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Montag 24 März 18:10 Uhr | |
Vorschau V75 Solvalla, Samstag 29.03.2025 Das zweite große Saisonhighlight im schwedischen Trabrennsport und ein Muss für alle Fans steht am kommenden Samstag ins Haus. Nicht nur die Divisionsfinalläufe der Svensk Travliga (STL), sondern auch die zweite Runde der „Magareta Tidiga Unghästserie“, einer Rennserie für drei- und vierjährige Stuten sowie drei- und vierjährige Hengste und Wallache, die von der im vorletzten Jahr verstorbenen Margareta Wallenius Kleberg, der Inhaberin der Menhammar Stuterie, ins Leben gerufen wurde und allein jeweils 30.000 Euro für das siegreiche Gespann bereithält, stehen auf dem Programm. Daher lohnt es sich besonders, bereits ab 14:45 Uhr live dabei zu sein, denn zwei der vier „Margareta Rennen“ finden zusammen mit dem Finale der „Silverdivision“ und der „Diamantstoet“ vor der eigentlichen V75 statt, so dass frühes dabei sein nahezu Pflicht ist.
Natürlich ist es an diesem Renntag der Superlative möglich, nicht nur die Rennen live auf www.trotto.de zu verfolgen, sondern auch zu bewetten. www.trotto.de bietet nahezu alle in Schweden angebotenen Wettarten an und wird natürlich auch am Samstag wieder alle Freunde des schwedischen Rennsports mit Live-Bildern und einem umfangreichen Wettangebot versorgen. Wettideen und Systemvorschläge gibt es ebenfalls exklusiv auf www.hoofworld.de – also besonders am Samstag, aber auch sonst immer mal wieder hier reinklicken. Denn Mitspielen in der V75 kann, wie man letzte Woche gesehen hat, mehr als lukrativ sein, denn am letzten Samstag hat nur ein Mitspieler es geschafft, alle sieben Sieger der V75 auf den Schein zu bekommen, und dieser glückliche Spieler darf sich über mehr als zwei Millionen Euro an Gewinnen freuen. Mitspielen ist also nahezu auch bei diesem Finalrenntag Pflicht.
V75-1: Das erste V75-Rennen mit Start um 16:20 Uhr ist das Finale der Klass II über 2140 Meter Autostart, und hier dürfte der Sieg trotz des Startplatzes nur über die Programmnummer 8 Fly Express mit Alessandro Gocciadoro gehen. Der im italienischen Besitz stehende und von seinem Fahrer trainierte Readly Express Sohn zeigte im gesamten Winter in Italien seine ganze Härte, als er viermal zu einem leichten Sieg spazierte. Besonders beeindruckend war jedoch der Sieg vor zwei Wochen in Oslo-Bjerke, wo der Hengst nicht alle Karten aufdecken musste und am Ende leicht gewann, so dass Fly Express heute den nächsten großen Scheck einkassieren sollte. Deadly Map, die Startnummer 12 mit Magnus Djuse im Wagen, kommt mit tollen Formen und einem frischen Sieg vom letzten Samstag in Göteborg nach Solvalla und darf ebenso nicht übersehen werden wie die Startnummer 6 Great Game mit Conrad Lugauer, die in solchen Rennen häufig zu Bestleistungen aufläuft und hier nach dem beeindruckenden Erfolg in Axevalla zuletzt überraschen kann. Großes Fragezeichen der Partie ist Stamsite, die Startnummer 11 mit Markus Waldmüller im Wagen. Der für die Farben von Karin Walter-Mommert laufenden fünfjährige Hengst gewann zuletzt in Åby sehr leicht, kommt aber aus einer knapp fünfwöchigen Pause, so dass nicht klar ist, ob der Hengst auf 100 ist und zudem mit dem Startplatz zurecht kommt. Fawaz Mil, die Startnummer 10 mit Carl Johan Jepson, muss ebenfalls keine Gegner fürchten, ist aber häufig in solchen Rennen, wenn es um „mehr Geld als normal“ geht, indisponiert, so dass vieles für einen ersten italienischen Sieg durch Fly Express an diesem Nachmittag spricht.
V75-2: Im „Margareta Lopp“ für die vierjährigen Hengste und Wallache wird es noch kniffliger werden, da hier viele der Teilnehmer schon gute Leistungen gezeigt haben und durchaus einen Sieg anvisieren, jedoch kein Pferd sich bei der Durchsicht der Formen aufdrängt. Currency Artist, die Programmnummer 9, zeigte bei seinem Sieg in der Breeders Crown letztes Jahr eine sensationelle Leistung, hat sich aber beim Comeback vor zwei Wochen indisponiert gezeigt, so dass zumindest ein kleines Fragezeichen hinter dem von Ville Karhulahti trainierten und wie immer von Ulf Ohlsson gefahrenen Royalty for Life Sohn steht, der aber natürlich trotzdem wieder ganz vorne landen kann. Walmann, die Startnummer 4, kommt mit ebenfalls ansehnlichen Formen in dieses Rennen und war letztes Jahr Mitfavorit im „Kriterium“, kommt aber aus der Winterpause erstmals wieder an den Ablauf, und auch wenn es heute lösbar aussieht, steht auch hinter dem von Claes Sjöström gefahrenen Walner Sohn ein Fragezeichen. Spannend dürfte das Abschneiden von Big Ben Pellini, der Startnummer 12 mit Carl Johan Jepson werden. Der vierjährige Ready Cash Sohn kommt mit guten Formen aus den USA nach Schweden und war stets in der alten Heimat vorne mit dabei. Heute könnte er direkt in der neuen Heimat ganz vorne landen und seinen bislang größten Scheck in Empfang nehmen, muss aber mit der kniffligen Startnummer zurecht kommen. Und auch der stets recht unbeständig agierende, aber laufgewaltige August Zonett, die Startnummer 2 mit Mats Djuse für Daniel Wäjersten, und die Stallgefährte Lando Mearas, die Startnummer 1 mit dem Trainer persönlich im Sulky, sind für eine Überraschung vorzumerken.
V75-3: Die „Klass I“, findet mit ihrem Finallauf dann im dritten V75-Rennen statt, und hier spricht alles für einen Dreikampf zwischen der Programmnummer 3 Jackpot Mearas mit Carl Johan Jepson im Sulky, Opening Night, der Startnummer 4 mit Gustav Johansson, und Belgique, der Programmnummer 7 mit Björn Goop. Während Opening Night zuletzt in Halmstad sehr leicht gewinnen konnte, steht er gemäß der Klasse doch im Schatten von insbesondere Jackpot Mearas, der ein ähnlich konzipiertes Rennen vor drei Wochen in Åby jedoch als Zweiter überraschend verlor, zuvor jedoch mit tollen Leistungen in den letzten Wochen begeisterte und hier als Favorit in das Rennen gehen dürfte. Belgique konnte seine letzten Starts ebenfalls nicht gewinnen, war aber immer nur knapp geschlagen und muss mit dem aktuell in Topform fahrenden Björn Goop beachtet werden. Sollten sich diese drei Pferde jedoch zu sehr beharken, könnte mit Neymar Boko, der Startnummer 9 mit Kevin Svedlund, der größten Scheck ins nicht sehr erfolgsverwöhnte Quartier des Fahrers und Trainers entführt werden, denn die Leistungen des fünfjährigen Southwind Frank Sohnes waren zuletzt allesamt sehr gut. Aber auch Super Frasse, die Startnummer 10 mit Kevin Oscarsson, und Mr. Shyguy, die Startnummer 12 mit André Eklundh, scheinen hier nicht ganz aus der Welt zu sein und könnten beim Ausfall der drei Gemeinten durchaus weit vorne zu finden sein.
V75-4: Im Finale der „Klass II“ über 2140 Meter Autostart, welches an vierter Stelle der V75 gestartet wird, dürfte es ebenfalls sehr schwer werden, eine mögliche „Bank“ für die V75 zu finden, zu durchwachsen sind nahezu alle Formen der Teilnehmer. Auch wenn L'Amiral Propul, die Startnummer 6 mit Joakim Lövgren für Trainer Flemming Jensen im Wagen, letzte Woche noch im heimischen Charlottenlund locker gewinnen konnte, waren die Auftritte im Nachbarland Schweden bislang eher durchwachsen, so dass hinter dem sechsjährigen Propulsion Sohn ein dickes Fragezeichen steht. Das gleiche gilt für Ninepoints King, die Startnummer 2 mit Magnus Djuse, der zuletzt ein Nachwuchsfahren (!) in Axevalla siegreich gestaltete, davor aber in der V75 Sundsvall Mitte Februar als haushoher Favorit klar geschlagen war. Zwar bietet sich mit Startplatz 2 eine perfekte „Abflugrampe“ für den Hengst, doch im Ziel steht er trotz des „V75 Champions“ im Sulky noch lange nicht. Wer dem Braten also nicht ganz traut, kann auch auf den zuletzt immer starke Leistungen zeigenden Keep Rolling F., die Startnummer 1 mit Olle Alsén, der in Oslo-Bjerke vor zwei Wochen seinen Vorlauf Start-Ziel eindrucksvoll gewinnen konnte und nun mit der Startnummer wohl die gleiche Taktik probieren wird, und die Startnummer 89 Lejonkungen mit Kevin Oscarsson, der jedoch beim letzten Start enttäuschte, ausweichen. Auch Ebba Kuce, die Startnummer 12 mit Stefan Persson, der zuletzt aber deutlich unterlegen war, könnte am Ende von einer überpacten Partie profitieren.
V75-5: Im fünften Rennen der V75, dem Finale zur „Bronsdivision“, könnte es erneut zu einem packenden Dreikampf um den Sieg kommen: Kyrie Eleison, die Startnummer 4 mit Victor Rosleff, kommt mit drei Siegen en suite zurück nach Solvalla, wo man vor knapp sechs Wochen schon als Favorit ein V86-Rennen gewann, so dass er als Mitfavorit auch in diesem Rennen gelten kann. Kann er sein Potential wieder abrufen, sollte der von Christoffer Eriksson trainierte Readly Express Sohn auch aufgrund seines Startplatzes eine riesige Chance haben. Nicht weniger beeindruckend war in Oslo-Bjerke vor zwei Wochen der Sieg von Mysterious Lucifer, der Startnummer 11 mit Robert Bergh. Auch wenn die Startnummer alles andere als ideal ist, muss er heute nicht nur aufgrund des tollen Laufens in Oslo, als er zwei Totofavoriten eiskalt abservierte, in alle Berechnungen mit einbezogen werden. Steady Victory, die Programmnummer 7 mit Gustav Johansson, überzeugte im Februar bei seinen Siegen in Kalmar und Jägersro derart, dass er hier um den Sieg ein Wörtchen mitreden wird, auch wenn die letzten Formen nicht unbedingt Mut machen. Alle anderen Teilnehmer sollten in diesem Rennen erst im zweiten Atemzug genannt werden, auch wenn Let Me In, der Startnummer 9, aufgrund der Fahrership von Carl Johan Jepson, der sich gegen den wohl chancenreicheren Mysterious Lucifer entschieden hat, ein Hinweis gebührt.
V75-6: Die höchste Tagesklasse, das Finale der „Gulddivision“, steht als sechstes V75-Rennen an, und hier dürfte sich die Bank des Tages mit Mellby Jinx, der Startnummer 1 und Daniel Wäjersten im Sulky, verbergen. Der inzwischen siebenjährige Ready Cash Sohn gewann seine letzten beiden Starts so beeindruckend und leicht, dass alles andere als ein Sieg in diesem Finale eine kleine Überraschung wäre. Auch wenn die ersten „Spatzen von den Dächern“ unken, dass jede Siegesserie einmal zu Ende gehen wird, spricht doch recht wenig dafür, dass dies bereits an diesem Samstag der Fall sein wird, so dass Mellby Jinx wohl auch in diesem Rennen das Maß aller Dinge sein sollte. Wer jedoch auf Risiko geht und gegen diese „Volksbank“ spielen will, sollte dann auf jeden Fall High on Pepper, die Startnummer 8 mit Jorma Kontio, der zuletzt aber bei seinem Auftritt auf der heutigen Bahn disqualifiziert wurde und nicht mehr die Überlegenheit wie im letzten Jahr ausstrahlt, und Dolce Viky, die Startnummer 5 mit Alessandro Gocciadoro, der in Oslo-Bjerke sehr beeindruckend gewinnen konnte und schon als möglicher „Elitloppet“-Starter gehandelt wird, beachten. Auch Jerka Sting, die Startnummer 10 mit Claes Sjöström, hat sich mehrfach schon gut in der höchsten Klasse vorgestellt und könnte heute auch durchaus prominent werden, was auch für Stens Rubin, die Startnummer 6 mit Johan Untersteiner gilt, der nach vier Siegen en suite jedoch heute Farbe bekennen muss.
V75-7: Wieder einmal ein prallgefülltes Feld mit 15 Starterinnen kommt als Abschluss der V75 im Finale der „Stodivisionen“ an den Ablauf, das Rennen führt über 2140 Meter und wird mit dem Auto (!) gestartet. Maharasha, die Startnummer 15 mit Champion Mats Djuse im Sulky, hat erstmals einen „richtigen“ Fahrer hinters ich, siegte aber zuvor vor zwei Wochen in Oslo-Bjerke in überlegender Manier, so dass zwar der Sieg in diesem Rennen noch längst nicht in trockenen Tüchern zu sein scheint, aber auch nicht aus der Welt liegt. Sehr interessant untergekommen ist die Programmnummer 12 Global Eyecatcher mit Carl Johan Jepson. Die S.J.'s Caviar Tochter war vor zwei Wochen nur knapp von Maharasha geschlagen worden, so dass eine Formumkehr heute nicht unmöglich erscheint. Kann ihr heute ihr Fahrer, der sie zuletzt zweimal aufwändig gesteuert hat, heute ein passendes Rennen servieren, ist die Stute brandgefährlich. Wechselnde Leistungen zeigte zuletzt Gudrid Face, die Startnummer 2 mit Adrian Kolgjini. Vor einem tollen Sieg bei der V75 in Axevalla gab es jedoch letzte Saison mehrfach deutliche Niederlagen, so dass hinter der Stute aus dem „KWM-Quartier“ ein Fragezeichen stehen sollte. Nice Steel, die Startnummer 10 mit Johan Untersteiner, ist hier schon deutlich stärker einzuschätzen und sollte um den Sieg ebenso ein Wörtchen mitreden können wie Rupie, die Startnummer 2 mit Per Linderoth, die jetzt mehrfach für den Sieg nur einen Schritt zu spät kam und heute beachtet werden sollte. Aber auch Kalithea, die Startnummer 1 mit Ulf Ohlsson im Sulky, die in Axevalla zuletzt nur knapp geschlagen war, als auch Luckpenny Wine, die Startnummer 5 mit Rikard N. Skoglund, sollten hier Chancen um den Sieg anmelden können.
Ein Samstag-Nachmittag der absoluten Superlative, sensationell besetzte Rennen, toller Sport und eine spannende V75 erwarten uns, daher ist mitspielen und dabei sein, exklusiv auf www.trotto.de, natürlich Pflicht. Alle Rennen können auf www.trotto.de live verfolgt und bewettet werden.
Weitere Informationen und ein ausführliches Vorschau-Video zu diesem Renntag im Rahmen von „Jörns Swedish Racing World“ findet man auch auf www.hoofworld.de – einfach einmal reinklicken! |