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Autor | Beitrag |
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Montag 10 März 17:14 Uhr | |
À propos nicht abgeholte Wettgewinne. In diesen damaligen Zeiten hatte sich der Sohn eines Wettkumpels schön was verdient. Nach dem letzten Rennen kamen die Putzkolonnen. Er wusste wo sie die Plastiksäcke mit den kaputten Stegen und dem anderen Müll abstellten. Diese durchforstete er nächsten Morgen und kam fast nie mit Scheinen im Wert unter 50 Mark zurück. Ein Festtag war es für ihn, wenn ein Starter kurz vor dem Rennen zurückgezogen wurde. Dann wurde es gut über 100 Mark. Der Sohn des Kumpels war zu der Zeit ca.11 Jahre alt. |
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Montag 10 März 18:09 Uhr | |
Heute wäre es übers Jahr keine 50 € |
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Montag 10 März 18:23 Uhr | |
Stimmt. Gibt es im onlinewetten nicht. |
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Montag 10 März 18:52 Uhr | |
Die Idee war gut. Hatte der Sohn vom BMW-Verkäufer auch. Er suchte die Sitzreihen in der Volkstribüne danach ab. Aber wahrscheinlich anderer Zeitraum. Was rief der BMW-Verkäufer immer seiner Freundin am Schalter zu ? Wenn sie in der Startphase reinwerfen sollte Ich mein Regina ? oder ähnlich, hab den Namen vergessen. Ohne Freundin stand dann die Piepe für ihn am Schalter, und wartete auf den Zuruf. Der mußte für ihn auch immer runter zur Info, wenn nach dem 3.4. Rennen schon ein paar Hundert verbrannt waren, und tauschte dann die nächsten paar Hundert gegen Gutscheine. Gab ja zu der Zeit pro Hundert 15 Euro Schmalz. Als Freitags keine Rennen mehr waren, in Duisburg am Black-Jack Tisch. Auch AM-Fahrer und Cousin vom Bookie, der aber seine Abschüsse nicht mehr auf eigene Kappe annahm. |
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Montag 10 März 23:01 Uhr | |
Gabi Und ich glaub die Brüder haben ihn immer auf eigene Kappe angenommen. Er war der letzte der noch auf der Spritze stand. Und das schon zu Zeiten als es sich umsatztechnisch schon nicht mehr lohnte. |
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Montag 10 März 23:06 Uhr | |
Meiner war Mitte der Achtziger. Deiner wahrscheinlich gut 10 Jahre später. |
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Montag 10 März 23:43 Uhr | |
Gabiii !! Auf Spritze ! Wenn sie reinwerfen sollte. Genau, höre ich jetzt wieder, so, als wäre ich im CL. Du hast es vollkommen richtig beschrieben. Noch hohe Einsätze, als es umsatzmäßig gar nicht mehr paßte, oder die Relation gar nicht mehr stimmte. War sogar inne 2000er. Als so mancher seinen Steg wegwarf, der Dank Rennleitung wieder zum Treffer erklärt wurde. Auch von der Konkurrenzbahn, oder gerade. Bekam man ja gar nicht mit, gabs da wieder eine Überprüfung. Da suchte so mancher seinen Steg. Auch unten, habe ja zu der Zeit auch oft dort gesessen, da mehrere Kumpel aus der Bude dort, auch der Fussball Klaus.
Und der BMW-Sohn suchte dort mit. |
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Dienstag 11 März 07:03 Uhr | |
Hab auch mal einen Steg von mir gesucht, waren 350E! Vermeintlich in einem großen blauen Müllsack!? Nach 2 Stunden, am nächsten Tag, hab ich ihn gefunden! 😊 |
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Dienstag 11 März 07:26 Uhr | |
Erst "Gabi" !!!, dann später "Albert" !!! 😊 War selbst AF (grün/weisses Trikot und grüner Helm), hatte leider selbst das Fahren nicht unbedingt erfunden...🤔 |
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Dienstag 11 März 08:12 Uhr | |
Fifi Was meinst Du mit Gutscheinen?Habe ich noch nie gehoert. |
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Dienstag 11 März 10:32 Uhr | |
Loser, Albert war die Piepe. Immer mit Zigarre (wie auch Ullis Papa) solange man im CL noch rauchen durfte. Ullis Vater nicht im CL Labido, ähnlich Severin. Gutscheine, gab es schon am Eingang Für 50 Euro 5. für 100 Euro 15 Euro dazu. Als Eintrittsgeld, plus Programm. Noch zu Winrace-Zeiten Habe ich auch genutzt. Auch noch an der Info, solange der Vorrat reichte. Schickte dann Albert los. Und das nutzte der BMW-Verkäufer reichlich.
Ich auch ab und zu, aber natürlich nicht schon nach dem 3.4. Nee, eigentlich doch nicht, denn bin ja nie in Brand gekommen.
Loser, trikot einmalig. |
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Dienstag 11 März 12:13 Uhr | |
Albert stimmt. Aber das Kommando blieb "Gabi". |
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Dienstag 11 März 18:24 Uhr | |
Ich war mit dem Autoverkäufer mal in Pfaffenhofen. Haben im Festzelt (eigentlich eine schöne Holzbude mit Bierzeltgarnituren) gesessen und ordentlich gezecht. War dem Verkäufer nicht fein genug. Er verschwand, kam nach ca 2 Rennen wieder und hatte noch einen Tisch in der Tribüne ergattert. Voller Stolz hat er uns alle an den "neuen" Tisch eingeladen. Da ist keiner angesprungen, er hat sich dann allein da niedergelassen, war ziemlich angepisst. Wurde ihm wohl zu langweilig, irgendwann war er wieder bei uns. Wir hatten natürlich weiter gezecht, desshalb waren wir ja in PAF. Als er dann von einem von uns (bekannter Trainer) beim essen der exquisiten bayrischen Köstlichkeiten mit Sosse bekleckert wurde weil das Besteck abrutsche war,da war er am Ende. "Weisst du was so was kostet?" - "Ist doch eh`nur ein Fake-Shirt" - "War trotzdem teuer" Dann ist er ganz beleidigt abgezogen, keiner war traurig. |
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Dienstag 11 März 18:46 Uhr | |
Kann mich zu den Quoten nur zu nach ca. 1972 äußer. Da waren, zumindest im Westen, die Siegquoten bis 20 Punktgenau, darüber in 4er Schritten. 24, 28, 32 usw. Bei ZW Und DW war es genau so. Selten eine ZW unter 20, kam aber regelmäßig vor. Auch an eine DW Totto 18 kann ich mich erinnern, da selber getroffen (als reiner Siegwetter) und schwer enttäuscht. Aber die Regeln waren nicht bundesweit einheitlich. West-Berlin war ja auch immer eine Weltreise mit der alten Transitstrecke. In BM hat mein Freund Sam mal gestöhnt : "schade, alle Pferde auf dem Schein, aber die DW nicht getroffen". Da sagte eine Tischnachbarin: Du hast doch getroffen, geh` mal zur Auszahlung". Sam kam mit Geld zurück, hat der Tischnachbarin die Hälfte abgegeben, war nicht wenig. Kumpel Sam war nie geizig. |
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Mittwoch 12 März 09:46 Uhr | |
Wie von Tino und auch vom Amateur beschrieben, die Siegquotenregelung war vom Westen zur Restrepublik unterschiedlich. Auch die Platzquoten. Die Platzquoten im Westen 10-19, dann 22, 26, 30, 34 :10 usw. Also in Viererschritten. In Daglfing durchgängig in 1er Schritten. In Farmsen, Bahrenfeld und Mariendorf ebenfalls.
Siegquoten kann anhand der folgenden Ergebnisse aus 1962 jeder der Lust hat, selber ablesen. 1962 in Farmsen: Bertillus U. Beyer 57:10 Lena Hanover H.Lehmkuhl 23:10 Dean Dania J.Frömming 14:10 Lilo D'amour W.Heitmann 12:10 Con-Grazia A. Spieß 85:10 Listige R.Heitmann 50:10 Danny W.Heitmann 29:10 Wickinger F.Hoeck 60:10 Königliche Hoheit K.Hörmann 52:10 Chronometer E.Speckmann 31:10 Grita W.Weidner 186:10 DRW in richtiger und beliebiger und auch 1-2 nicht getroffen. 140:10 auf 2-3. Corenta P.Hellwig 19:10
Mariendorf Gundi Ch.Buhs 100 Falun E.Nowak 25 Alex Worthy 72 Trischen H.Malik 30 Struwelpeter H.Vorreiter 17 Paro Roman Krüger 20 Emiliano Roman Krüger 38 Stellapaeis K. Schöppe 47 Estland A.Wörrle 35 Schirokko P.Kwiet 39
Daglfing Bibernell O.Popp 178 Ornaise D'atout K.Wagner 18 Tucky K.Rockinger 46 Yunka J. Maier 225 Spielhahn K.Rockinger 21 Animator J. Schiele 33 Caligula H.Göldner 43 Piseladu G. Bramberger 95 Quellgras K.Wagner 18 Im Mai J.Maier 15 Jane J Thalhammer 228 Xenos K.Schmid 22 Rambia M.Bortlinger 39
Gelsenkirchen Dido L.Rudnik 28 Hamo E.Freundt 32 Vroni P.Tilkorn 36 Jänn H. Bongert 36 (Jänn gehörte zu meinen Lieblingen mit 11 Jahren) Epikur A.Forthmann 40 Bacchus H.Rölle 24 Promoter L.Rudnik 36 Skandal H. Rölle 32 Melona M.Breithor 28 Gregor von Selftkant J.Döing 68, Selftkanter gab es einige, ua. Dieser, den ich zumindest im Stall vom "Jüppchen" noch gesehen, wenn nicht gar gestreichelt habe. Da zu der Zeit noch unser Trainer und Kegelbruder vom Dad.
Dinslaken Maritana Karl Gillar 20 saß oft neben mir in unserem Auto auf dem Weg zu auswärtigen Bahnen. Gronhorst A.Penker 16 Martin W.Marks 128 Wüstenkönig M.Hase 32 Freiin J.Hantel 16 2.Mann bei Eddy Freundt Amata H.Rölle 40 Dillon Boy Dr. H. Mülheims O.W. Joho H.Rölle 16 Jenk B.Poschner 16 Herr Poschner kam immer im Winter aus Bayern rüber, wie auch bspw. Herr Haselbeck, wegen Eis und Schnee im Süden. Herr Poschner meine erste dreistellige Siegquote in Dinslaken 1959 oder 60 Unvergessen.
Recklinghausen Dornbusch H.Bandemer 28 Falke F.Beckmann 24 Rheineck W.Durst 20 2. Mann bei Hermann Kraum gewann 65 oder 66 mit Malenburg 5 pferde auf dem Gelben für 50 DM hintergehängt. Es liefen 7, einen ausgelassen da 75 DM, der Dritte sprang durchs Ziel. Der 4. Blau am turm. Den Fünften hatte ich gestrichen. Sieg inne 160 DRW inne 8000. Auch unvergessen, trotz selber 14 oder 15 jahre. Fred A.Forthmann 112 Ilbert v. L. H.Kuhsträter 48 Pressant F. Puff ? 36 Alkemade H. Beckemeyer 128 Dorado A.Forthmann O.W. Karl Werner H.Kraum 56 Yenk B.Poschner 16 Negro W.Roth 64 Maud Murray W.Dahl 164 Senussi Günther West 28 Fuhr noch in den 2000er mit dem Fahrrad durch Katernberg zum Stall, um zu füttern. Auch Kegelklub, auch im Auto. Senussi sein Vollbomber, besonders Meile, aber hier sogar Bänder 2120m
Mönchengladbach Nigra E.Freundt 24 Ecca H.bandemer 32 isidora F E.freundt 16 Bianca H.Cruywels 20 Ulla fabia P.Theißen 264 Oshito M.Richter 28 Spatz H.Rölle 24 Cassander A.v. d. Beek Feldmarschall H.Kraum 12 Reintus E.Aichinger 208 Fango P.Büchel 20 Oldendorfer H.Kuhsträter 16 Hannes der Erste H.Seybold 20.
Ob es in 1966 bei den Siegquoten auch noch so war, folgt noch. Und da ich hier oft Gerhard Krüger in den 60ern gelesen habe, und Herr Krüger kürzlich 100 Jahre geworden wäre, folgt für die Interessierten noch ein Spezial in Überschriften.
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Mittwoch 12 März 12:14 Uhr | |
Dornbusch lief später für meinen Opa Karl,so sieht man mal,dass er vorher bei Bandemer war,kenne das Pferd natürlich nur von Siegfotos. |
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Donnerstag 13 März 10:03 Uhr | |
Littel schreibt: Herzlichen Dank für diese Literaturempfehlung. Gestern habe ich es bekommen, schon durchgelesen, ich verkauf es auch nicht, dafür hier ein kleines Zitat: Seine Name war Siegel, er war ein Pferd, ein Hengst und erst fünf Jahre alt, als er krank wurde. Sein Besitzer hieß Horst Bergtholdt und er war das, was man einen besseren Pferdepfleger nennt. Er hatte bei einem Gestüt gearbeitet, als er auf ein einjähriges Pferd aufmerksam wurde, das der Besitzer verkaufen oder gar schlachten lassen wollte, und zwar aus einem sehr einfachen Grund: Dieses Pferd war böse, es schlug mit seinen Hufen aus, wann immer es ging, es biss, fast jeden, den es erwischen konnte. Na ja, jeden nicht, Horst Bergtholdt eben nicht. Die beiden mochten sich irgendwie von Anfang an. Und da diesen bösen Siegel niemand anders haben wollte, nahm er ihn mit nach Hause auf seinen Bauernhof. Als er dann anfing ihn selbst zu trainieren und Rennen mit ihm zu fahren, hatte Horst Bergtholdt eine sehr simple Taktik: Er benutzte keine Peitsche, sondern er redete mit Siegel, das ganze Rennen lang. So besiegte er in seinen knapp vier Rennjahren alles, was sich ihm in den Weg stellte. Siegel gewann ein paar Hunderttausend Mark und eine Zeit lang war der kleine Pferdepfleger Horst Bergtholdt ein großer Star. Der Mann, der die Bestie zähmte. Der Pferdeflüsterer, dessen Worte zu Gold werden. So oder so ähnlich lauteten die Schlagzeilen. Nur das Derby konnte er nicht gewinnen. da half auch das Reden am Ende nicht.
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Donnerstag 13 März 10:41 Uhr | |
Wenn ich sowas lese bekomme ich " Pipi inne Klüsen" 👍 |
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Donnerstag 13 März 10:47 Uhr | |
Georg Schober schreibt: Weil er, wie ich meine, keine Derbynennung hatte! Aber die beiden waren wirklich ein Herz und eine Seele! Ich werde nie vergessen, wie er bei einer der Derby-Vorprüfungen bei 12 Minuten bis Start frei noch ohne alles in der Box stand, weil Horst die Zeit nicht auf dem Schirm hatte! Dann brach eine kleine Panik aus, aber bei 2 Minuten hat er das Geläuf betreten!😅 |
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Donnerstag 13 März 10:48 Uhr | |
Viele werden oben genannte (Sieg)Fahrer nicht mehr kennen. Aber lieber Fifi, werde mal ein paar Trikotfarben raussuchen.< um die Jungs wieder bildhafter zu machen. Allerdings muss ich mich jetzt sputen. Unser alljährliches Meeting anlässlich des F1 Auftaktes mit ein paar Kumpels in einer einsamen Hütte ist angesagt. Australien wäre doch ein bißchen weit... Dort gibt es reichlich Bier, gutes Essen, keine (eigenen) Frauen , nochmal Bier und ein bißchen Fußball. Leider hat dort keiner was mit Pferdferennen am Hut. Geht aber auch mal, schaue hinterher Konserve und Wetten(nur für Kleines zum gucken) sind selbstverständlich soeben eingestellt worden 😉 Allseits ein schönes und erfolreiches Wochenende 😊 < |