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Autor | Beitrag |
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Samstag 01 März 21:50 Uhr | |
@ Tino Die Antwort ist eigentlich bekannt: Bekanntlich möchte der Arbeitgeber von PW zwar nur Spitzensport, aber selbst PW ist bewusst, dass man die "Feldfüller" braucht. Wenn diese "Feldfüller" dann auf einer C-Bahn starten, dann fehlen sie in dem Zeitraum der entsprechenden A-Bahn - in diesem Fall Mariendorf: hier ist also neben PW auch Herr Mommert der entsprechende, blockierende Entscheider.
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Samstag 01 März 22:12 Uhr | |
Bis zum gestrigen Tag habe noch immer ich als Besitzer entschieden wo meine Pferde starten. Ausnamen waren nur die Zeiten an welchen die Starter außerhalb meiner dirkten Reichweite waren. Diese Zeiten sind vorbei, wird es auch kaum wieder geben. Einen HVT brauchte ich für meine Planungen noch nie, genau so wenig wie alle anderen Besitzer. Wer Veranstaltungen ausschreibt wo gutes Geld zu verdienen ist und alle Voraussetzungen erfüllt muss das auch dürfen. Der HVT hat da nach meiner Lesweise der EIGENEN ,sebst verfassten, Trabrennordnung keine Entscheidungsmöglichkeiten. Auch deshalb bin ich als jahrzehnte langer Anhänger des deutschen Trabrennsports bis auf weiteres durch mit der Sache. Da müsste endlich mal ein Ruck, wo auch immer, etwas wesentliches ändern. Ich sehe seit langer Zeit nicht mal ein müdes Zucken. |
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Sonntag 02 März 08:50 Uhr | |
Es gibt drei Gruppen von Funktionären / Entscheidungsträgern Die die etwas ändern möchten aber nicht können , weil sie nicht in der Position sind oder ihnen die finanziellen Mittel nicht zur Verfügung stehen bzw. gestellt werden Die die es nehmen wie es kommt und hoffen das es noch ein bisschen weitergeht am besten bis zur Rente Die die es ändern könnten weil sie alle Mittel und Möglichkeiten hätten die es Bedarf , aber nicht möchten Diese Mischung ist toxisch in einer Phase in der die gesellschaftliche Akzeptanz für den Rennsport ohnehin auf dem Prüfstand steht . Muß man ab einem bestimmten Punkt akzeptieren der bei jedem zu einem anderen Zeitpunkt kommt oder schon gekommen ist |
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Sonntag 02 März 09:34 Uhr | |
Anstatt MG die guten Sonntags-Termine zu geben, die dann entweder mangels Starter abgesagt werden oder so langweilig und lieblos ablaufen und wirklich niemanden interessieren, sollte Magdeburg ALLE Termine, die beantragt werden, auch veranstalten dürfen. DAS sind Veranstaltungen, die wirklich begeistern. |
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Sonntag 02 März 09:38 Uhr | |
Es fällt halt sehr schwer, wenn man fast sein ganzes Leben mit dem Sport so eng verbunden ist! Was mich so ärgert, ist die vorgegaukelte Aufbruchsstimmung, die zwanghaft von der HVT Führung in ihren wenigen Einlassungen verbreitet wird, ohne dass irgendwas kommt! Einem der rührigsten Veranstalter in Deutschland, Heinz Baltus in Magdeburg, werden dann noch Klötze in den Weg gelegt, einfach zum Kotzen!
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Sonntag 02 März 10:14 Uhr | |
Die vorgegaukelte Aufbruchstimmung entstand aber eher hier im Forum und nicht über die offiziellen Kanäle denn da war es ja totenstille und als zb Carola darauf hingewiesen hat,das sich eigentlich gar nix tut wurde ja auch gleich wieder von einigen Leuten hier im Forum auf sie draufgehauen als gäbs kein Morgen mehr.Wie gesagt ändern können es nur die unmittelbar Beteiligten indem sie einfach ihre Pferde nicht nennen.Glaub nach zwei ausgefallenen Renntagen in zb BM würden auch dort die Alarmglocken schrillen. |
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Sonntag 02 März 10:46 Uhr | |
Dann lies dir mal das Schreiben vom HVT zum Jahresende noch mal durch! Was die Alarmglocken betrifft, da sind einige ziemlich immun! |
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Sonntag 02 März 14:54 Uhr | |
Bei Frau Reckzeh ging es doch um den Zeitpunkt. Jeder Funktionär hat eine Chance verdient, dazu gehört eine gewisse Zeit, um zu wirken. Die berühmten 100 Tage Schonfrist. Die sind nun mehr als um. Sollen sie so weitermachen. Positiv-Geschichten wie Bedburg oder Magdeburg sind ein Dorn im Auge, werden sabotiert, wo es nur geht. Alles im Leben hat seine Zeit. Und dann ist sie auch mal abgelaufen. |
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Sonntag 02 März 16:37 Uhr | |
Welcher Zeitpunkt? Das war doch sowas von absehbar! Der GF einer Rennbahn als Präsident des Hauptverbandes - das kann doch nicht funktionieren. Von den proklamierten ersten Schritten wurde nicht einer gemacht. Großer Jubel für die Einführung des Zuchtbeirats, der anscheinend auch wieder in der Versenkung verschwunden ist. Die nächste Zuchtsaison steht an. Zur Breeders Crown gibt es auch nichts weiter zu hören, geschweige zu einer Rennserie für Dreijährige. Was wurde mir hier nicht alles an den Kopf geschmissen von "Du verstehst gar nichts" bis "Tell-Jüngerin". Es ist so schade, dass vom HVT nichts kommt. Angeblich ist man im regen Austausch mit Aktiven. Ich habe noch von keinem Aktiven gehört, dass es Gespräche mit dem HVT gab.... |
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Sonntag 02 März 17:14 Uhr | |
Carola jetzt bist aber auch wieder ungerecht,das vom HVT nichts kommt. Die neue Gebührenordung und die Autostrafenerhöhung haben sich nicht von selbst erschaffen.Die Dienstreise zum Prix de Amerique des Präsidenten und des Geschäftsführers haben ja auch Zeit und Kraft gekostet. Gruß Thomas Skoruppa |
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Sonntag 02 März 18:36 Uhr | |
Asche auf mein Haupt! Die Amateurtrainer- und fahrer-Lehrgänge habe ich auch vergessen. Das war ja bei den ersten Schritten nicht aufgeführt😉
Immerhin wurde dieser Punkt auf der MV besprochen: Die “Zentrale Online-Starterangabe” für mehr Ehrlichkeit, Fairness und Transparenz umsetzen. (-> Zentrale Online-Starterangabe). Das Ergebnis war vorauszusehen. |
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Sonntag 02 März 19:46 Uhr | |
Carola Reckzeh schreibt: Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass der Züchterbeirat keineswegs eingeschlafen ist. |
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Sonntag 02 März 23:37 Uhr | |
Carola Reckzeh schreibt: Manches war nicht abzusehen. Man denke an die intensive Diskussion im Hamburger Winner Circle, wo es vor allem um das Miteinander der Rennvereine ging und den Umgang mit den Schwächeren. Da hat sich PW eindeutig positioniert. Denkt man daran zurück, ist der Umgang mit Magdeburg mehr als überraschend und für mich persönlich ein Schock. Wir haben das schon oft durchgekaut: PW hatte nicht nur eine Agenda, sondern auch ein Team. Mit einem Top-Aktiven und einem der Top-Experten für das Wett-Geschäft in Deutschland. Die wurden nicht gewählt, stattdessen setzten die Züchter PW seine Gegenkandidatin in sein Team. Anschließend wurde noch seine Wahl vor Gericht angefochten. Lame Duck von Tag 1. Reform-Ideen erstickt. Selbst wenn er nicht Hamburger GF wäre, sondern der Prinz von Zamunda - ohne Rückhalt der Strippenzieher geht nichts. Ein schwacher Präsident, der mittlerweile das Vertrauen der Basis verloren hat - es gibt sicher Leute, die das genau so wollten, um weiter das zu machen, was man für richtig hält. Züchter-Beiräte passen da bestens ins Bild. Die Züchter haben bei den nächsten Wahlen im HVT wieder das Sagen. Mehrheiten wollen bei Laune gehalten werden.
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Montag 03 März 11:07 Uhr | |
Das ist schön. Woran wird gearbeitet? Sie meinen tatsächlich, dass Herr Weihermüller mit seinen Wunschkandidaten Herrn Mommert und Frau Lampe nichts auf die Beine stellen kann, weil Herr Dr. Graßl Präsidiumsmitglied ist? Frau Dr. Platvoet hat ja schon das Handtuch geschmissen.... In erster Linie wurde doch so sehr bejubelt, dass Herr Herz und Herr Mommert nun gemeinsam arbeiten. |
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Montag 03 März 12:28 Uhr | |
Carola Reckzeh schreibt: Dass Frau Dr. Platvoet (ziemlich frustriert, wenn das bei mir richtig ankam) das Handtuch geschmissen hat, lässt erahnen, dass es da einen gewissen Abnutzungskampf gegeben hatte. Das braucht kein Beteiligter und der TRS schon gar nicht. Herr Weihermüller ist für mich das, was er in Hamburg am Renntag macht: Ein Moderator. Da wundert es nicht, das aus dem HVT-Maschinenraum Meldungen kommen wie: "Wir haben gute Gespräche geführt". Das ist seine Kernkompetenz, gute Gespräche führen. Den so dringend benötigten inhaltlich frischen Wind hätten Gentz & Gruber hinein bringen können. Hätte, hätte... Für alle, die noch Kämpfen wollen, muss einfach das geschehen: "Die Möglichkeit für Aktive schaffen, Mitglied im HVT zu werden und damit die Entscheidungsgewalt auf eine breitere Basis zu stellen (-> Mehr Demokratie)."
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Montag 03 März 14:47 Uhr | |
Das wäre das Wichtigste überhaupt gewesen.
Die kommenden Monate werden eine klare Antwort liefern: Ist der Hauptverband für Traberzucht (HVT) tatsächlich bemüht, dem historischen Slogan “Wir sind für Traber da” neues Leben einzuhauchen, oder bleibt es doch bei bloßer Klientelpolitik, bei der vor allem die Interessen einer kleinen Gruppen des Sportes berücksichtigt werden?
Eine Strategie, die die ohnehin schon stark belasteten Besitzer und Aktiven weiter zur Kasse bittet, um stattdessen die Züchter zu unterstützen, wäre nicht nur kurzsichtig – sie wäre fatal. Denn irgendwann wird sich das System selbst ad absurdum führen: Wenn erst einmal keine Kunden mehr da sind, die bereit oder in der Lage sind, junge Traber zu kaufen, bleibt den Züchtern nichts anderes übrig, als ihre Schützlinge selbst zu trainieren und an den Start zu bringen. Ob das die gewünschte Zukunft des Trabrennsports ist, darf bezweifelt werden.
Natürlich kann man weiterhin mantraartig betonen, wie gut die Stimmung sei und wie zufrieden alle wären – doch am Ende sprechen Zahlen eine unbestechliche Sprache. Die kommenden Nennungszahlen für hochklassige Rennen, die diesjährigen Fohlengeburten und die Ergebnisse der Jährlingsauktion werden schonungslos offenbaren, was von den hoffnungsvollen Worten tatsächlich zu halten ist und was die Strategie der letzten Monate wert war.
Trabrennsport lebt von einem ausgewogenen Miteinander aller Beteiligten. Wer dieses Gleichgewicht aus den Augen verliert, riskiert, dass irgendwann nur noch die letzten Mohikaner übrig bleiben – und die können, wie wir wissen, nicht allein das Rennen am Laufen halten. |
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Dienstag 04 März 09:04 Uhr | |
Ein exemplarisches Beispiel – Die Breeders Crown Bei der letzten Mitgliederversammlung ließ sich die Versammlung nicht davon überzeugen, eine Reform der Breeders Crown in Erwägung zu ziehen. Stattdessen wurde das Thema, als handle es sich um eine gänzlich neue Fragestellung, zunächst verschoben. Zudem entschied man sich, die Angelegenheit an die Züchterbeiräte weiterzugeben, da es sich – so die Begründung – um eine Rennserie der Züchter handele. Doch weshalb eigentlich sollte die Breeders Crown als Rennserie der Züchter betrachtet werden? Auf welcher Grundlage basiert diese Annahme? Wer trägt die finanziellen Lasten dieser Rennserie? Die Finanzierung der Breeders Crown erfolgt durch verschiedene Beteiligte: Deckhengsthalter: • 100 Euro pro tragender Stute • 25 Euro je Nachkomme, der vom Züchter für die Breeders Crown angemeldet wird Züchter: • 25 Euro bei Eintragung des Fohlens in das Geburtenregister Besitzer: • 100 Euro am Ende des Jährlingsalters • 250 Euro am Ende des zweijährigen Alters • 250 Euro am Ende des dreijährigen Alters • 250 Euro am Ende des vierjährigen Alters • 250 Euro am Ende des fünfjährigen Alters • 125 Euro für die Starterangabe / Entlastung • 250 Euro für die Starterangabe / Hauptlauf Veranstalter: • 15 % der Gesamtdotation, was der Züchterprämie entspricht Zwar kommt es vor, dass ein Züchter einen Hengst nominiert oder ein Fohlen über einen längeren Zeitraum behält. Dennoch ist die entscheidende Tatsache, dass diese Rennserie nicht als eine Rennserie der Züchter angesehen werden kann – allein aufgrund des Umstands, dass sie 15 % statt 10 % an Züchterprämien erhalten. Vielmehr handelt es sich in erster Linie um eine Rennserie der Besitzer, da diese die wesentlichen finanziellen Beiträge leisten. |