Älteren (5-6jährigen) immer mehr gegen die frühreiferen Pferde rausgehalten haben, war die Änderung notwendig. Mit der Siegzeit von 11,6 erreichte London eine respektable Zeit, war aber langsamer als Face Time Bourbon (10,8), Discours Joyeux (11,4) oder Bold Eagle (11,4) im gleichen Alter.

Erster Podestplatz für Emmanuel Petit im Gruppe I

Mit Light My Fire nahmen die Farben von Emmanuel Petit zum ersten Mal an einem Gruppe I-Rennen teil. Der harte Test konnte mit einem zweiten Platz als erfolgreich gewertet werden. Der Trainer des 4jährigen Sebastien Guarato teilte seine Eindrücke: "Ich habe daran geglaubt. Er hatte das richtige Rennen, kam aber vielleicht etwas zu früh aus der Deckung. Wenn er später im letzten Bogen herausgekommen wäre, hätte er vielleicht den Sieger schlagen können. Es ist natürlich leicht zu sagen, weil London den Vorteil auf der Linie hatte. Der Fokus ist jetzt ein anderer. Das Pferd macht jetzt Fortschritte und dieser Bruder von Bold Eagle ist jetzt auch zum Deckhengst aufgestiegen. Wir haben noch nicht alles von ihm gesehen."

Ksar und Keep Going die besten "Senioren"

Dritter und Vierter wurden Ksar und Keep Going, die im Rennen nie besser aufschließen konnten. Ksar hatte das beste Finish aller Teilnehmer und legte die finalen 500 Meter in 10,7 zurück. Das stellte seinen Trainer Emmanuel Varin zufrieden: "Sein Verlauf war nicht allzu glücklich, ohne den richtigen Zug zu bekommen. Er befand sich zu Beginn der Zielgeraden weit zurück und dann...was für eine Ankunft! Er legte ein sagenhaftes Finsih hin."

Zuletzt ergänzt Mathieu Mottier noch ein Statement zu seinem zweiten Starter Keep Going, nachdem er Rücksprache mit seinem Catchdriver Eric Raffin gehalten hat: "Er lief gut, aber ich denke, er ist ein wenig müde von seinem Meeting. Wir haben heute nicht das Beste von ihm gesehen. Wir werden den Frühling überspringen, um das Criterium der 5jährigen vorzubereiten."

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Idao De Tillard noch nicht zurück in der Arbeit

Nach seiner zweiten Krönung zum Amerique-Sieger, musste Idao De Tillard die mögliche Titelverteidigung im Prix De France nach einer kleinen Verletzung absagen aus dem Wintermeeting verabschiedet. Trainer Thierry Duvaldestin teilte mit dem Paris Turf Neuigkeiten über seinen Crack.

"Sein Zustand ist wieder normal. Dem Pferd geht es ziemlich gut. Er hat mit der Decksaison begonnen und alles ist in Ordnung. Auf sportlicher Ebene kehrte er noch nicht zur Arbeit zurück. Er wird jeden Tag anderthalb Stunden von seiner Pflegerin gefahren (Susanne Ohme). In drei Wochen werden wir wieder einen Ultraschall machen. Am Ende werden wir sehen, ob das grüne Licht für die Wiederaufnahme der Arbeit gegeben wird. Der Prix De L'Atlantiqie dürfte zu früh kommen. Im Moment hat er kein passendes Programm. Wir werden die Entwicklung abwarten."

Währenddessen wurde mit Go On Boy der erste Gast des Elitloppet bekanntgegeben. Ob auch Idao De Tillard noch einmal am letzten Wochenende im Mai nach Solvalla reisen wird, ist vorerst ungewiss.

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Vernissage Grif und Alrajah One sagen für "Vitesse" zu

In der Ausgabe von 2024 war Vernissage Grif der Sieger des Grand Criterium De Vitesse De La Cote D’Azur. Aber neben dem starken Erfolg war vor allem der erzielte Europarekord von 08,1 wie aus einer anderen Welt. Für den 09. März hat das Quartier von Alessandro Gocciadoro nun die Zusage zur möglichen Titelverteidigung gegeben.

Seit dem letzten Start am 13. Oktober im Gran Premio Gaetano Turilli in Rom, wo der Varenne-Sohn nur als Sechster ins Ziel kam, wurde der 11jährige nicht mehr gesehen. Allerdings hat er schon vor ein paar Wochen eine öffentliche Arbeit in Mailand absolviert und wird auch am Montag auf der Rennbahn von Bologna vor den Journalisten trainieren.

Eine weitere Attraktion dieses Rennens wird die Anwesenheit von Alrajah One sein. In den Jahren 2022 und 2023 hat der Hengst unter der Leitung von Ake Svanstedt in Nordamerika für Schlagzeilen gesorgt. Zurück auf dem alten Kontinent wird der Sohn von Maharajah nun von Marco Azzaroni trainiert. Wie der Mitbesitzer Vincenzo Izzo dem Paris Turf mitteilte, trainierte sein Schützling am 19. Februar auf der Piste in Turin mit Capital Mail und konnte dabei überzeugen.

Aus französischer Sicht wird Go On Boy die besten Chancen der Einheimischen vertreten. Der Star aus dem Stall von Romain Dereiux könnte seinen guten Winter nach dem Triumph im Prix De France noch einmal krönen.

Sonntag 02 März 08:48 Uhr
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Labido

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Beiträge: 1386

Gut ,dass es Dich hier gibt.Der letzte der Mohikaner,der die Fahne des Sports hoch haelt.

Ansonsten nur noch Beschwerden ueber den Hvt,Strafen etc,Streckprozente ,darf ich nicht schreiben,dann wird der Beitrag verschwinden.All diese Beschwerden sind nutzlos,da eine Marionette von Berliner Gnaden gegen eine von Hamburger Gnaden ausgetauscht wurde.

Luba Sunn DANKE

 

Sonntag 02 März 11:27 Uhr
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Gambler

Themen: 5
Beiträge: 2733

Marionetten sind nicht per se schlecht. Was sind Geschäftsführer von familieneigenen Unternehmen denn anderes. DIe Strategie des Unternehmens und die geleistete Arbeit muss nur gut sein, dann ist man auch erfolgreich. Ist nur eine Antwort auf Labido Labido . Will damit nicht den begnadeten Thread von Luba Sonn Luba Sonn entfremden. Also Schluss hier.

 

Sonntag 02 März 12:29 Uhr
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Luba Sonn

Themen: 79
Beiträge: 934
Labido schreibt:

Gut ,dass es Dich hier gibt.Der letzte der Mohikaner,der die Fahne des Sports hoch haelt.

Ansonsten nur noch Beschwerden ueber den Hvt,Strafen etc,Streckprozente ,darf ich nicht schreiben,dann wird der Beitrag verschwinden.All diese Beschwerden sind nutzlos,da eine Marionette von Berliner Gnaden gegen eine von Hamburger Gnaden ausgetauscht wurde.

Luba Sunn DANKE

Die Fahne (vorwiegend die Trikolore ☺️) hochzuhalten ist ja ganz einfach. Ich lese in anderen Themen höchstens mit. Wenn ich mich über ein bis zwei User äußern würde, wäre die Lust am Sport schnell verflogen, beziehungsweise wäre ich gesperrt. Das gilt auch für die ein oder andere Person im deutschen Sport, über die ich mich lieber nicht öffentlich äußern möchte.

 

Sonntag 02 März 12:35 Uhr
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DerBerliner

Themen: 6
Beiträge: 924
Labido schreibt:

Gut ,dass es Dich hier gibt.Der letzte der Mohikaner,der die Fahne des Sports hoch haelt.

Ansonsten nur noch Beschwerden ueber den Hvt,Strafen etc,Streckprozente ,darf ich nicht schreiben,dann wird der Beitrag verschwinden.All diese Beschwerden sind nutzlos,da eine Marionette von Berliner Gnaden gegen eine von Hamburger Gnaden ausgetauscht wurde.

Luba Sunn DANKE

 

Und wer spielt da so gerne mit Marionetten?

Sonntag 02 März 12:53 Uhr
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Claudia Skoruppa

Themen: 3
Beiträge: 106
DerBerliner schreibt:
Labido schreibt:

Gut ,dass es Dich hier gibt.Der letzte der Mohikaner,der die Fahne des Sports hoch haelt.

Ansonsten nur noch Beschwerden ueber den Hvt,Strafen etc,Streckprozente ,darf ich nicht schreiben,dann wird der Beitrag verschwinden.All diese Beschwerden sind nutzlos,da eine Marionette von Berliner Gnaden gegen eine von Hamburger Gnaden ausgetauscht wurde.

Luba Sunn DANKE

 

Und wer spielt da so gerne mit Marionetten?

Bitte unterlasst das Thema doch hier, es gibt andere Threads wo darüber diskutiert wird. Hier kann man sich wenigstens noch die Freude am Sport erhalten. Vielen Dank dafür Hardy

 

Gruß Thomas Skoruppa

Montag 03 März 01:17 Uhr
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Tino

Themen: 53
Beiträge: 1648

Würde ich nicht annemen, seine Art Rennen zu laufen ist im Tempel besser aufgehoben. Geld kann er da noch genug verdienen.

Montag 03 März 20:58 Uhr
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Luba Sonn

Themen: 79
Beiträge: 934

Umsatzkrise: Staat mischt sich ein...

Nun ist auch der französische Staat, genauer gesagt die Ministerin für öffentliche Finanzen Amelie De Montchalin, auf die Krise im Rennsport und den sinkenden Umsätzen aufmerksam geworden. Nach der Erklärung der Muttergesellschaften und der FNCH haben die Direktoren der PMU eine Kopie eines zweiseitigen Schreibens erhalten, dass an den Leiter der Abteilung der Generalinspektion für Finanzen gerichtet ist.

"Es gibt zwei Möglichkeiten, diesen Brief zu deuten", sagt ein Leiter der Institution. "Die erste besteht darin, zu denken, dass es gut ist, dass sich der Staat für das Schicksal des Sektors interessiert. Und wenn wir positiv sind, ist dies sicherlich eine gute Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme der Funktionsweise der PMU und des gesamten Sektors vorzunehmen, um konkrete Vorschläge zu erstellen, die dem Staat vorgelegt werden sollen. Wenn wir etwas pessimistischer sind, denken wir auch, dass der Staat die Dinge angesichts der Krise, die die Rennwelt derzeit durchmacht, selbst in die Hand nehmen möchte. Denn wenn die Umsätze sinken, sinken auch die Einnahmen aus den Rennen für den Staat." Im Jahr 2011 nahm der Staat über die Steuern noch 981 Millionen Euro ein. 2023 waren es nur noch 825 Millionen Euro. Angesichts der beklagenswerten Situation im Land ist die Jagd nach Mehreinnahmen jedoch für alle Stellen offen. "Wollen sie die Art und Weise, wie wir den Sport leiten, überdenken? Investieren Sie in die Einsparungen, die wahrscheinlich noch gemacht werden? Überlegen wir die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft? Alles ist offen, wie mir scheint, und vorstellbar." Der Zeitplan ist aber eng, denn nach Informationen des Paris Turf soll es noch vor dem Sommer eine Neugestaltung geben.

Insgesamt muss sich die Branche trotz der Probleme noch glücklich schätzen, weil die Pferdewetten der große Gewinner der Finanzreform 2025 waren. Im Gegensatz zu anderen Formen des Glücksspiels, wurde dieser Bereich nicht mit einer höheren Steuer belegt. Ohne Zweifel will die Vormundschaft auch analysieren, was wirklich hinter den Kulissen geschieht, während die Meinungsverschiedenheiten im gemeinsamen Themis-Gebäude in Paris nicht nur durch die Presse zu hören sind.

Am 25. November waren die Staatsvertreter zur Abstimmung über den PMU-Haushalt eingeladen, dem sie nicht entgegen stimmten. Im Gegensatz zu den Vertretern der SETF (Traberverband), die als einzige am Tisch "Nein" sagten. Die nächste große Veranstaltung über die Tätigkeit der PMU wird am 10. April im Rahmen einer Generalversammlung stattfinden. Es verspricht sehr lebhaft zu werden.

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Wintermeeting 2024/25: Bazire löst bazire ab

Zum siebten Mal in Folge wurde Bazire der erfolgreichste Trainer im Wintermeeting. Allerdings hat sich diesmal der Vorname geändert, weil Jean-Michel sich vor dem Meeting dazu entschlossen hat, die Nachfolge an seinen Sohn Nicolas weiterzugeben. Natürlich ist Jean-Michel weiter eng mit dem Erfolg verbunden, der in den letzten Monaten zu 57 Siegen und einer Gewinnsumme von 2.582.560 Euro geführt hat.

Ihren persönlichen Rekord im Wintermeeting konnte das Team Bazire aber nicht angreifen. Im außergewöhnlichen Winter 2019/20 wurden 83 Sieger gestellt und 3.731.180 Euro eingenommen. Dafür hat der Erfolgsstall eine ähnliche Bilanz wie im Vorjahr erzielen können, als man mit 61 Treffern und 2.499.520 Euro abgeschlossen hat. "Es war ein sehr gutes Meeting", sagte Jean-Michel Bazire. "Fast jedes Pferd, das in diesem Winter gelaufen ist, hat sein Rennen gewonnen." Nicolas Bazire ergänzt: "Auch wenn wir zu Beginn des Treffens mit Fulton, Ganay De Banville und Jushua Tree drei sehr gute Pferde für den Rest des Winters verloren haben, war das Meeting in der Tat sehr gut. Wir versuchen immer, in diesem Zeitraum große Zahlen zu erreichen, und das ist es, was wir in diesem Jahr wieder geschafft haben."

Wie im letzten Jahr stehen Thierry Duvaldestin und Laurent-Claude Abrivard auf dem Podium. Der Trainer von Just Love You und Maitre Jacques hat mehr Renngewinne gesammelt, aber der Trainer des Amerique-Siegers ein wenig mehr Erfolge gefeiert (39).

Neben dem großartigen von Mathieu Mottier, muss auch der Erfolg der jungen Trainer wie von Thomas Levesque und Alexis Grimault hervorgehoben werden.

Die Zucht von Jean-Philippe Dubois, die daran gewöhnt ist, an der Spitze der verschiedenen Rankings unter den Züchtern zu stehen, und hat beim abgelaufenen Meeting die führende Position zurückgewonnen. Im vergangenen Winter wurde der Sohn von Jean-Pierre Dubois noch vom Ecurie Chaunion überholt. Jetzt stand er mit 26 Erfolgen wieder deutlich an der Spitze der Wertung.

Auf der Besitzerseite belegen die Ställe der Präsidenten von LeTrot, Jean-Pierre Barjon (751.800 Euro), und der seines Vizepräsidenten, Joel Seche (740.440 Euro), die ersten beiden Plätze. Mit weit weniger Startern konnte sich aber auch der Ecurie Vautors unter der Leitung von Rene Guzzille, vor allem Dank der Erfolge von Joumba De Guez, über Einnahmen von 737.980 Euro freuen. Damit reichte es knapp hinter den beiden Präsidenten für das Podium.

Ausländer eroberten Paris

Besonders die vielen Erfolge der ausländische Pferde sind ebenso aufgefallen. Mit 67 Siegen (darunter 9 Grupperennen) wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Die bisherige Bestmarke stammt mit 60 Erfolgen aus dem Winter 2021/22. Besonders hervorzuheben sind dabei Frank Gio, East Asia und Working Class Hero. Alle drei haben es auch nach Gewinnsumme unter die Top 20 der Pferde des Winters geschafft.

Unter den ausländischen Trainern war Erik Bondo die Nummer Eins. Im letzten Winter hat er es "nur" auf 8 Erfolge gebracht. Das Bondo im Meeting mit mehr Ambitionen antreten wird, hat er schon in den Monaten zuvor gezeigt. Und tatsächlich reichte es für 15 Erfolge aus 154 Rennen. Als Neunter platzierte er sich damit vor bekannten Namen wie Jean-Michel Baudouin, Franck Leblanc und Philippe Allaire.

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Wintermeeting 2024/25: Umsätze auf dem Rückzug

Neben den Aktiven hat natürlich auch die PMU eine Bilanz des Wintermeetings 2024/25 auf der Seite der Umsätze gezogen. Und diese fiel nicht positiv aus.

Es gibt eine Tendenz, dass das Wintermeeting in Vincennes das Tempo für das ganze Jahr vorgibt, was den Appetit der Wetter angeht. Die Ergebnisse dieses Winters sind jedoch nicht erfreulich. Nach dem Meeting in Vincennes gibt es einen globalen Umsatzrückgang von 5,2%. Insgesamt wurden 731,3 Millionen Euro gegenüber 771,1 Millionen im Vorjahr umgesetzt. Diese Zahlen wurden insbesondere durch das Urteil zu den GPI´s (internationale Großwetter) in den Quinte-Rennen beeinflusst. Die Anteile in Frankreich zeigen mit einem Rückgang von 3,7% auf 643 Millionen Euro einen leicht besseren Widerstand. International sind die Ergebnisse mit einem Rückgang von 14,7% und einem gesamten Umsatz von 88,3 Millionen Euro deutlich härter. Eine erfreuliche Nachricht ist ein Umsatzplus von 3,6% an allen 14 Sonntagen, den die PMU verzeichnen konnte.

Auf der Seite des Publikums gab es mit 218.000 Zuschauern in Vincennes ein Plus von 37% gegenüber 2023/24 zu vermelden. Und das, obwohl es in diesem Winter 7 Renntage weniger im Vergleich zum Vorjahr waren. Dennoch führten die Umsätze auf der Rennbahn zu einem leichten Minus von 1,2% mit insgesamt 12,5 Millionen Euro, wobei auch erwähnt werden muss, dass die Wetter auch immer mehr die digitale Wettabgabe nutzen.

Zu den negativen Zahlen passt sich vor allem das letzte Wochenende an, was katastrophale Umsätze lieferte. Allerdings wurde diese Entwicklung durch den Beginn des Ramadan besonders negativ beeinflusst. Der muslimische Fastenmonat führt traditionell zu einem Umsatzeinbruch. Am letzten Wochenende war er aber besonders spürbar. Am Samstag wurden in Vincennes 14,5 Millionen Euro umgesetzt, was im Vergleich mit dem letzten Tag des Wintermeetings 2023/24 (19,2 Millionen) ein Minus von 25% bedeutet. Und einen Tag später in Auteuil waren es dann die schwachen Starterzahlen (63), die zu einem Umsatz von 7,6 Millionen Euro geführt haben, während es ein Jahr zuvor noch 10,4 Mio waren. Die Quinte wurde nur mit zwölf Startern abgelassen.

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Richard Westerink: "Wir müssen es versuchen"

Richard Westerink war am heutigen Montag auf der Rennbahn von Agen anwesend, wo er mehrere Starter vorstellte. Dabei berichtete er dem Paris Turf auch von seinem Champion Etonnant, der wenige Tage vor seiner Rückkehr in den Wettbewerb am Sonntag in Cagnes-Sur-Mer im Grand Criterium De Vitesse De la Cote D'Azur steht. "Er wird am Sonntag laufen und es geht ihm gut. Die letzten paar Wochen sind gut verlaufen, und während er arbeitete, sagte ich mir, dass wir ihn starten lassen können. Ich hoffe nur, dass er gut läuft. Ich mache mir nichts vor, weil es immer noch ein Grupperennen ist und es fast zwei Jahre her ist, seit er das letzte Mal ein richtiges Rennen gelaufen ist. Dem Pferd geht es jetzt gut, wir müssen hoffen, dass er sich gut benimmt. Nach seinem letzten Einsatz in Agen waren die Blutuntersuchungen nicht gut, also habe ich mit ihm ausgesetzt. Ich sagte mir, dass ist nicht der richtige Zeitpunkt, ich hätte fast aufgegeben. Aber jetzt kam er in der Arbeit so gut zurück, dass ich mir sagte, wir müssen es versuchen."

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Richard Padovani: "Eine Geschichte der Freundschaft"

Am kommenden Mittwoch wird Richard Padovani mit Jingle Du Pont einen Starter auf der ersten Etappe des Grand National Du Trot in Amiens haben. Der 77jährige hat eine besondere Beziehung zu seinem Pferd und kann auf eine lange Geschichte im Trabrennsport zurückblicken. Unter anderem war er auch Besitzer von Anzi Des Liards. Dem Paris Turf erklärt er seine jahrzehntelange Leidenschaft und blickt auch schon in die Zukunft seines Pferdes im diesjährigen GNT.

Der Sport ist eine Leidenschaft. Dieser Satz wird regelmäßig von Pferdebesitzern genannt. So auch von Richard Padovani. "1969 war ich in Joinville-Le-Pont Optiker und entdeckte die Traber, weil ich die Brillen mehrerer Profis reparierte. Darunter auch von Michel Gougeon."

Anzi Des Liards - das Pferd seines Lebens

Richard Padovani eröffnete vor 30 Jahren ein Gestüt namens "La Croix aux Liards", in der Anzi Des Liards aufwuchs. "Ich hatte von Anfang an einen Partner namens Antoine Rivelli. Der Name "Anzi" erklärt sich aus der Tatsache, dass Letzterer aus dieser Gemeinde in der Basilikata in Italien stammt." Anzi Des Liards schaffte es auf eine Gewinnsumme von über 900.000 Euro und konnte im Jahr 2020 den Prix Du Luxembourg gewinnen. "Er ist das Pferd unseres Lebens, und jetzt haben wir Jingle Du Pont."

Nach seiner Qualifikation im September 2021 bietet Jean-Michel Bazire Richard Padovani Jingle Du Pont an. Der Beginn einer schönen Geschichte: "Wir wollten ein Pferd kaufen. Jean-Michel Bazire hat uns Jingle Du Pont vorgeschlagen. Es ist eine Geschichte der Freundschaft, die uns mit diesem Pferd und Antoine Rivelli, Pierre Bayle und Maurice Giraldi verbindet." Einige Jahre später stehen die Farben von Richard Padovani am Start der ersten Etappe des Grand National Du Trot in Amiens. "Anzi des Liards hat 2016 eine Etappe in Nantes gewonnen. Für uns ist der Grand National Du Trot etwas Großartiges. Dies ermöglicht die Entwicklung der Regionen, die für die Fortführung der Rennen wichtig sind. Es wäre eine wahre Freude, eine solche Etappe noch einmal zu gewinnen."

Jingle Du Pont, der barfuß und mit seinem Stammfahrer Nicolas Bazire antreten wird, verfügt über ein perfektes Engagement im ersten Band. In der Karriere des Niky-Sohnes von Niky hat jeder seine Rolle. Jean-Michel und Nicolas Bazire, die dem Pferd die bestmögliche Vorbereitung zukommen lassen und die vier Besitzer, die dem Start entgegenfiebern. Somit erleben Richard Padovani und seine Freunde eine großartige Geschichte. "Teilen ist das schönste Gefühl. Ein Rennen mit drei Kollegen und Freunden zu gewinnen, lohnt sich immer. Wenn das Pferd im Finale des Grand National Du Trot in Vincennes antreten sollte, verspreche ich, dass ich komme!"

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Granvillaise Bleue wird Mutterstute

Nach dem letzten Tag des Wintermeetings, bricht auch immer die Zeit an, wo sich einige Traber von der Rennpiste verabschieden. Das gilt insbesondere für die Stuten, die sich dann der Zucht widmen. Im Prix Henri Desmontils haben gleich drei Stuten ihren letzten Auftritt gehabt. Das kam teilweise auch ein wenig überraschend.

Granvillaise Bleue und Camille Levesque - die Geschichte eines Duos

Sie ist die erfolgreichste der Stuten, die an diesem Samstag aus dem Rennsport ausgestigen sind. Granvillaise Bleue konnte in ihrer großartigen Karriere ein Gruppe I-Rennen und fast 1,5 Millionen Euro gewinnen. Dazu war sie zweimal Zweite im Prix De Cornulier. Bei ihrem Abschied vom Wettbewerb belegte sie unter dem Sattel mit Benjamin Rochard den vierten Platz. Das Duo Granvillaise Bleue und Camille Levesque hat 14 Siege erzielen können. Diese erfolgreiche Arbeit wurde zuletzt aber unterbrchen, weil Camille im Zuge ihre Schwangerschaft aussetzen musste. Den letzten Auftritt ihrer Herzenspartnerin ließ sie sich aber nicht entgehen: "Ich musste sie bei ihrem letzten Rennen begleiten. Sie ist DIE Stute meiner Karriere. Wir haben zusammen 10 Grupperennen gewonnen! Die Hauptsache ist, dass sie sich im Prix Des Centaures (GR I) im Jahr 2022 einen Erfolg auf höchster Ebene bescherte, der nach unseren zahlreichen Platzierungen in der Gruppe I mit Spannung erwartet wurde. Ihr Auftritt im Prix Jules Lemonnier im Winter 2022/2023, wo sie als erste Stute unter 10,0 trabte (09,9), ist auch eine tolle Erinnerung. Dank ihr habe ich magische Momente erlebt. Ich für meinen Teil habe vor, wieder in den Sattel zu steiegn, aber wir werden in ein paar Monaten, nach der Geburt meines zweiten Kindes, sehen, ob ich dann noch die gleichen Ansichten vertrete."

 

Marc Sassier: "Mit Edition Gema bin ich gewachsen und habe dazugelernt"

Emotionen beherrschten auch das Gefolge von Edition Gema im Start des Prix Henri Desmontils. Die 11jährige Stute, Siegerin des Rennens im März 2024, konnte in diesem Winter nicht mehr die gleiche Leistung zeigen. "Es ist eine wichtige Seite, die sich mit dem Ende ihrer Karriere ändert", kommentiert ihr Trainer Marc Sassier den letzten Auftritt. "Sie ist das Maskottchen der Mannschaft. Als sie ankam, hatte ich gerade erst einige Jahre der Selbstständigkeit hinter mir. Mit und dank ihr bin ich größer geworden und habe in meinem Beruf dazugelernt. Sie war stärker als meine frühen Fehler und hat sich immer weiterentwickelt. Sie hat mich auch auf ein höheres Niveau gebracht." Edition Gema ist darüber hinaus eine Vertreterin der Familie, die von Marc Sassier´s Mutter Marie-Annick unter dem Namen der Sassier-Familie "Gema" aufgewachsen ist. Die Geschichte wird daher im Gestüt weiter fortgesetzt.

Sehr viel überraschender kam die Nachricht, dass auch I Can Dream ihre Karriere im Gestüt fortführen wird. Nach ihrem Sieg im Prix Du Pontavice De Heussey (GR III) am 16. Februar erwägt der Besitzer bereits, die Laufbahn auf der Rennbahn zu beenden. Doch die Stute leistete so gute Arbeit, dass im Einvernehmen mit Laurent-Claude und Alexandre Abrivard eine Verlängerung für den Prix Henri Desmontils beschlossen wurde. Offenbar eine kluge Entscheidung: Die 7jährige Stute wurde Zweite. Damit fügte sie nach ihrem zweiten Platz im Prix De Normandie (GR I) im Jahr 2023 einen weiteren Ehrenplatz auf der höchsten Ebene hinzu. Und noch dazu sprang sie mit den verdienten 60.000 Euro über die Marke von einer halben Million und beendet die Laufbahn mit 524.655 Euro.

 
Freitag 07 März 02:07 Uhr
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Luba Sonn

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Vincenzo Izzo: "Mit Alrajah One haben wir vor niemandem Angst"

Im Alter von 9 Jahren versucht Alrajah One nach zwei erfolgreichen Jahren in Nordamerika ein Comeback in Europa. Schauplatz für diese Rückkehr wird am kommenden Sonntag das Grand Criterium De Vitesse De la Cote D'Azur. Für den Hengst konnte Gabriele Gelormini verpflichtet werden. Besitzer Vincenzo Izzo ist immer noch der Meinung, dass sein Champion in der Lage ist, auf höchstem Niveau mitzuhalten. Über die Chancen hat er sich mit dem Paris Turf unterhalten.

Alrajah One ist der Star der Scuderia My Horse Srl. Besitzer Vincenzo Izzo ist ein neapolitanischer Fischhändler und Gastronom. Er betreibt den Stall mit seiner Partnerin Maria Perna. Er ist gespannt auf den Start am Sonntag: "Ich habe eine liebevolle Beziehung zu meinen Pferden. Sie sind wie ein schöner Ort, an dem man sein kann, und wenn ich sie sehe, kann ich all den Stress ablegen, der sich täglich ansammeln kann. Deshalb sind die amerikanischen Erfolge von Alrajah One gemischter Natur. Natürlich gab es große Erfolge (John Cashman Memorial, Maple Leaf Trot), aber ich konnte sie nicht vollständig erleben. Es ist nicht nur die Entfernung, sondern vor allem auch die Beziehung zwischen dem Trainer und dem Besitzer ist nicht mit dem vergleichbar, was man in Italien oder Frankreich erleben kann. Sie entscheiden über das Programm und sie kommunizieren nicht viel. Es war frustrierend für den Enthusiasten, der ich bin, und trotz erheblicher Angebote habe ich beschlossen, meinen Champion nach Hause zu bringen."

Lassen Sie uns über Frankreich sprechen. Mit Colbert WF haben Sie in diesem Winter große Freude genossen. Haben Sie vor Ihren Starterzahl in Frankreich weiter zu erhöhen? "In Frankreich zu gewinnen ist immer eine große Emotion. Es ist ein großes Land für den Rennsport, aber die Opposition ist immer noch stark. Unser Team besteht nun aus etwa fünfzig Pferden und wir hoffen, in den kommenden Monaten wieder zu glänzen, vor allem mit einem sehr vielversprechenden 4jährigen namens Ngannou, den ich gerade Erik Bondo anvertraut habe."

Seit seinem Versuch im FanDuel Open Trot am 25. November 2023 wird sich Aljarah One nach mehr als einem Jahr Pause in Cagnes-Sur-Mer präsentieren. Vincenzo Izzo, der an diesem Sonntag mit dabei sein wird, erklärt seine Abwesenheit während der Saison 2024: "Er war voll ausgebucht als Deckhengst (119 Stuten) und es wurde beschlossen, dass er sich ganz der Decksaison widmen soll. Es gab keine gesundheitlichen Bedenken, aber er hatte eine höllische Moral, weshalb wir ihn wieder in den Wettbewerb bringen. Er trainiert jetzt seit sechs Monaten, zuerst bei Mauro Baroncini und jetzt bei Marco Azzaroni. In den letzten Wochen arbeitete er auf den Rennbahnen in Mailand und Turin, wo er sehr überzeugend war. Für mich wird er bereits jetzt in Cagnes bei 100% sein, wo er von Gabriele Gelormini gesteuert wird. Dylan Dog Font wird auch dabei sein, wenn er seinen Platz findet."

Auf die Frage, ob Alrajah One in der Lage sein wird, den Titelverteidiger Vernissage Grif oder Go On Boy zu ärgern, antwortet der 44jährige Izzo mit Humor und Ehrgeiz: "Glauben Sie, wir fahren nach Cagnes zum Sightseeing (lacht)? Alrajah ist wie guter Wein, er wird mit der Zeit immer besser. Er gewann den Maple Leaf Trot in Kanada im Jahr 2023, indem er den Rekord für das Rennen (08,6) nach bereits einem Jahr der Abwesenheit brechen konnte. Da ich Neapolitaner bin, wird der Gewinn des "Lotteria" (04. Mai) sein großes Ziel des Jahres sein, aber es erfordert eine gute Leistung an diesem Sonntag. Am Start wird es Champions geben, aber mit Alrajah One haben wir vor niemandem Angst!"

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Derieux: "Ich freue mich auf das Solvalla-Publikum"

Während Vincennes gerade das Wintermeeting beendet hat und drei Wochen Pause einlegt, schreitet die Planung für Großereignisse anderen Orts weiter voran. So hat der Franzose Go On Boy die erste Einladung für den Elitloppet erhalten.

Das Sprintrennen, welches traditionell am letzten Sonntag im Mai stattfindet, hat also einen Franzosen als ersten Empfänger des "rosa Ticket" ausgewählt. Wie sollte es aber auch anders sein? Der Password-Sohn hat im letzten Jahr die Punktewertung im Elite Circuit angeführt und das Finale gewonnen. Ein französischer Traber folgt also auf einen anderen französischen Traber, da im Vorjahr Idao De Tillard die Ehre der ersten Einladungskarte für den Elitloppet im Jahr 2024 hatte.

Mit der ersten Einladung kann man auch abschätzen, wie stark der Status von Go On Boy in den letzten Jahren international gewachsen ist. Vor dem Finale des Elitloppet 2023 war er ein Name von vielen in Traber-Europa. An diesem Tag hat sich aber viel verändert und der mittlerweile 9jährige ist mit seinen vielen Auslandsreisen ein gern gesehener Gast geworden. Und auch Romain Derieux nimmt die Reisen mit seinem Star gerne in Kauf. Vor allem nach Schweden, wie er sagt: "Ich freue mich sehr darauf, mit Go On Boy vor dem Solvalla-Publikum zu starten."

Solvalla und Romain Derieux ist schon länger eine großartige Verbindung. Der französische Profi liebt dieses Rennen, dass er schon 2019 überraschend mit Dijon gewinnen konnte. Somit wird es der vierte Start im Elitloppet von Derieux. Das kann, außer Jean Michel Bazire, kein anderer aktiver Franzose von sich behaupten.

Und auch die Gesamtbilanz von Derieux in Solvalla kann sich sehen lassen:

Von 2017 bis 2024 - 10 Rennen: 3 Siege - 4 x Zweiter - 3 x disqualifiziert

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Franck Nivard kam, siegte und ging

Wenn man das Rennprogramm in Caen von Donnerstag genau studiert hat, gab es im ersten Rennen einen guten Hinweis auf den Sieger. Und zwar betraf dies den Catchdriver Franck Nivard. Die "kalte Hand", wie er in Frankreich auch genannt wird, kam nämlich nur für das erste Rennen nach Caen.

Nach einem ruhigen Start mit My Quality Piya übernahm Nivard noch im ersten Bogen das Kommando und kontrollierte das Geschehen in der Folge sicher zu einem Sieg mit einem Vorteil von zwei Längen. Die gut gezogene Stute, die auf der Amerique-Auktion 2020 für 370.000 Euro an Jean-Pierre Viel verkauft wurde, löste die Aufgabe in 16,9/2.450 Meter.

"Es ist wahrscheinlich besser, aus dem Feld zu kommen, aber die Prüfung war heute in Reichweite, weshalb ich nicht gezögert habe, an die Spitze zu fahren", erklärte der Siegfahrer und machte sich auf die 160km-lange Reise nach Laval (Mayenne), wo er unter anderem ein Pferd fuhr, welches ebenfalls die Farben von Nathalie Viel-Pierre trägt. Mit Millesime Piya wurde "Francky" allerdings disqualifiziert.

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Go On Boy von der Eins

Nach der endgültigen Starterangabe am Donnerstag Mittag sind noch ein Dutzend Pferde für das Cirterium De Vitesse am kommenden Sonntag in Cagnes-sur-Mer übrig geblieben.

Auch wenn der Sprint-Klassiker wegen der zu geringen Starterzahl keine Quinte-Veranstaltung werden wird, hat er eine starke Besetzung gefunden. Allen voran ist es der Amerique-Dritte Go On Boy, der auch in der Favoritenrolle auftauchen sollte. Allerdings wird sich Romain Derieux mit der für seinen Schützling ungünstigen Startnummer Eins anfreunden müssen. Vor der Auslosung zum Prix De France hat er noch gesagt, das er mit allem zufrieden wäre, außer mit der innersten Nummer.

Dabei trifft Go On Boy auf den Titelverteidiger Vernissage Grif, der Im letzten Jahr in sensationeller Rekordzeitvon 08,6 gewinnen konnte. Die Vorjahreszweite Emeraude De Bais ist in diesem Winter noch auf der Suche nach der Form. Ein zweiter Rang im Bourgogne und ein vierter Platz im Prix De France waren die einzigen beiden guten Ansätze. Die 11jährige hat mit Startplatz Drei eine gute Ausgangslage erwischt. Etonnant konnte diesen Klassiker vor drei Jahren in den Stall von Richard Westerink holen. Derzeit geht es aber einfach darum, dass der Timoko-Sohn überhaupt noch einmal konkurrenzfähig an den Start kommt.

Für den erst 18jährigen Theo Briand wird der Start im "Vitesse" sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Der Sohn von Yannick Alain Briand nimmt mit Dylan Dog Font an seinem ersten Gruppe I-Rennen teil.

 
Sonntag 09 März 15:46 Uhr
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Gunni

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In Frankreich wurde heute die Quinte in exakter Reihenfolge nicht getroffen.
Wie ist es dort mit der Regelung vom Jackpot?

Sonntag 09 März 16:11 Uhr
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Labido

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Oscar RL grosse Leistung von Fahrer und Pferd.Ein chaotisches Rennen am Start und am Schluss.Oscar macht sich von der Innenspur rigoros frei.Zum Schluss ist zu sehen,dass,wenn im richtigen Moment die Watte gezogen wird,es auch ohne pruegelattacken geht,ein Pferd zu motivieren.

Sonntag 09 März 16:16 Uhr
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High Roller

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Gunni schreibt:

In Frankreich wurde heute die Quinte in exakter Reihenfolge nicht getroffen.
Wie ist es dort mit der Regelung vom Jackpot?

Geht in den Desordre .

Dieser wurde 115.02 x getroffen zu 2 € ( Währungsumrechnung ) 

Quote 9.851 € für 2 € x 115.02 = 1.133.062 €

Sonntag 09 März 21:22 Uhr
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Luba Sonn

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"Senioren" genießen die Cote D'Azur

Es ist bekannt, dass die Cote D'Azur Rentner anzieht. Das Klima und die sanfte Lebensart haben ihren Reiz. Was wäre, wenn es bei den Pferden genauso ist? Immerhin hat das heutige Durchschnittsalter auf dem Podium des "Vitesse" mit 10,33 Jahren Rennsportgeschichte geschrieben.

Vor einem Jahr konnte Emeraude De Bais schon als Zweite im Criterium De Vitesse glänzen. Bei ganz anderen äußeren Verhältnissen, flog die Stute in 08,3 zum Europarekord für Stuten. Die Championesse aus dem Stall von Benjamin Goetz war schon vor dem Rennen als beste Herausforderin für den großen Favoriten Go On Boy auserkoren worden. Zum Einen hat sie sich auf der kürzesten Distanz immer am wohlsten gefühlt, und konnte zum anderen im letzten Sommer Go On Boy auf Bahn und Distanz schlagen.

Und heute schlug die ganz große Stunde der 11jährigen. Die Stute, die spät in der Karriere so richtig aufblühte, gewann heute ihr erstes Gruppe I-Rennen. Und genau dieses Ziel wurde schon länger von ihrem Umfeld lang herbeigesehnt, nachdem sie schon den Titel der schnellsten europäischen Stute innehatte, wie der überglückliche Trainer erklärt: "Ein Sieg in einem Gruppe I ist noch besser. Es hat in ihrem Rekord gefehlt, es ist so verdient. Wir hatten im Winter Pech und vor allem beim Prix D’Amerique, der unser erstes Ziel war, bevor wir auf diese Art von flachen Streckenprofil zurückkehrten. Das ist großartig. Ich gebe zu, im Alltag ständig an sie zu denken." Das Duo Goetz/Nivard gewann somit zum ersten Mal gemeinsam ein Gruppe I in den Farben von Herve Carlus, der ebenfalls überwältigt war: "Mir fehlen die Worte. Sie hat es verdient, denn sie hat immer dafür gekämpft, gut zu sein. Es ist ein unglaubliches Gefühl."

Zum Rennverlauf:

Unterwegs lag Emeraude De Bais immer an zweiter und dritter Position und nutzte damit die gute Ausgangslage perfekt aus. Zuerst im Rücken des Rückkehrers Alrajah One, der der erste Führende war. Als dieser von einem stark pullenden Etonnant abgelöst wurde, hat sich Nivard voller Vertrauen für die zweite Hälfte des Rennens für die Todesspur entschieden. Derweil hat Romain Derieux mit dem großen Favoriten Go On Boy aus dem hinteren Teil des Feldes einen Zug in der dritten Spur gefunden. Allerdings konnte dieser Rücken ihn nicht sehr weit tragen und so musste er mit ein wenig Bodenverlust im letzten Bogen noch eine Spur weiter nach außen. Trotz des Rückstandes auf die beiden Führenden Etonnant und Emeraude De Bais war die Hoffnung für die Anhänger von Go On Boy noch vorhanden. Aber kurz nachdem der Derieux-Schützling die Lücke nach vorne etwas verkleinern konnte, patzte der Password-Sohn. Nach einem seiner mehr als seltenen Fehler, war der Weg für Emeraude De Bais frei. Die Stute hatte Etonnant in 10,7/1.609 Meter sofort unter Kontrolle und im Ziel gute zwei Längen Vorteil. Fast den gleichen Vorsprug konnte der Westerink-Schützling gegen Ampia Mede SM verteidigen. Damit konnten zwei der drei 11jährigen im Feld die ersten beiden Plätze belegen. Der Titelverteidiger Vernissage Grif startete im Galopp.

ZUM VIDEO

Auch Richard Westerink kehrte nach dem Rennen mit viel Emotion an das Mikrofon von Equidia zurück: "Er ​​hat schwierige Prüfungen bestanden. Er ist definitiv in der Lage, uns immer wieder zu überraschen." Sein Champion ist im Alter von 11 Jahren also immer noch in der Lage, Großes zu leisten. Und warum nicht schon bald beim italienischen Grand Premio De Lotteria, zu dem er kurz nach dem Rennen, genau wie die Siegerin, eingeladen wurde.

Siegfahrer Franck Nivard hatte insgesamt keinen guten Jahresstart, kam aber in den letzten Tagen immer besser in eine gute persönliche Form und krönte dies nun mit dem Grupe I-Erfolg, bei dem er auch als Mitbesitzer beteiligt war. Er fasste den Verlauf folgendermaßen zusammen: "Nachdem ich einen guten Start hatte, wollte ich nicht hinter Ampia Made SM zurückbleiben. Da ich wusste, dass Gaby (Gelormini) ziemlich zuversichtlich war, nahm ich sie zurück. Ich wollte nicht hinter zwei Pferden sein, die ihr Comeback feierten, Etonnant und Aljarah One, weil ich es für riskant hielt. Kein guter Zeitpunkt, um rauszugehen, aber ich habe es vorgezogen, den Schritt zu wagen. Sie war wie in ihren besten Tagen sehr mutig."

Auch der Fahrer von Etonnant, Anthony Barrier, war voller Emotionen und konnte die starke Rückkehr des Timoko-Sohnes kaum fassen: "Das habe ich nicht erwartet", sagte er mit zitternder Stimme. "Richard hat daran geglaubt, aber wenn man weiß, was das Pferd in den letzten paar Monaten durchgemacht hat... Wir sagten uns, dass es schon sehr gut wäre, wenn er den 4. oder 5. Platz belegen würde. Richard sagte mir, ich solle ihn wie üblich laufen lassen, weil er gut arbeitete und wir sehen wollten, ob der Eindruck richtig ist. Ich habe im ersten Bogen gesehen, dass Gaby (Gelormini) die Führung nicht behalten wollte. Also ging ich kein Risiko ein und zog langsam nach vorne, um mein Pferd nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, bevor wir an die Spitze kamen, wo wir nicht sehr schnell fuhren. Dadurch konnte mein Pferd gut atmen und nicht zu sehr pullen. Emeraude De Bais überholte uns auf der Geraden. Ich hätte gerne weiter gemacht, weil er vielleicht zurückgekommen wäre, um sie zu ärgern."

Eine Leistung, die Anders Malmrot, dem Sportdirektor des Elitloppet, nicht gleichgültig ließ. Nach dem Ziel erzählte er den Journalisten, dass er durch das Rennen von Etonnant wieder auf der Liste der möglichen Gäste steht. Genau wie die Siegerin natürlich.

Montag 10 März 23:47 Uhr
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Luba Sonn

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Hohneck kehrt zurück

Wie schon im Prix De Parigny am vergangenen Donnerstag, sind auch im Prix De Cauvicourt 5 bis 11jährige ohne Gewinnsummenbegrenzung zugelassen. Zusätzlich setzt die Ausschreibung aber auch voraus, dass nur Pferde starten dürfen, die vom 31. Oktober bis zum 01. März keine 35.000 Euro gewonnen haben, und damit zu den "Verlieren" des Winters zählen. Das trifft Pferde, die bei wenigen Starts einfach zu wenig Geld verdient haben, oder welche, die gar nicht am Start waren. Deshalb wird dieses Rennen auch gerne als Comeback-Rennen genutzt. Philippe Allaire tat dies letzte Woche mit Izoard Vedaquais und wird an diesem Donnerstag das Rennen mit HOHNECK angehen.

Der Elitloppet-Sieger 2023 war im Winter nur einaml am Ablauf. Am 08. Dezember blieb er im Prix Du Bourbonnais unplatziert. Sein fester Steuermann Gabriele Gelormini sitzt vom 13.-18. März ein Fahrverbot ab, weshalb Paul Philippe Ploquin als Catchdriver eingeplant ist. Auch der Trainingspartner JUST A GIGOLO kehrt nach vier Monaten Auszeit auf die Rennpiste zurück. Für den Boccador De Simm-Sohn ist David Thomain vorgesehen. Auch zum Beschlag ist im Falle von Just A Gigolo schon eine Entscheidung gefallen. Er soll vorne leicht beschlagen und hinten barfuß antreten.

Ein weiterer Millionär ist mit ELVIS DU VALLON am Start. Der 11jährige hat seit dem 20. November seine letzten fünf Auftritte in Mons siegreich gestalten können und kehrt nun nach Frankreich zurück. Er soll mit Yoann Lebourgeois an den Start kommen. Da diese Aufgabe im Gegensatz zu dem Rennen der letzten Woche mit dem Auto gestartet wird, können sich die Genannten schon vor der morgigen Starterangabe (Dienstag) auf die erste Reihe freuen.

Weitere prominente Namen sind Kristal Josselyn, der mit Mathieu Mottier im Sulky antreten soll, und Instrumentaliste, für den Trainer Sebastien Guarato Eric Raffin gewinnen konnte.

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Westerink: "Wir träumen wieder mit Etonnant"

Einen Tag nach einem mehr als ordentlichen Comeback seines Stars Etonnant im Criterium De Vitesse, blickt Richard Westerink erfreut in die Zukunft. Im Interview mit Equidia erläuterte er seine Pläne.

EQ: "Was sind Ihre Eindrücke nach dem zweiten Platz von Etonnant im Grand Criterium De Vitesse?" 

RW: "Es war wunderbar zu sehen, dass mein Pferd wieder gesund war und eine außergewöhnliche Leistung zeigte. Wir haben mit ihm einen langen Weg zurückgelegt! Anthony Barrier, sein Fahrer, war wirklich berührt und sehr zufrieden mit der Leistung des Pferdes. Wir haben vor dem Rennen viel geredet und er fand ihn sehr gut, mit den gleichen Gefühlen wie damals, als er wirklich in Bestform war. Das Pferd hielt sogar mit Emeraude De Bais den halben Einlauf mit. Für ihn war das Pferd großartig, wir sind sehr glücklich. Er hat einen langen Weg zurückgelegt!"

EQ: "Was waren die Gründe, die Sie motiviert haben, das Pferd in dieser Gruppe I an der Riviera wieder an den Start zu bringen?"

RW: "Besonders der Zustand des Pferdes und seine Lust, in die Schlacht zu ziehen. Ich war mir nicht sicher, ob ich wieder mit ihm an Rennen teilnehmen würde, aber er hat viel an Fitness gewonnen, was mich motivierte, ihn zu engagieren. Es ist anderthalb Monate her, als er wieder wirklich gut in der Arbeit war. Ein Comeback bei einem Rennen wie dem Prix De Paris wäre zu gewagt gewesen, aber das Pferd war zu diesem Zeitpunkt bereits rennbereit. Ich habe es vorgezogen, zu warten, indem ich Cagnes für das Comeback ausgewählt habe. Die 1.609-Meter-Distanz war daher zwangsläufig zu seinem Vorteil."

EQ: "Haben Sie einen Plan für die Zukunft mit Etonnant? Können wir uns auf eine europäische Kampagne im Frühjahr freuen?"

RW: "Heute werden wir uns Zeit lassen, bevor wir ein Programm aufstellen. Wir müssen sehen, wie er sich erholt. Das Pferd ist heute auf dem Weg zum Gestüt. Es ist eine lange Reise zwischen meinem Stall und dem von Franck Leblanc in der Mayenne, wo er die Zuchtsaison verbringen wird. Wenn für ihn alles gut geht, werden wir vielleicht den Prix De L'Atlantique auf der Rennbahn von Enghien wahrnehmen. Aber das Wichtigste ist die Gesundheit des Pferdes. Wir werden später sehen, ob wir über eine Kampagne im Ausland nachdenken werden. Offensichtlich haben wir das Pferd wieder in Form gebracht, und versuchen nun, dorthin zurückzukehren. Sicher ist, dass sein jüngster Auftritt uns wieder zum Träumen bringt. Wir werden Rennen für Rennen angehen. Er liebt es zu arbeiten und zu rennen, also glaube ich nicht, dass wir ihm schaden, ganz im Gegenteil. Wenn ich finde, dass er weniger gut ist, werden wir aufhören. Wir müssen ihn respektieren."

EQ: "Wie werden Sie das Training in der bald beginnenden Decksaison gestalten?"

RW: "Sebastien Paumard, der sich bei Franck Leblanc um Etonnant kümmert, macht mit ihm einen sehr guten Job. Ich werde von Zeit zu Zeit hingehen, um mit Etonnant zu arbeiten, aber das Team dort leistet wirklich gute Arbeit. Es gibt kein Problem, ich habe volles Vertrauen in sie. Ich habe gegenüber dem Pferd keinen Druck, sondern bin vor allem froh, mein Pferd so zu sehen."

EQ: "Was halten Sie abschließend von der Leistung von Etonnant als Deckhengst?"

RW: "Er bringt sehr robuste Pferde mit Schwung hervor. Es sind oft große Pferde, ein bisschen wie er und die nicht sehr frühreif sind. Ich habe den Eindruck, dass es sich um einen sich verbessernden Standardtraber handelt. Ich trainiere einige seiner Nachkommen, die ich wirklich mag, wie MANITAS DE TRUCHON , die ohne einen Fehler ein Monte in Vincennes gewonnen hätte. Sie ist auch zu guten Dingen im Geschirr fähig, auch wenn sie zunächst kompliziert bleibt. Ich habe auch Major Chanteraine, ein kleines Pferd, dass gerade in Auch gewonnen hat. Ich respektiere ihn sehr, er ist ein wirklich hartes Pferd. Während seines ersten Zuchtjahres wurden ihm noch nicht viele Stuten präsentiert, aber dieses Jahr werden es dank seiner ersten Produkte mehr sein. Ich glaube, dass er gute Leistungen erbringen wird und die Zukunft mit seinen Töchtern und Söhnen rosig aussieht."

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Neue Herausforderung für Francois Lagadeuc?

Das neue Jahr könnte für Francois Lagadeuc bald eine ganz neue Aufgabe mit sich bringen. Einer der derzeit besten aktiven Catchdriver, erwägt eine Zusammenarbeit mit Tanguy De La Bourdonnaye.

Lagadeuc würde dann als Privattrainer der Schützlinge von Tanguy De La Bourdonnaye mit Sitz in Moyaux, in Calvados, unweit von Lisieux, werden. "Es handelt sich um ein Projekt, dass mir vorgeschlagen wurde, und über das ich gerade nachdenke und das tatsächlich sehr bald in die Tat umgesetzt werden könnte", bestätigte der Achte des Sulky D’Or-Rankings 2024. "Meinen Beruf als Catchdriver würde ich selbstverständlich in vollem Umfang weiterführen. So trainiere ich ja auch schon seit Jahren vormittags bei meinem Vater."

Auch wenn der Sohn von Rodolphe Lagadeuc schon seit 2018 über eine Trainerlizenz verfügt, hat er bisher relativ wenige Pferde in seinem eigenen Namen vorgestellt. Unter seiner Verantwortung hat er vier Siege vorzuweisen. In der neuen Aufgabe, die schon in wenigen Wochen beginnen würde, hätte er zwischen 20 und 30 Pferde unter seiner Regie.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Besitzer von Fantaisie und Antoine De Vaugiraud endet sehr bald. De Vaugiraud ist ein ehemaliger Mitarbeiter von Sebastien Guarato und der Familie Terry und wird Ende des Monats dem Stall von Yannick Pierre und Nathalie Viel-Pierre in Cleville bei Caen beitreten. "Es war eine tolle Erfahrung und eine gute Anstellung, aber wir hatten in bestimmten Dingen nicht die gleiche Vision", erzählte der 30jährige dem Paris Turf. Seit September 2023 hat er 26 Sieger für Tanguy De La Bourdonnaye vorbereitet.

Einer der Hoffnungen des Besitzers, Mystic Sonato, soll unabhängig von der Entscheidung von Lagadeuc bald zum Kader von Thierry Duvaldestin stoßen.

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Letzter Auftriit von Ampia Mede SM im "Lotteria"

Am Sonntag sorgte AMPIA MEDE SM mit ihrem dritten Platz im Criterium De Vitesse für gute Stimmung in ihrem Umfeld. Nach langer Zeit gab es wieder einen echten Ansatz der Ganymede-Tochter. Auch wenn die Gegnerschaft in diesem Sprintklassiker nicht sonderlich stark war, endete die Stute nahe am Zweitplatzierten Etonnant. Nach der zuvor unplatzierten Leistung im Prix De Paris schien das Ende ihrer Karriere greifbar nahe. Nun hat der neapolitanische Mitbesitzer den letzten Start der 9jährigen ins Auge gefasst: "Wir fanden die Stute körperlich und moralisch viel besser vor, als beim Wintermeeting", erklärte Ciro Serafino. "Erik Bondo hatte Recht, als er uns sagte, dass es ihr gut ginge. Nach dem Rennen erhielten die ersten Drei eine Einladung zum Lotteria. Das hatten wir uns auch vorgestellt, wenn die Stute uns vorher zeigen würde, dass es ihr gut geht. Natürlich werden wir dorthin gehen. Zuvor entscheidet der Trainer über den Rest ihres Programms. Es ist der Traum eines jeden Neapolitaners, an einer solchen Veranstaltung teilnehmen zu können. Sie wird nach diesem Rennen ganz sicher die Karriere beenden und sich ihrer Rolle als Zuchtstute widmen."

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Drei Schützlinge von Remi Boucret in Laval

REMI BOUCRET steht seit 2020 auf dem Treppchen der Traberzüchter und ist der Mann hinter dem Label den "Bello" und "Bella"-Trabern. Er wird an diesem Mittwoch in Laval dreifach vertreten sein.

Lyriko Bello in Cagnes-Sur-Mer, Lestancia Bella in Pontchateau, Jango Bello und Maurina Bella in Toulouse, Krakito Bello in Cagnes-Sur-Mer und Lalicio Bello in Cholet. Vom Westen bis zum Südosten haben sich seine Zuchtprodukte seit dem 1. März immer wieder erfolgreich präsentiert. Das ist schon fast eine Gewohnheit. Der pensionierte Apotheker Remi Boucret steht an der Spitze eines großen Trabergestüts, züchtet aber auch Galopper. Auch wenn er stets Bescheidenheit pflegt, sprechen die Ergebnisse seiner Pferde für ihn. Tatsächlich belegt der 67jährige aus dem Departement Sarthe seit 2020 den dritten Platz auf dem Züchterpodest in Frankreich hinter den beiden Giganten Jean-Pierre Dubois und dem Ecurie Des Charmes. "Ich bin meinem Vater, einem Rennbahnbesucher, zu den Rennpisten gefolgt und habe mich mit dem Virus infiziert", erzäht er. "Meine erste Stute hieß Bella D'Occagnes. Und von diesem Moment an begann ich mich wirklich für die Stammbäume zu interessieren. Das hat mich schnell fasziniert. Die Rennen betonen die Ästhetik und Schönheit des Pferdes, aber als Zuschauer sind es die Abstammungen, die mich am meisten interessieren. Ich habe viel an Mütterlinien gearbeitet und nach denen gesucht, die am erfolgreichsten waren. Ich habe mich bei meinen Einkäufen der Mutterstuten wirklich an dieser Studie orientiert."

Und nach drei Jahrzehnten der Studie und der Kreuzungen hat Remi Boucret, ein Züchter ohne eigenes Land, in den letzten Jahren Anerkennung gefunden, indem er bei den Trabern auf höchstem Niveau glänzte. Zunächst einmal Dank Kandora Bella, die das Saint-Leger Des Trotteurs im Jahr 2023 in Caen gewinnen konnte, bevor die Latte mit Lovino Bello im Criterium der 3jährigen und im Prix Ready Cash weiter nach oben gelegt wurde. Über den Umfang seiner Zucht möchte er sich nicht äußern. "Wichtig ist, dass es funktioniert. Als ich anfing, hatte ich nicht wirklich ein klares Ziel. Es war die Entwicklung meiner Zucht, die mich auf dieses Niveau gebracht hat. Ich hoffte, in einem Gruppe II glänzen zu können. Ich dachte, dieses Ziel sei erreichbar. Aber wir dachten nie wirklich über ein Gruppe I-Erfolg nach. Um dieses Niveau zu erreichen, spielen viele Kriterien eine Rolle. Auch Glück gehört dazu. Es stimmt, dass ein Erfolg wie Lovino Bello im Criterium viel bedeutet. Einen der beiden Besten in seiner Generation hervorgebracht zu haben, ist außergewöhnlich. Ich habe außerdem das Vergnügen, die Mutter (Louvina Bella) gezüchtet zu haben. Ich habe sie lange behalten, weil ich an sie geglaubt habe. Das sie ein Produkt dieses Niveaus hervorgebracht hat, obwohl sie schon 22 Jahre alt war, ist eine verdammt gute Belohnung."

Am Mittwoch wird Remi Boucret in Laval also drei seiner Schützlinge auf die Strecke beobachten, die alle unter der Verantwortung von Jean-Paul Marmion stehen. "Ich habe eine außergewöhnliche Beziehung zu diesem Trainer. Er sagte mir immer: Ich werde Deine Pferde so behandeln, als wären es meine eigenen. Es gibt ein gegenseitiges Vertrauen, dass sehr wichtig ist." Während Gianina Bella beim zweiten Start nach der Pause noch mit vollem Beschlag antreten wird, scheint Greco Bello über die nötigen Mittel zu verfügen, um sich neben El Greco Bello auch auf die Siegerliste des Grand Prix Des Departemental Mayenne eintragen zu können. "Von Anfang an wussten wir, dass er gut ist", erinnert sich Remi Boucret. Als er drei Jahre alt und noch ungeschlagen war, wurde er in einem Rennen in Graignes nur von Galius bezwungen. Danach machte er etwas weniger Fortschritte. Aber mit seinen 9 Jahren ist er tatsächlich oben dabei!" An diesem Renntag wird auch Librio Bello am Ablauf sein: "Ich glaube nicht, dass er irgendwelche großen Leistungen vollbringen wird, aber er ist ein schönes Pferd." Aus dem Jahrgang 2021 zählt der Züchter neben Lovino Bello auch auf Lyriko Bello, "ein gutes Pferd", und auch auf Lestancia Bella, "eine Stute für Paris". Dieser Jahrgang gibt also wieder Hoffung: "Ich hatte im T-Jahrgang mit Tornado Bello und Talicia Bella eine ziemlich außergewöhnliche Generation. Aber die "L´s" sind die nächste gute Generation", beschließt Remi Boucret das Interview.

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Oscar Placier wechselt zu Jean-Philippe Monclin

Mit bereits 41 Siegen in seiner Karriere, ist OSCAR PLACIER einer der erfolgreichen Lehrlinge dieser Zeit. Seit Jahresbeginn hat er schon drei Siege auf dem Konto und für die nahe Zukunft neue Pläne.

Am Montag begann der 22jährige Placier seine letzte Arbeitswoche in Grosbois, bevor er sich nach Maine-Et-Loire aufmachen wird. "Ich verlasse den Stall von Junior Guelpa im gegenseitigem Einvernehmen und möchte ihm auch dafür danken, dass er mich zu sich geholt hat. Ich hatte zwei Siege auf meinem Konto, als ich in seine Dienste trat. Zweieinhalb Jahre später stehe ich bei 41 und belegte den dritten Platz im nationalen Ranking der Lehrlinge im Jahr 2024. Ab dem 17. März werde ich bei Jean-Philippe Monclin angestellt sein. Ich wollte etwas anderes sehen, um weiter voranzukommen. Ich hoffe, im Sommer Profi zu werden und die Gelegenheit zu haben, in diesem schönen Stall ein gutes Pferd zu finden. Mein neuer Chef versicherte mir, dass er mich auch für fremde Trainer Rennen fahren lassen würde, und riet mir sogar, einen Agenten zu beauftragen, sobald ich Profi werde."

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Joel Hallais: " Ina und Hirondelle sind großartig"

Zwei Gruppe I-Rennen in einem Winter zu gewinnen, ist für einen nicht allzu großen Stall, wie den von Joel Hallais schon etwas besonderes. Vor allem weil dies mit zwei verschiedenen Trabern gelingen konnte. Nachdem Ina Du Rib Anfang Februar den Prix L'Ille De France gewonnen hat, legte Hirondelle Du Rib am 01. März im Prix Henri Desmontils nach.

Hirondelle Du Rib in der Zwangspause

 

Jetzt äußerste sich der Ausbilder zu den Zukunftsplänen der beiden Stuten, die nach einer Verletzung noch einmal geändert werden mussten. "Hirondelle hat am Montag den Tierarzt gesehen. Ein kleiner Riss in einer Sehne unterhalb des Knies wurde festgestellt. Es sollte aber gut verheilen. Außerdem wird sie eine Ruhephase bekommen und im Herbst getestet werden, um am nächsten Wintermeeting teilzunehmen. Ich habe viele Nachrichten von Leuten aus der Rennsportwelt bekommen, die sich gefreut haben, dass sie wieder gewonnen hat. Sie nahm regelmäßig Plätze ein, hatte aber seit dem "Republique" im Alter von 4 Jahren keine Gruppe I mehr gewonnen."

"Auch Ina Du Rib wurde am Montag vom Tierarzt untersucht. Es gab viele Tests, die nichts verraten haben. Ich habe keine Erklärung für ihre schwächere Leistung. Sie ist eine großzügige Stute, die sich immer voll hergibt. Sie hatte am Montag und Donnerstag vor dem Rennen gut gearbeitet und wenn man sie im Training gesehen hatte, konnte man sich einen solchen Leistungsabfall nicht vorstellen. Sie macht im Paddock einen munteren Eindruck, wird aber eine Ruhezeit von mehreren Wochen bekommen. Sie wird im Frühjahr und Sommer in Enghien im Attele starten, eine Spezialität, in der sie zu guten Leistungen fähig ist. Im nächsten Winter kehren wir zum Monte zurück."

Schließlich erklärt Joel Hallais noch seine Zufriedenheit Stuten wie Hirondelle und Ina in seinen Boxen zu haben: "Das Niveau eines Gruppe I zu erreichen ist so schwierig. Ich habe diese Stuten, die ihr Niveau bewiesen haben. Außerdem werde ich sie weiterhin im Rennen starten, solange sie die Fähigkeit und den Antrieb dazu haben. Ich für meinen Teil muss mich morgens in den Sulky setzen, um die Empfindungen zu haben, damit ich ihren Formzustand beurteilen kann. Ich hoffe, dass ich in Zukunft wieder Pferde habe, die dieses Level erreichen können, aber die Jahre vergehen. Das Vergnügen Ina und Hirondelle morgens in der Arbeit zu begleiten, ist großartig."

 
Dienstag 11 März 23:54 Uhr
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Luba Sonn

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Trophee Vert feiert 25jähriges Jubiläum

In diesem Jahr feiert die Trophee Vert bereits ihre 25. Ausgabe. Die besten Grasbahnen Frankreichs haben ähnlich, wie beim Grand National Du Trot, ihre eigene "Tour der Traber". Start ist in diesem Jahr am 06. April in Oraison. Nach dreizehn Etappen steht am Montag, den 08. September das große Finale in Craon auf dem Programm.

Während im Februar die ersten Grasrennen des Jahres auf den Rennbahnen Nimes und Saumur stattfanden, wird die Grasbahnsaison im Laufe der Wochen allmählich Fahrt aufnehmen. Die rund 140 Grasbahnen im ganzen Land machen Frankreich in dieser Disziplin zu einer echten Besonderheit. Der Wettbewerb wurde einst unter der Leitung von Bernard Desmontils gegründet, um die Rennbahnen zu ermutigen, ihre Pisten zu verbessern, die für Tausende von Profis und Amateuren in allen Regionen unverzichtbar sind. 25 Jahre ihres Bestehens haben die Trophee Vert zu eines der vielen Highlights in der Sommersaison in den Regionen gemacht.

Für die ausgewählten Rennbahnen ist dies die Garantie für ein nationales Rampenlicht, weil  jede Etappe über die PMU, also national live übertragen wird und somit auch für deutlich größeren Umsatz sorgt. Das gilt aber nur für die jeweilige Etappe, die für die Profis reserviert ist. An jedem Rennort gibt es auch ein Teilstück für Lehrlinge und eines für Amateure. Insofern ist die Aufnahme in den Rennkalender für die einzelnen Rennorte ein wichtiger Faktor. Innerhalb ihres Regionalverbandes werden die Bahnen abwechselnd Ausrichter der Trophee Vert. Dies ist beispielsweise bei Oration im Südosten der Fall, die bei ihrem ersten von vier Renntagen im Jahr 2025 die erste Etappe ausrichten werden. "Wir organisieren die Trophy Vert-Etappe alle fünf Jahre. Es handelt sich daher zwangsläufig um ein sehr wichtiges Treffen für ein Unternehmen wie unseres", erzählt Generalsekretär Roberto Figaroli. Zu diesem Anlass führte die Rennbahn unter dem Vorsitz von Jean-Pierre Pelagio Arbeiten an der 1.000-Meter-Piste durch, um die Distanz des Trophy Vert-Rennens von 2.650 Meter auf 3.200 Meter zu erhöhen. Der Start erfolgt am Anfang der Geraden. "In Absprache mit dem Regionalkomitee wollten wir dies ändern, weil wir festgestellt haben, dass es für die Pferde mit 50 Meter Zulage schwer ist, über die Distanz von 2.650 Meter in den Endkampf einzugreifen. Diese Verlängerung sollte es ermöglichen, mehr Sieganwärter zu haben."

Wie in den Vorjahren sind die den Profis vorbehaltenen Etappen für Traber von 6-10 Jahren geöffnet. Auf der ersten Etappe liegt die Gewinnsummenbegrenzung bei 580.000 Euro. Darüber hinaus sind nur Traber zur Teilnahme zugelassen, die seit dem 01. Januar 2024 kein Gruppe II und noch nie ein Gruppe I gewonnen haben.

Jeder hat sein eigenes Ranking

Auf jeder Station gibt es drei Etappen. Eine für die Profis, eine für Auszubildende und eine für Amateure. Bei der Letztgenannten wird das Paar Amateur/Pferd im Ranking zusammen geführt. Während jeder Etappe erhalten die Teilnehmer folgende Punkte:

1. - 15 Punkte / 2. - 10 P / 3. - 8 P / 4. - 6 P / 5. - 5 P / 6. - 4 P / 7. - 3 P /

nicht platziert, disqualifiziert, unplatziert, gestürzt - 1 Punkt

Im Finale werden die Punkte verdoppelt, damit die Spannung möglichst lange erhalten bleibt.

Kalender Trophee Vert 2025:

Sonntag, 06. April : Oraison

Sonntag, 13. April : Tours

Sonntag, 27. April : Vitré

Sonntag, 11. Mai : Rambouillet

Sonntag, 25. Mai : Villeneuve-sur-Lot

Sonntag, 01. Juni : La Roche-Posay

Sonntag, 15. Juni : Montluçon

Sonntag, 29. Juni : Arras

Sonntag, 06. Juli : Carentan

Sonntag, 20. Juli : Royan-Atlantique

Sonntag, 27. Juli : Brehal

Sonntag, 10. August : Nort-sur-Erdre

Sonntag, 24. August : Montier-en-Der

Montag, 08. September : Craon (Finale)

2025: Die Fortsetzung des "grünen" Abenteuers von Harry De Sassy?

Im letzten Jahr erzielte HARRY DE SASSY einen Doppelsieg, indem er das Finale in Craon und die Gesamtwertung der Trophee Vert gewinnen konnte. Trainer Jules Leroulley, der auch einer der vier Mitbesitzer des Quaro-Sohnes ist, möchte auch in diesem Jahr wieder vorne mitmischen. "Angesichts seiner Begabung auf diesem Untergrund ist es verlockend, wieder an der Trophee Vert teilzunehmen. Wie in seiner vorherigen Saison hat das Pferd diesen Winter eine dreimonatige Pause gemacht und ist vor zwei Wochen zum Training zurückgekehrt", erzählt der Trainer aus der Normandie 24H Au Trot. Er plant seinen Schützling im Mai auf der vierten Etappe an den Start zu bringen. "Dies wird mir Zeit geben, mindestens ein Prepare zu absolvieren. Wir werden von Etappe zu Etappe über eine Teilnahme nachdenken, insbesondere abhängig von den Teilnehmern."

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Erstmals Traber auf Rasen in Cagnes-Sur-Mer

Nach einigen witterungsbedingten Schäden, die über den Winter in Avignon aufgetreten sind, sollen die dort geplanten Rennen am kommenden Sonntag nach Cagnes-Sur-Mer verlegt werden. Damit würden erstmals Traber auf der grünen Piste an der Riviera an den Start gehen. Es hängt aber auch auf dem Rasen von Cagnes-Sur-Mer noch von den Wetterbedingungen ab.

Am letzten Sonntag kusierten noch Gerüchte, dass auch die Verlegung des Rennortes in Gefahr ist. Ursache sind die schlechten Wetterbedingungen in dieser Woche an den Küsten des Mittelmeers. Der technische Direktor der Rennbahn von Cagnes-Sur-Mer, Thomas Roucayrol, besichtigte die Piste gestern Morgen: "Da dies eine Premiere ist, haben wir Anpassungen vorgenommen, damit unsere Grasbahn, die normalerweise Galoppern vorbehalten ist, Traber aufnehmen kann, insbesondere in den Startbereichen. Wir haben es geschafft, indem wir das Personal erweitert und Ausrüstung gekauft haben. Das Problem wird nun das Wetter sein: Vorgestern sind bereits 40 Millimeter Regen gefallen, bis zum Ende der Woche werden 120 Millimeter prognostiziert. Heute Morgen ist die Strecke gut, aber wir müssen die Entwicklung im Laufe der Tage verfolgen. Wir sind bereit, bleiben aber von den Wetterbedingungen abhängig, da die Bedingung für die Traber auf Gras, nicht die gleiche ist, wie für die Galopper. Sicherheit geht vor." Pierre Vercruysse hat in seiner Tätigkeit als Berater von Equidia bereits gesagt, dass der Parcours der Grasbahn in Cagnes-Sur-Mer ideal für Traber wäre.

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Debüt von Meursault

Neben seinen Trainingsgefährten Hohneck und Just A Gigolo, wird auch MEURSAULT bei seinem Debüt am kommenden Donnerstag in Caen eine der Attraktionen des Tages sein. Der 3jährige wurde 2023 auf der Auktion von Arqana Trot von Philippe Allaire für 250.000 Euro ersteigert. Der Ready Cash-Sohn qualifizierte sich im Mai letzten Jahres in starker Manier in 19,2 und kommt im zweiten Rennen zu seinem Debüt.

Trainer Philippe Allaire äußerte sich gegenüber 24H Au Trot noch bedeckt: "Er arbeitet erst seit zwei Monaten und ist auch noch schwer beschlagen. Er wird Fortschritte machen." Trotz dieser Aussage dürfte der Halbbruder von Haut Brion schon bei seinem ersten Auftritt starke Beachtung befinden.

 
Mittwoch 12 März 23:00 Uhr
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Luba Sonn

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Neue Gewichtsregelung - Joel Hallais verärgert

Schon kurz vor dem sechsten Rennen in Laval, und der folgenden Disqualifikation von Joyeuse Du Rib, war der Trainer Joel Hallais am Mikrofon von Equidia sehr verärgert aufgetreten. Der Grund für die Verärgerung war eine neue Gewichtsregelung in den Trabreiten, die seit Anfang des Monats gilt.

"Was Joyeuse Du Rib heute nicht helfen wird, ist, derart viel Gewicht mitzunehmen", sagt der Trainer von Ina und Hirondelle Du Rib. "In einem Lehrlingsrennen sind wir heute von 57 auf 63 Kilo gestiegen, was bedeutet, dass sie 12 Kilo Blei dabei hat. Es gab eine völlig absurde Regeländerung, die nichts bringt. Dagegen müssen wir unsere Stimme erheben. Wir reden über Tierschutz, aber wo bleibt der Tierschutz, wenn man ein Pferd mit 12 Kilo Blei belastet? Vor dieser Regeländerung hätte Clara (Dersoir) 58 Kilo gehabt. Es ist bedauerlich, wenn wir zum Beispiel Traber mit einem Gewicht von 63 Kilo sehen. Ich kann nicht verstehen, warum Offizielle diese Entscheidung getroffen haben. Ich habe genügend junge Leute trainiert, die zu Beginn sehr leicht waren und zwischen 50 und 52 Kilo auf die Waage brachten, wohlwissend, dass sie auf keinen Fall zu schwer sein sollten, um im Training Leistung zu bringen. Man bestraft also junge Leute, die leichtgewichtig sind. Bei einem Rennen mit Gewichtsvorteil beträgt der Unterschied zwischen Profi und Lehrling nur noch zwei Kilo."

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William Dersoir-Habib nun Profi

Es ist geschafft! Mit Isocrate D'Ela erreichte William Dersoir-Habib am Mittwoch in Laval seinen 50. Erfolg. Damit hat der 24jährige gleichzeitig den Sprung in das Profilager geschafft. Dersoir-Habib hat im Vorjahr seine beste Saison gehabt, als er es auf 21 Siege brachte.

Am Mikrofon von Equidia äußerte sich der junge Mann natürlich sehr erfreut über diesen bislang wichtigen Meilenstein seiner Karriere: "Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel. Von Anfang ist es ein langer Weg gewesen. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt, ich habe mich auch verbessert. Ich begann bei Christian Boisnard, bevor ich zu Stephane Bourlier wechselte, der mich auf ein neues Niveau brachte. Ich beginne mein drittes Jahr bei ihm und bin ihm sehr dankbar. Jetzt müssen wir den nächsten Schritt machen und an die Zukunft denken. Ich hoffe, dass mir die Trainer weiterhin vertrauen."

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Librio Bello und das Formduo Wiels/Marmion

Nach seinen ersten drei Starts hat LIBRIO BELLO schon nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Zwei Siege und ein Ehrenplatz brachte der Brillantissime-Sohn am Mittwoch mit nach Laval. Und nur zwei Stunden nach dem Erfolg von Greco Bello, gab es wieder einen Punkt für den Züchter Remi Boucret und gleichzeitig einen Trainerpunkt für Jean-Paul Marmion.

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Nach einem guten Start übernahm der 4jährige ein wenig verzögert das Kommando. Kurz vor dem Schlussbogen bekam er dann zum ersten Mal etwas Druck, den Antoine Wiels im Sulky noch recht leicht abfertigen konnte. Dabei konnte sich das Duo noch ein wenig freimachen, bekam aber ab Mitte des Einlaufs wieder gehörig Gegenwehr. Unter den Hilfen des in starker Form agierenden Wiels, brachte der Braune aber einen Vorteil ins Ziel. Mit den erzielten 16,5/2.850 Meter drückte er nebenher auch seinen Rekord um neun Zehntel. 

"Er wartet auf die anderen", sagte der Siegerfahrer. "Er ist ein sehr abgeklärtes Pferd. Er lag immer vorne und war perfekt. Unser gemeinsamer Stallerfolg? Es ist beeindruckend!" Seit dem 01. Januar hat der Stallfahrer 23 Erfolge bei 66 Fahrten geholt, was einer Erfolgsquote von 35% entspricht. Und Trainer Jean-Paul Marmion kann seit Saisonbeginn 20 Siege und 27 Plätze aus 61 Starts vorweisen.

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Ideal San Leandro fordert die Italiener heraus

Am kommenden Sonntag wird der Stall Westerink wieder einmal im Ausland vertreten sein. IDEAL SAN LEANDRO reist zum Gran Premio Duomo (GR I) nach Florenz. Dabei wird sich der Westerink-Schützling mit Gruppe I-Siegern wie Always Ek, Bleff Dipa und Capital Mail messen müssen.

Der Timoko-Sohn wird von Björn Goop gesteuert. Beim letzten Start von Ideal San Leandro in Italien, belegte der 7jährige hinter Vivid Wise As den Ehrenplatz. Im kommenden Gruppe I-Rennen wurde für den Fuchs die Nummer Zwei hinter dem Auto ausgelost. Der Dritte des International Trot 2024 hat bei seinen diversen Auslandseinsätzen schon einige Podiumsplätze eingesammelt und tritt auch diesmal mit Ambitionen an: "Wir reisen an, weil es ein gutes Rennen ist und er eine gute Zahl gezogen hat", erklärt sein Mentor Arnaud Lecomte. "Er ist in guter Verfassung. Außerdem ist es auch möglich, dass er im April zum nächsten Gruppe I (Anm.: Gran Premio Costa Azzurra) nach Turin reist." Einer der Hauptgegner, Always EK, der im Oktober in Mailand Go On Boy bezwungen hat, hat Startplatz Fünf zugelost bekommen. Weitere starke Gegner sind Capital Mail (6), Bleff Dipa (3), Dany Capar (4) und Chance Ek (1).

 
Donnerstag 13 März 21:54 Uhr
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Luba Sonn

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Philippe Boutin: "Gims Du Plessis kann eine schöne Geschichte schreiben"

Am Freitagabend kehrt GIMS DU PLESSIS in die Hauptstadt zurück. In der Quinte in Enghien meldet der Vertreter von Philippe Boutin auch gleich wieder erste Chancen an. Der Paris Truf unterhielt sich ausführlich mit dem Trainer.

Nach gesundheitlichen Problemen kehrt Gims du Plessis in die Hauptstadt (Enghien) zurück, wo er ein gutes Engagement für Gewinne in Quinté+ entdeckt. Die Gelegenheit, seinen Mentor, Philippe Boutin, zu treffen, ein Profi mit ständigem Erfolg.

Am 23. Juni war Gims Du Plessis einer der Helden des "Republique"-Renntages. Im Prix De Nesles (2.100m) triumphierte der Vertreter von Philippe Rouliere in mit Leichtigkeit in der hervorragenden Zeit von 10,0. "Dieser Erfolg ist einer seiner größten Siege", sagte sein Trainer Philippe Boutin. In der Folge war der in Topform befindliche Quirky Jet-Sohn gezwungen, "wegen gesundheitlicher Probleme" zu pausieren. "Während dieser Zeit war es schwierig, ihn einzuschätzen, aber ich denke, er ist dabei, seine Mittel wiederzuerlangen."

Nach über vier Monaten kehrte der Wallach im November für zwei Prepare zurück, verschwand aber wieder nach den beiden Auftritten ohne Prämie in eine Auszeit. Wieder vergingen über drei Monate, bis sich der 9jährige erneut in der Öffentlichkeit präsentierte. 

Ende Februar war es in Cordemais ein weiteres Prepare, dass den Trainer nun bestätigt, seinen Schützling in ausreichender Form vorzufinden, um am Freitag wieder den Weg nach Paris anzutreten. Im Prix De Pierrefitte-sur-Seine entdeckt Gims Du Plessis knapp unter der Gewinnsummengrenze ein perfektes Engagement, wie der Ausbilder beschreibt: "Da das Rennen perfekt ist und ich ihn in guter Form vorfinde, werde ich ihn barfuß aufbieten. Ich wäre nicht überrascht, wenn er unter den ersten Dreien oder Vieren landet. Jetzt wird er sicherlich einen guten Verlauf brauchen, bevor er das Potenzial findet, das er hatte, als er im Frühjahr zweimal in Vincennes gewann. Wenn es an etwas mangelt, wird ihn dieses Ereignis, ihn angesichts eines Rennens, dass in zwei Wochen in Vincennes geplant ist, gut vorbereiten."

ZUR WETTABGABE BEI TROTTO.DE

Über den Start am Freitagabend hinaus blickt der Trainer auch weiter in die Zukunft. "Ich träume davon, Gims wieder in der Verfassung vorzufinden, die er uns gezeigt hat. Dann könnte er noch eine schöne Geschichte schreiben."

Könnte auch ein Kapitel durch eine Etappe des Grand National Du Trot führen? Bei der "Tour De France" der Traber sei an den großen Sieger Feristan von Philippe Boutin aus dem Jahr 1999 erinnert. "Nein, ich hatte nie den GNT für Gims im Sinn, weil er kein Pferd für den Rechtskurs ist", sagt Boutin. "Um am Grand National Du Trot teilzunehmen, muss man auf dem Rechts- und Linkskurs gut sein. Und um den endgültigen Sieg anzustreben, ist es wichtig, die Herausforderung zu beginnen, wenn man im ersten Band steht. Wenn man 300.000 Euro an Einnahmen wie Gims hat, beginnt man mit dem zweiten Band, was schwierig ist."

Insofern hat sich Boutin dennoch ausführlich mit dem Wettbewerb, der Anfang März in begonnen hat, beschäftigt. "Heutzutage ist es nicht mehr so wie früher. Wenn Sie eine Etappe gewinnen, steigen Sie sehr schnell in der Gewinnsumme. Man muss also schnell ein Band weiter nach hinten. Und hier braucht man ein wirklich gutes Pferd. Selbst wenn Sie nicht gewinnen, müssen Sie Punkte sammeln, was wichtig ist. Aber man kann einem Fahrer nicht sagen, dass er 1.000 Kilometer anreisen soll, um den dritten oder vierten Platz zu erreichen. Früher war es öfter der Trainer, der sein Pferd steuerte. Im Gegensatz dazu ist HARISON DU PLESSIS ein komplettes Pferd für GNT. Aber auch er hat schon eine zu hohe Gewinnsumme, um im GNT mitzuspielen."

"Ich arbeite gerne mit komplizierten Pferden"

Während Boutin also darauf wartet, den passenden Erben für Feristan in diesem beliebten Wettbewerb zu finden, kann er auf seine beiden Speerspitzen zählen, die Brüder Gims Du Plessis und Harison Du Plessis, die 2024 zwei- bzw. viermal gewinnen konnten. Es ist kein Zufall, dass Boutin diese beiden guten Pferde im Stall hat. Das Schicksal schien vor mehr als zwei Jahrzehnten geschrieben worden zu sein. "Damals arbeitete ich für den Ecurie Derby in Touraine. Innerhalb der Belegschaft gab es eine Stute namens Bouffee Du Niel. Sie war sehr schwierig. Ich denke, damit war meine Leidenschaft für die Arbeit an komplizierten Pferden geboren. Sie kam aus der Zucht von Le Forestier, für den ich zu Beginn meiner Karriere als Privattrainer arbeitete. Bouffee Du Niel schaffte es, eine schöne Karriere zu machen. Als sie zur Mutterstute wurde, holte sie Philippe Rouliere. Er ist der Züchter der "Plessis". Zu dieser Zeit war er mit Feristan verbunden. So habe ich ihn kennengelernt. Und wir wurden Freunde. Bouffee Du Niel brachte Talouna De Plessis, die die Mutter von Gims und Harison ist. Mit Philippe arbeiten wir seit Jahren zusammen und es läuft sehr gut. So sind Gims und Harison dem Team beigetreten."

Seit 13 Jahren in der Vendée ansässig, hat Philippe Boutin seinen Stall in Sainte-Pexine eingerichtet. Getreu seinen Grundprinzipien ist sein Kader nicht aufgebläht. "Ich habe etwa 30 Pferde, zu denen auch die jungen Pferde zählen. Es ist meine Entscheidung, diese Anzahl nicht zu überschreiten, um mich so gut wie möglich meinen Pferden widmen zu können. Ich arbeite mit jedem Pferd individuell. Wenn ein Pferd kompliziert ist, kann ich mich persönlich darum kümmern. Ich verbringe mit jedem Pferd die Zeit, die ich brauche, was mir gefällt. Wissen Sie, ich lasse meinen Pferden viel Zeit. Manchmal beginnen sie erst im Alter von vier Jahren. Man muss vorsichtig sein, alle Methoden sind gut, aber diese entspricht meiner Vision des Berufs. Und ich mag sie. Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, bin ich immer leidenschaftlich und in Vorfreude, um meinen Job so zu machen. Ich will, dass das so weitergeht."

Eine Methode, die es dem Team ermöglicht hat, in den letzten Jahren regelmäßig die Marke von 400.000 Euro zu überschreiten. Der Trainer weiß, wie man die Vorbereitung richtig macht, um im Rennen Erfolg zu haben. Im Jahr 2024 holten die Schützlinge 23 Erfolge, belegten 62 Plätze in 187 Rennen und verdienten fast 430.000 Euro. Ein Teil des Erfolgs kommt auch aus der Zusammenarbeit mit Eric Raffin zu Stande. Wie an diesem Freitag für Gims Du Plessis zögert der Vendéen nicht den Catchdriver anzurufen, der ebenfalls aus der Vendée stammt. Seit ihrem gemeinsamen Start im Jahr 2005 hat das Duo eine Erfolgsquote von 64,4% unter den ersten Fünf. Und im Jahr 2024 lag die Rate bei 73,3% aus den 30 gemeinsamen Starts.

"Die Bilanz ist wunderschön", sagt der Trainer. "Mit Eric haben wir es im Laufe der Zeit geschafft, den richtigen Weg zwischen uns zu finden. Wissen Sie, wenn ich mit ihm über meine Pferde spreche, ist es, als wäre ich in ihrem Kopf. Wenn ich ihm sage, dass wir zufahren, fährt er mit großer Zuversicht. Wenn ich ihm sage, dass er vorsichtig sein soll, fährt er wie ein Trainer, mit all dem Talent, dass er hat. Und trotzdem macht er den Unterschied, was großartig ist", erzählt der Ausbilder, der bald die Marke von 600 Karriereerfolgen erreichen wird. Derzeit steht er bei 590 Siegen.

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Erfolgreiches Debüt für Meursault

Wenn ein Jährling für eine Viertelmillion ersteigert wird, dann steht er ab dem ersten Start im Rampenlicht. So war es heute auch bei MEURSAULT , der vor zwei Jahren von Philippe Allaire auf der Arqana Auktion gekauft wurde.

Und heute gab der 3jährige, der sich schon im letzten Mai in 19,2 und in starker Manier qualifiziert hat, sein Debüt. Caen war der Schauplatz für den ersten Auftritt. Auch wenn der Ready Cash-Sohn beim Heat noch einen Fehler einstreute, machte er im Rennen keinen falschen Schritt. Im Gegenteil. Nach einem schnellen Start lag der Ready Cash-Sohn sofort an zweiter Stelle und wurde zum Ende der Gegenseite aus dem Rücken des Führenden herausgenommen. Weil dieser aber wieder ein wenig zulegen konnte, nutzte Catchdriver David Thomain die Gelegenheit und konnte den halben Bogen noch einmal den Windschatten ausnutzen. Zu Beginn des Einlaufs machte Thomain dann aber endgültig ernst und hatte sofort einen Vorteil von drei, vier Längen rausfahren können. Dieser Vorsprung reichte locker bis über die Linie. Allerdings sprang der Hengst dann wenige Meter nach dem Ziel an. Anscheinend wartet also noch ein wenig Arbeit auf Trainer Allaire, wobei er mit dem ersten Start seines Schützlings zufrieden gewesen sein dürfte. In einer Gesamtzeit von starken 16,4 legte der Halbbruder von Haut Brion die letzte Halbe in 11,6 zurück.

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"Er ist ein gutes junges Pferd", sagte sein Fahrer David Thomain. "Wir hatten einen guten Verlauf und dann wollte ich nicht riskieren, eingesperrt zu werden, weshalb ich mein Pferd bat, aus dem Windschatten zu gehen. In der letzten Kurve konnte ich ihn ein wenig hinter dem Pferd von Yoann Lebourgeois einparken. Dann machte er auf der Geraden leicht den Unterschied. Er war seit der Qualifikation nicht mehr herausgekommen und hatte ein bisschen Angst, als er den Pfosten passierte, aber sein Debüt war offensichtlich sehr gut."

Ziel Yearling Cup

Ein rassiger Hengst mit einem sehr schönen Kopf, der ein Enkel von Kiwi ist. Er könnte bald wieder in Caen zu sehen sein. Der Yearling Cup könnte eines seiner Ziele für die Sommersaison sein.

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Hussard du Landret in Vorbereitung für den Prix Kerjacques

Als Sieger des Prix De Bretagne, Fünfter im Prix D'Amerique und Zweiter im Prix De Paris hinter Joumba De Guez, war HUSSARD DU LANDRET einer der Hauptakteure im Wintermeeting 2024/25. "Er ging zurück in meinen Stall in Mayenne und weiter in das Gestüt", sagt sein Trainer Benoit Robin. "Nach einem leichteren Arbeitsplan wird er wieder beschleunigt arbeiten. Die praktische Seite ist, dass er eine Viertelstunde vom Stall entfernt steht, im Haras De Vaiges, wo wir ihn montags, mittwochs, donnerstags und samstags mitnehmen. Ich werde ihm diesen Freitag eine Trainingseinheit geben. In perfekter körperlicher Verfassung sieht Hussard für mich wirklich gut aus. Er startet am 05. April in Vincennes im Prix Kerjacques und geht 19. April nach Enghien, um am Prix de L'Atlantique teilzunehmen. Ich hoffe, er wird auch eingeladen, um am Elitloppet teilnehmen zu können."

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Yannick-Alain Briand: "Die kurze Strecke macht mir keine Sorgen"

Im Rahmen des Renntages am kommenden Sonntag in Cagnes-Sur-Mer, der eine Premiere der Traber auf der Rasenpiste der Riviera vorgesehen hat, hatte der Paris Turf 3 Fragen an Yannick-Alain Briand, der mit bis zu elf Startern sehr präsent vertreten sein wird.

PT: "Yannick, was war Dein erstes Gefühl, als Dir gesagt wurde, dass Du in Cagnes auf Gras starten würdest? Und ist es nicht ungünstig, dass diese Rennen über die kurze Distanz von 2.275 Metern führen?"

YAB: "Ich dachte, warum nicht? Cagnes hat eine große Piste und ich denke, die Organisatoren haben getan, was nötig war, um uns zum Starten zu bringen. Ich wünschte nur, wir hätten ein paar Tests auf dem Rasen gehabt, bevor wir in das kalte Wasser geschmissen werden. Was die kurze Strecke betrifft...Das macht mir keine Sorgen. Ich hatte die Möglichkeit, in Avenches auf der Galopprennbahn zu starten und der Boden ist nicht derselbe. Es ist flexibler und daher besser für die Traber, die einen Sulky ziehen müssen. Darüber hinaus wird die lange Gerade von Cagnes, fast fünfhundert Meter, jedem die Ankunft im Ziel ermöglichen."

PT: Glaubst Du, dass Cagnes während der Grasbahnsaison eine echte Alternative für Rennen im Südosten werden kann?"

YAB: "Ich muss erst einmal die Erfahrung machen, aber es scheint schwierig, über dieses Treffen am Sonntag hinaus zu blicken. Tatsächlich ist Cagnes immer noch außergewöhnlich. Die Teams im Südosten stellen unsere Rennen auf dem Rasen auf, und an diesem Sonntag sind nur sehr wenig präsent. Diese Abgeschiedenheit wird im Laufe der Zeit zu einem Mangel an Startern führen. Andererseits ist es wahr, dass wir auf einer solchen Strecke weniger zögern, die guten Pferde starten zu lassen."

PT: "Bist Du mit der Schließung der Rennbahn Isle-sur-la Sorgue, während Avignon auf der Kippe steht, besorgt über die Zukunft der Region?"

YAB: "In der Tat, es fühlt sich nicht gut an. L'Isle-sur-la Sorgue war eine gute Strecke mit einem schönen Verlauf. Soweit ich weiß, sollte es für Avignon weiter gehen, auch wenn es ein paar Saisons waren, die die Rennstrecke in Frage gestellt wurde. Es wäre bedauerlich, unsere eizige Bahn mit einem Linkskurs zu verlieren. Carpentras hat seine Strecke im letzten Jahr überarbeitet und scheint zurück zu sein. Nimes hat den Vorteil für alle Disziplinen gut aufgestellt zu sein, aber es fehlt an Hindernisstartern. Was Oraison betrifft, so hat es den besten Boden in der Region und einen selektiven, wenn auch sehr rotierenden Verlauf. Das Management ist dynamisch. Wir müssen uns davon inspirieren lassen."

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Paul Ploquin: "Ich hatte große Freude im Sulky von Hohneck"

Seit Anfang Dezember war HOHNECK nicht mehr im Rennen zu sehen gewesen. Für seine Rückkehr hat Trainer Philippe Allaire das scheinbar perfekte Rennen ausgesucht. In Caen konnte der Elitloppetsieger 2023 gegen Pferde antreten, die, wie er auch, den ganzen Winter keine 35.000 Euro gewonnen haben.

Während sich die zweite Allaire-Farbe Just A Gigolo schon vor der Startmarke mit einem Fehler verabschiedete, übernahm Hohneck sofort das Kommando. Paul Ploquin war der Ersatzmann für den gesperrten Gelormini und teilte die Fahrt gut ein und beschleunigte aus dem letzten Bogen heraus, was zu einem deutlichen Vorteil führte, der in 11,7/2.200 Meter Autostart nach Hause gebracht wurde. Tief aus dem Mittelfeld legte Instrumentaliste ein sehr gutes Finish für den Ehrenplatz hin. Der Vertreter von Gianni Fascella legte die letzte Halbe in 08,2 (Hohneck 09,2) zurück und konnte damit Elvis Du Vallon deutlich auf den dritten Platz verweisen.

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"Er ist eine echte Maschine, perfekt eingestellt", sagte der Siegfahrer Paul Ploquin. "Er gab das Beste, ohne gezwungen zu werden, und dann stellte ich mich darauf ein, nicht zu schnell zu fahren. Ich bat ihn, im letzten Bogen zu beschleunigen, was er ohne Probleme tat. Ich hatte heute große Freude in seinem Sulky." Dagegen antwortete David Thomain auf die Frage, warum Just A Gigolo einen Fehler machte, nur sehr knapp: "Wahrscheinlich war er zu frisch." Der Sieger Hohneck konnte auf dieser Piste schon vor zwei Jahren den Prix Des Ducs De Normandie gewinnen, was auch in diesem Jahr ein Ziel zu sein scheint. Zuvor wird er in Enghien für den Prix de L'Atlantique genannt, der ebenfalls auf der Agenda von Etonnant steht. Noch immer steht aber ebenso der Plan, dass der Hohneck im November 2025 mit dem Preis der Giganten in Wolvega sein letztes Rennen bestreiten wird. Das hatte Allaire im letzten Herbst angekündigt und dieser Aussage bisher nicht widersprochen.

Mit dem zweiten Platz von Instrumentaliste war Eric Raffin auch sehr zufriden, wie er am Mikrofon von Equidia anmerkte: "Das Tempo war auf diesem schnellen Kurs nicht sehr zügig. Sein Ende des Rennens war daher hervorragend", sagte Raffin über den Schützling aus dem Satll von Sebastien Guarato.

 
Freitag 14 März 20:32 Uhr
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Derbywoche

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Wenn man Enghien 707 Sieger! die Gangart der letzten 20sek vorm Ziel ansieht kann man die Rennleitungen in D wieder einwenig mehr schätzen , Arg das in Frankreich sowas wohlgemerkt ohne Untersuchung durchrutscht und aufgezogen wird

Samstag 15 März 09:51 Uhr
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Markus H

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Sorry, wo trabte der schlecht??? Kleines Pferd und nicht einen falschen Schritt gesehen.

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