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Mittwoch 02 April 08:19 Uhr | |
Vorschau V75® in Bollnäs, Samstag 05.04.2025
Nachdem es in der letzten Woche bereits die zweite Finalrunde der „Svensk Travliga“ in Solvalla und die zweite Runde der so genannten „Margareta Loppet“ für Drei- und Vierjährige gegeben hat, geht es am kommenden Samstag in Bollnäs auf der dortigen Trabrennbahn, ca. 2 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, weiter mit den „klassischen“ STL-Vorläufen und die damit verbundene Qualifikation für die Finalläufe Ende Mai im Rahmen des „Elitloppet“-Wochenendes in Solvalla. Doch neben den bekannten Divisionsläufen gibt es an diesem Samstag mit dem ersten Qualifikationsrennen für den „Paralympiatravet“ ein weiteres Highlight, welches an vorletzter Stelle der V75 gestartet wird und dessen Sieger einen Platz in dem begehrten Gruppe I Rennen am 4. Mai in Göteborg erhält, und die Besetzung dieses Rennens lässt alle Fans und Fachleute mit der Zunge schnalzen. Allein drei Frankreich-Rückkehrer und der bereits für den „Elitloppet“ eingeladene Borups Victory geben sich die Ehre, so dass Spannung in diesem Rennen garantiert sein dürfte. Alle Rennen aus Bollnäs sind natürlich auf www.trotto.de bewettbar und auch live zu verfolgen! Weitere Informationen zu diesem Renntag und letzte Änderungen gibt es zudem tagesaktuell immer exklusiv auf www.trotto.de und www.hoofworld.de !
V75-1:
Ein „Horror-Rennen“ für alle Wetter, ein „Traum-Rennen“ für alle Trabrennsportfreunde bietet direkt der Auftakt in die V75-Rennen: 15 Stuten aus zwei Bändern gehen hier in diesem Vorlauf der „Stodivisionen“ auf die Reise, und in jedem Band stehen chancenreiche Kandidatinnen für den Sieg, und auch die Regel, dass diese Rennen von vorne gewonnen werden, ist in den letzten Monaten das eine oder andere Mal gebrochen worden. Somit dürfte eine Überraschung fast vorprogrammiert sein, so dass man sich zu Beginn direkt breit in der V75 aufstellen sollte, um nicht direkt rauszufliegen. Eine Überraschung könnte auch heute der Fall sein, denn im zweiten Band stehen mit Can Can Broline, der Programmnummer 10 mit Emilia Leo, sowie Estelle Godiva, der Startnummer 9 mit Emil Cedegren, zwei siegverwöhnte Stuten, die zuletzt aber gehörig ins Straucheln gekommen sind und zudem mit ihren Fahrern nicht die allererste Wahl am Wettmarkt sein dürften. Während Estelle Godiva den ganzen Winter über schon tolle Leistungen zeigt und vor ihrer kleinen Pause Mitte Januar mehrfach schon im Winnercircle vorbeischaute, kommt Can Can Broline nach zwei Siegen im „Alltagssport“ Ende Januar / Anfang Februar mit eher durchwachsenen Formen an den Ablauf, sei laut Aussage ihrer Trainerin Hanna Rexhammar aber so gut drauf wie eh und je. Interessant im ersten Band ist in jedem Falle die Programmnummer 5 Mellby Maleficent untergekommen. Die Stute aus dem Stall von Daniel Redén konnte zwar keinen ihrer fünf letzten Starts für sich entscheiden, war aber mehrfach nur knapp geschlagen und sollte heute mit dem „Iceman“ im Sulky weit vorne zu erwarten sein. Fashionable Dance, die Startnummer 4 mit Magnus Djuse im Wagen, konnte im September in Romme ein Rennen gewinnen, danach lief es mit weiteren Platzierungen durchaus passabel für die Stute, die beim Comeback nach der Pause auf der heutigen Bahn einen passablen vierten Platz belegte und nicht alle Karten aufgedeckt haben dürfte. Kommt heute der erste Sieg in der V75? Mumm-Pferd ist für viele die Startnummer 7 Quicka aus dem Stall von Jörgen Westholm, die mit Mats Djuse auf die Reise geht und endlich mal wieder gewinnen möchte, der letzte Auftritt in Solvalla endete jedoch mit einem enttäuschenden siebten Platz, so dass zumindest Vorsicht geboten ist. Auch die Startnummer 13 Mercedes Hall mit Rikard N. Skoglund gehört in alle Berechnungen, auch wenn zuletzt in Solvalla nicht mehr als Platz vier heraussprang. „Dark Horse“ in diesem Rennen ist die Programmnummer 14 Dry Martini Grue mit Anders Eriksson, die gemeinsam im Herbst 2024 mehrere Siege erreichten und heute auf ihrer Heimatbahn für die Überraschung sorgen könnten.
V75-2:
Ebenfalls sehr offen kommt die an zweiter Stelle der V75 folgende „Klass III“ über 1640 Meter Autostart daher, und auch wenn Crowe Motion, die Startnummer 3 mit Daniel Wäjersten hier erste Siegchancen anmeldet, steht der vierjährige Propulsion Sohn nach seinem letzten überlegenden Sieg in Sundsvall noch lange nicht im Ziel, denn der bei seinen sechs Auftritten 2025 dreimal siegreiche Nagoia, die Startnummer 4 mit Björn Goop, wird es Crowe Motion bestimmt schwermachen. Ebenfalls auf dem Siegerpodest zu erwarten sein könnte Quick Action O.C., die Startnummer 5 mit Ulf Ohlsson, der nach drei Siegen aus fünf Starts zuletzt etwas Federn gelassen hat, aber durchaus Potential besitzt und hier ganz vorne landen könnte. Die von Mattias Djuse trainierte In Real Life, die Startnummer 10, kommt mit zwei tollen Formen an den Ablauf und könnte am Ende ihre Speedqualitäten in die Waagschale werfen. Aber auch Leverage, die Startnummer 11 mit Magnus Djuse für den Stall Courant könnte hier ein Wörtchen um den Sieg mitreden, wenn der Father Patrick Sohn beim Start glatt in die Partie findet.
V75-3:
In der nun folgenden „Bronsdivision“ über 2640 Meter Autostart kommt es zu einem mehr als spannenden Comeback der im letzten Sommer seit ihrem Wechsel zu Trainer Daniel Redén alles beherrschenden Olly Hålleryd, der Startnummer 9 mit Örjan Kihlström, die jedoch seit September keine Rennen mehr bestritten hat, laut Auskunft von Daniel Redén aber für höhere Aufgaben in dieser Saison vorbereitet wird, daher muss die siebenjährige Trixton Tochter hier keine Gegner fürchten, und es dürfte spannend zu sehen sein, ob die Stute hier direkt siegreich in die schwedische Saison einsteigen kann. Ob ihr dies gelingt, liegt vor allen Dingen vom Tempo ab, welches vorne nach dem Start gebolzt wird. Wahrscheinlich werden sich der im Winter mehrfach siegreiche Cameron Hills, die Startnummer 3 mit Björn Goop, der ehemalige E3-Sensationssieger Spader, die Startnummer 2 mit Rikard N. Skoglund, sowie Jobspot, die Startnummer 5 mit Mats Djuse, um die Spitze streiten und ein hitziges Duell entfachen, aus dem theoretisch aber alle drei als Sieger herausgehen könnten. Potential zum Abstauber des Tages besitzt auch Tetriak, die Startnummer 6 mit Magnus Djuse, der fünfjährige Bold Eagle Sohn zeigte zuletzt mehrfach tolle Leistungen und siegte leicht beim letzten Auftritt in Solvalla so leicht, so dass ihm dieses Kunststück erneut zuzutrauen wäre. Für eine Platzwette sollte zudem Florence Ima, die Startnummer 6 mit Anders Eriksson vorgemerkt werden. Die Stute zeigte im letzten Herbst mehrfach sensationelle Leistungen und könnte ebenfalls am Ende mit ihrem Speed in die Entscheidung eingreifen, und auch Not for Sale, die Startnummer 11 mit Daniel Wäjersten, mit dem Trainer und Besitzer in dieser Saison eigentlich ebenfalls höhere Aufgaben vorgesehen haben, müsste, um diese Erwartungen erfüllen zu können, hier ganz weit vorne landen.
V75-4:
Auch das vierte V75-Rennen des Tages um 16:20 Uhr dürfte für einige V75-Systeme das Aus bedeuten, denn sehr ausgeglichen kommt dieses Finale der „Kallblodsdivisionen“ über über 2140 Meter Bänderstart daher, so dass viele der elf Teilnehmer als Sieger denkbar wären. Auf Basis des letzten Laufens müssen Hibovalle, die Startnummer 5 mit Hendrik Svensson, sowie Re Vital, die Startnummer 1 mit Mats Djuse, in alle Berechnungen mit einfließen. Insbesondere Hibovalle begeisterte bei seinem letzten Sieg in Bergsåker vor vier Wochen, tritt aber erstmals seit zwei Monaten wieder in der V75 an und hat zudem eine nicht allzu einfache Aufgabe zugelost bekommen. Re Vital konnte seine letzten drei Rennen zwar nicht gewinnen, war als jeweils Zweiter aber immer nur knapp geschlagen und ist dem Vernehmen nach speziell auf dieses Finale vom „Kaltblut-Orakel“ Jan-Olov Persson vorbereitet worden. Neben den beiden genannten Pferden müssen auch Tverdals Trippel, die Startnummer 4 mit Ole Johan Östre, der zuletzt beständig ins Geld lief, für einen Sieg bis auf den letzten Start aber stets etwas zu spät kam, sowie der von Ulf Ohlsson gesteuerte M.P. Domino, die Startnummer 8, beachtet werden. Freunden von Außenseitern sei noch G.G. Qurre, die Startnummer 7 mit Örjan Kihlström ans Herz gelegt, auch wenn der Månprinsen A.M. Sohn bei seinem letzten Auftritt in der V75 in Romme Ende Januar den Sieg recht deutlich verpasste. Heute könnte nach den letzten beiden Mut machenden Auftritten im Alltagssport zuletzt Wiedergutmachung auf dem Programm stehen.
V75-5:
2140 Meter und ein Autostart sind in der nun folgenden „STL Klass II“ zu überstehen, und hier dürfte alles auf einen Dreikampf zwischen Global Fighter, der Startnummer 1 mit Oskar Kylin Blom, X.O. Kemp, der Startnummer 4 mit Daniel Wäjersten, und R.K. Eagle, der Startnummer 5 mit Björn Goop hinauslaufen. Alle drei Pferde zeigten zuletzt gute Leistungen, machten aber auch gerne mal während ihrer Rennen einen Fehler und gelten bis auf R.K. Eagle alle nicht als besonders sicher. Global Fighter machte beim letzten Start in Solvalla nach einem Fehler aus heiterem Himmel noch einen guten dritten Platz, und auch X.O. Kemp blieb beim letzten Auftritt in der V75. dem Divisionsfinale in Solvalla Ende September 2024, weit hinter den Erwartungen zurück, auch wenn seitdem noch einige Siege im Alltagssport gelangen. Heute wollen sich beide rehabilitieren. R.K. Eagle konnte zuletzt eine klare Steigerung erkennen lassen und gewann die letzten beiden Starts sehr sicher. Heute trifft er es aber auch schwerer an, trotzdem scheint ein Sieg nicht unmöglich. Imperator Godiva, die Startnummer 8 mit Per Linderoth aus dem Training von Markus Pihlström, hat zuletzt mit einem sehr leichten Sieg in Umeå überrascht und dürften sich ebenfalls Außenseiterchancen auf den Sieg ausrechnen. Dimension Trot, die Startnummer 12 mit Linda Sedström, wird den Weg aus Örebro nach Bollnäs, immerhin auch mehr als 300 Kilometer, bestimmt nicht ohne Grund auf sich nehmen und muss ebenso wie der zuletzt mehrfach enttäuschende Illusion of Joy, die Startnummer 9 mit Marcus Lilius, beachtet werden.
V75-6:
Sucht man nach einer möglichen Bank in der V75, dürfte man am ehesten noch in diesem Lauf der „Gulddivision“ und Qualifikation zum „Paralympiatravet“, der an vorletzter Stelle der V75 entschieden wird, fündig werden. Denn mit Borups Victory steht ein Schützling aus dem Stall von Daniel Wäjersten in den Startlöchern, der bereits ein „pinkes Billjet“ für den Elitloppet erhalten hat und heute das zu schlagende Pferd sein dürfte und als Bank in der V75 fungieren sollte, auch wenn es der erste Start des mehrfachen Gruppe I Siegers ist. Bei einem Ausfall Borups Victorys sollte man auf jeden Fall Kentucky River, die Startnummer 6 mit Örjan Kihlström, sowie Castor the Star, die Startnummer 3 mit Mats Djuse im Auge behalten, die hier um den Sieg mitkämpfen und es Borups Victory nicht allzu einfach machen werden. Besonders Castor the Star sollte man im Auge behalten, der siebenjährige Maharajah Sohn war nicht ohne Grund letztes Jahr zum „Yonkers International Trot“ eingeladen und könnte hier für den Sieg in Frage kommen. Vollkommen übersehen, was bei Startplatz 4 nicht nachvollziehbar ist, wird hier Phoenix Photo mit Ulf Ohlsson. Der elfjährige (!) Super Photo Kosmos Sohn konnte bei seinem letzten Start zwar keinen Sieg verbuchen, könnte aber von einer mörderischen Anfangsphase profitieren und somit den Toto ein wenig „zum Beben“ bringen.
V75-7:
Bis zum Schluss hat sich der Veranstalter das „Wetthighlight“ des Tages aufgehoben, das über 2140 Meter führende und aus den Bändern gestartete „Klass I vs. Silverdivision“-Rennen, welches absolut offen daherkommt und nicht leicht zu lesen sein dürfte, da die „Klass I“ „nur“ 20 Meter Vorsprung vor der „Silverdivision“ bekommt. Favorit in diesem Rennen dürfte die Programmnummer 9 Cab Frontline mit Magnus Djuse sein. Der von Tomas Pettersson trainierte Caballion Sohn gewann zuletzt in Solvalla Mitte März in einem Monté, sollte aber von der Klasse her auch im „Attelé“ über dem Feld stehen und hier eine scharfe Klinge schlagen. Aber auch der in Vincennes mehrfach unglücklich gesteuerte H.C.'s Crazy Horse, die Startnummer 12 mit Per Linderoth, und der im ersten Band nach der Pause etwas übersehene Popeye Tooma, die Startnummer 5 mit Örjan Kihlström, sollten um den Sieg ein Wörtchen mitreden können. Großes Fragezeichen in diesem Rennen ist Onana Boko, die Startnummer 7 mit Daniel Wäjersten. Der vierjährige Trixton Sohn kommt mit guten Formen aus dem Training von Dion Tesselaer zu Daniel Wäjersten, der ihn erstmals heute in Schweden vorstellt und direkt mit dem Sieg liebäugeln dürfte. Ob es heute direkt für den Stall „Carpe Diem“ aus den Niederlanden nach den Erfolgen mit Riet Hazelaar bei Daniel Wäjersten auch mit Onana Boko für den ganz großen Coup reichen wird?
Insgesamt kommt diese V75-Runde mit vielen Formpferden, aber auch potentiellen Überraschungen daher, so dass eine lukrative Quote sehr wahrscheinlich erscheint. Daher am besten live dabei sein und die V75 mit dem ersten „Paralympiatravet“-Qualifyer live erleben und bewetten, natürlich auf www.trotto.de !
Alle weiteren Informationen zu diesem Renntag und eine ausführliche Renntagsvorschau gibt es im Rahmen von „Jörns Swedish Racing World“ auf dem Youtube-Kanal von www.trotto.de und www.hoofworld.de – einfach mal reinklicken!
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